Cassandras Traum

 USA/GB/F 2007
Drama, Thriller, Krimi 06.06.2008 ab 12 108 min.
6.70
Cassandras Traum

Elegant und bitterböse erzählt Woody Allen in seinem Psychothriller von Liebe, Leidenschaft und sozialen Schranken.

Zwei Brüder aus der Working-Class Londons: Der Automechaniker Terry (Colin Farrelbpliebt das Pokerspiel, Hundewetten und Whiskey - und hat ständig Spielschulden. Sein Bruder Ian (Ewan McGregor) hilft im Familienrestaurant aus, träumt aber von großen Immobiliengeschäften im sonnigen Kalifornien. Als Terry bei gefährlichen Kredithaien in der Kreide steht, wenden sich die verzweifelten Brüder an ihren reichen Onkel Howard (Tom Wilkinson). Der ist nur allzu bereit seinen Neffen aus der finanziellen Klemme zu helfen - wenn sie bereit sind, ihm im Gegenzug einen Gefallen zu tun... Angetrieben von ihrer Leidenschaft lassen sich Ian und Terry auf einen gefährlichen Deal ein und merken zu spät, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn eine gewisse Grenze erst einmal überschritten ist.

Details

Ewan McGregor, Colin Farrell, Tom Wilkinson, Sally Hawkins
Woody Allen
Philip Glass
Vilmos Zsigmond
Woody Allen
Constantin Film
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Zwei Brüder
    Bei dem stetigen Ausstoß an Filmen (jedes Jahr einen) kann nicht jeder ein Geniestreich sein. So wie dieser hier keiner ist. Es ist quasi eine Wiederholung des Themas von ‘Match Point‘ nur eine Nummer kleiner, eindimensionaler. Gut gemachte Unterhaltung, ganz nett anzuschauen und auf Hochglanz poliert.
    Die beiden Brüder, die von Mördern quasi zu Brudermördern mutieren, sind recht passable dargestellt. Terry (Colin Farrell), der tablettenabhängige Schwächling bekommt Gewissensbisse. Bruder Ian (Ewan McGregor) hingegen ist der erfolgreiche und skrupellose Sonyboy. Zwischen beiden geistert noch die glatte Fehlbesetzung Kate umher (Sally Hawkins), die von Haus aus eher auf ‘Happy-Go-Lucky getrimmt ist und hier selbst in den ernsten Passagen (und die gibt es wirklich) ungewollte Lacher bewirkt.
    Da das Ende zu offensichtlich ist, dreht Allen mit kurzem Kommentar in eine dritte Richtung ab. Es ging wieder einmal um das perfekte Verbrechen und am Ende erfährt der Zuschauer, dass alles ganz anders war, als die polizeilichen Ermittlungen ergaben.
    Es knistert nicht, man schmeißt sich nicht weg vor Lachen und folgt der Handlung, die in der zweiten Hälfte ein ganz klein wenig an Spannung zulegt.
    Und der Titel? Na gut, das Boot hieß so. Bei den alten Griechen sah Cassandra Unheil voraus, nur keiner glaubte ihr. Aber man ja sein Boot schlecht ‘Albtraum‘ nennen, als den Ort, an dem nur die Sonne Zeuge war.

  • gut, aber mit schlechtem ende
    der film plätschert so auf hohem niveau dahin. die beiden hauptfarsteller leisten gute arbeit. seltsamerweise nur ist das ende sehr abrupt und unbefriedigend. als wäre dem lieben woody das geld oder die idee ausgegangen. wenn es schon so in der vorlage steht, dann hätte er das ende anders einleiten müssen.

    das ist so ein film den ich mir in der videothak ausborge.

    für woody allen typisch werden auch in diesem film emotional intensive szenen einfach ausgeblendet. das ist mir schon in seinen letzten 2 filme aufgefallen. wie hiessen die nochmal ... matchball und dann dieser film mit dem zauberer?