Der Bockerer III - Die Brücke von Andau

 A 2000
Drama 97 min.
6.50
film.at poster

Österreich 1956: Karl Bockerer, sein Sohn und sein Enkel geraten mitten in den Kampf der Ungarn gegen
die sowjetische Besatzung.

Wir schreiben das Jahr 1956. Die letzten Aliierten sind aus Wien abgezogen und Karl Bockerer (KARL MERKATZ) fährt mit seinem Ziehsohn Gustl (SASCHA WUSSOW) und seinem Enkel Karli (VOLKER SCHMIDT) nach Ungarn, um Fleisch einzukaufen. Ungarn ist freilich noch in der Hand der "russischen Befreier". Bockerers Fleisch wird beschlagnahmt und plötzlich befinden sich Bockerer, Karli - der der jungen Ilona (KATALIN SZANTO) begegnet - und Gustl mitten im Kampf der Ungarn um ihre nationale Unabhängigkeit. In Budapest demonstriert die Bevölkerung auf den Staßen und fordert den Abzug der russischen Truppen, das Land befindet sich im Aufruhr.

Die Bockerers müssen fliehen und Oberst Novotny (HEINRICH SCHWEIGER), Bockerers alter Freund, der inzwischen russischer Kommandant in Budapest ist, beschließt zu helfen, ja ebenfalls zu fliehen, denn auch er hat vom Kommunismus längst genug. In Wien machen sich inzwischen Bockerers alter Freund Hatzinger (HEINZ PETTERS) und Gustls Frau Elena (CAROLINE VASICEK) die größten Sorgen, denn die Nachrichten aus Budapest werden immer dramatischer. Schließlich machen sich Haitzinger und Elena auf den Weg nach Budapest.
Dort rollen bereits die Panzer der Roten Armee und der zuerst erfolgreiche Widerstand der ungarischen Freiheitskämpfer bricht zusammen. Die Grenzen werden dicht gemacht, ein einziger Weg in die Freiheit ist noch offen, er führt über die Brücke von Andau nach Österreich. Dort warten auch Hatzinger und Elena auf die Flüchtigen. Doch als sich die Bockerers der Brücke nähern, wird sie gesprengt. Zusammen gelingt es Ungarnund Österreichern, angeführt von Bockerer, gerade noch rechtzeitig die Brücke wieder aufzubauen.

Plötzlich rollen die Panzer der Roten Armee und der zuerst erfolgreiche Widerstand der ungarischen Freiheitskämpfer bricht zusammen. Die Grenzen werden dicht gemacht, ein einziger Weg in die Freiheit ist noch offen, er führt über die Brücke von Andau nach Österreich. Doch als sich die Bockerers der Brücke nähern, wird sie gesprengt. Zusammen gelingt es Ungarn und Österreichern, angeführt von Bockerer, gerade noch rechtzeitig die Brücke wieder aufzubauen.

1981 schrieb Franz Antel mit dem Kinofilm Der Bockerer österreichische Filmgeschichte. 19 Jahre später kommt nun der mittlerweile dritte Teil der Geschichte rund um den aufrechten und starrköpfigen Fleischhauer Bockerer in unsere Kinos. Gedreht wurde in Wien, in Budapest und vor allem an der burgenländischen Grenze zu Ungarn, wo sich 1956 spektakuläre Fluchtszenen, wie im Film dargestellt, tatsächlich ereignet haben.

Details

Karl Merkatz, Heinrich Schweiger, Sascha Wussow, Caroline Vasicek, Heinz Petters, Volker Schmidt, Katalin Szántó, Istvan Iglódi, Marianne Nentwich, Dolores Schmidinger, Thaddäus Podgorski, Adi Hirschal, Heinz Marecek
Franz Antel
Gerhard Heinz
Hans Selikovksy
Kurt Huemer, Franz Antel

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Der Bockerer 3
    Typisch Antel als Fossil aus Kakanien. Er läßt unsere Soldaten heute noch "melde gehorsamst, Herr Leutnant" sagen, reiht Regiefehler auf Regiefehler und engagiert "Schauspieler", die locker von jedem Statisten an die Wand gespielt werden. Endlich mundelt der Mundel wieder und man muß nicht fürchten, daß er sich in gespreitztem, ungewohntem Hochdeutsch verhaspelt. Deshalb und nur aus diesem Grund: sehenswert