César und Rosalie

 Frankreich / Italien / Deutschland 1972

César et Rosalie

Romanze, Tragikomödie 105 min.
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CÉSAR UND ROSALIE ist eine Art burlesker JULES ET JIM, an dessen Ende der Beginn einer großen Männerfreundschaft steht.

Sautet spricht bei dieser Arbeit von einer »Autopsie der Gefühle«, achtet darauf, dass das Fundament seiner verstrickten Liebesgeschichte zwischen drei Menschen deren unverkennbare Freude am Leben ist. Überraschenderweise gibt er an, er habe ursprünglich versucht, Romy Schneider nicht für die Rolle der Rosalie zu besetzen, stellt jedoch während des Entstehungsprozesses fest: »Als ich vor einer konkreten Szene stand, war nur sie es, die dafür in Betracht kam. Es ist ihr leidenschaftlicher Charakter, der mich anzieht, sie hat eine unglaubliche innere Energie, sie ist nicht friedfertig, sondern aufgewühlt, heftig, stolz. Wenn ich mit ihr drehe, empfinde ich eine besondere Art von Kraft, eine Wärme, einen Lebenshunger, und das ist nützlich für den Film und für ihre Partner.« Romy tut ihrerseits alles, um Sautets Vision zu entsprechen.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Yves Montand, Romy Schneider, Sami Frey, Bernard Le Coq, Umberto Orsini, Isabelle Huppert, Michel Piccoli (Erzähler OV)
Claude Sautet
Claude Sautet, Jean-Loup Dabadie, Claude Néron

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