Das letzte Loch

 Deutschland 1981
Independent, Tragikomödie 92 min.
7.50
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Weil Privatdetektiv und Biertrinker Der Nil das Schreckenserbe des Holocaust nicht ertragen kann, versucht er, seine Erinnerung in Schnaps zu ertränken.

Der Nil ist von Beruf Biertrinker, Privatdetektiv und Fliegenfänger. Seine Tage verbringt er in den Münchner Wirtschaften, wo er zehnmal vier halbe Liter täglich trinkt, um den Mord an sechs Millionen Juden durch das Volk, dem er angehört, zu vergessen. Weil das nicht funktioniert und nur zu Diabetes führt,sucht Nil einen Arzt auf, der ihm rät, auf Schnaps umzusteigen: Mit zwei Zentiliter Schnaps könne er einen Juden vergessen. Außerdem sucht Nil auch noch seine Letzte Susn, weil alle seine Freundinnen bisher Susn hießen und in Münchner Wirtschaften bedienten. Diejenige, die er im Moment hat, bedrängt ihn mit Küssen, also ersticht er sie. Als er die Letzte Susn findet, fährt er mit ihr zum Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel, bewaffnet mit einem Stahlhelm und zwei Tennisschlägern. Am Kraterrand des Vulkans hält er eine Rede über den "Totenberg der selbstgerechten Deutschen".

Absurd-tragikomische Abrechnung mit dem drohenden Vergessen des anarchistischen Filmemachers Herbert Achternbusch.

Details

Herbert Achternbusch, Annamirl Bierbichler, Franz Baumgartner, Gabi Geist, Wolfgang Ebert, u.a.
Herbert Achternbusch
Jörg Schmidt-Reitwein
Herbert Achternbusch

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