Der seltsame Fall des Benjamin Button

 USA 2008

The Curious Case of Benjamin Button

Romanze, Fantasy 30.01.2009 166 min.
7.80
Der seltsame Fall des Benjamin Button

David Fincher erzählt die mysteriöse Geschichte eines Mannes, der nicht älter, sondern immer jünger wird.

Die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren: Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger - ein Mann wie du und ich: Auch er kann die Zeit nicht anhalten. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert... einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte: das grandiose Schicksalspanorama eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er freut sich des Lebens und trauert um die Toten - vor allem aber lernt er, was wirklich von zeitloser Bedeutung ist.

Details

Brad Pitt, Cate Blanchett, Julia Ormond, Tilda Swinton u.a.
David Fincher
Alexandre Desplat
Claudio Miranda
Eric Roth, Robin Swicord
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ben Knopf
    Es ist ein wunderschönes Märchen von der großen, ewigen Liebe, die unabhängig vom Alter besteht, selbst wenn die Lebenszeiten der Verliebten in entgegengesetzte Richtungen laufen. Das schildert uns David Fincher in stimmungsvollen Bildern, die meist in Gelb- und Brauntönen gehalten sind und beweist damit einmal mehr, was er kann. Fast drei Stunden (schon etwas lang) sehen wir eine Story, die auf der Klaviatur der Emotionen wahre Symphonien abspielt und mit einem ungewöhnlichen Charme daherkommt. Durch die Rahmenhandlung bekommt das Ganze zwei Ebenen und eine zusätzliche Unterhaltungsgrundlage. Die Maskenbildner hatten hier Konjunktur und leisteten nicht nur bei Brad Pitt ganze Arbeit, sondern auch bei Cate Blanchett. Aber auch ohne die Mithilfe der Visagisten überzeugen Tilda Swinton, die durch ihren Auftritt den märchenhaften Charakter unterstreicht, sowie Julia Ormond, die die erlösende Aufklärung bringt.
    Die Komik der Situation unterstreichen Sätze wie ’Wir enden alle schließlich in Windeln’. Der Wandel der Zeiten wird durch markante Musikbeispiele von den Platters oder den Beatles betont. Und das Ende der Liebesgeschichte ist so schön, dass es den Romantikern fast das Herz zerreißt. Durch die Gegenbewegung der Alterungsprozesse wird allerdings eine gewisse Zeitlosigkeit herausgearbeitet. Und durch den eingearbeiteten Exkurs über den Zufall kommt noch eine philosophische Komponente hinzu.
    Ein Beispiel dafür, dass Gefühle nicht im Herz-Schmerz-Niveau ertrinken müssen, sondern wenn gut gemacht eine Bereicherung darstellen.

  • es wird lange - Teil 1
    Prolog:

    Ungewöhnlicher Film, ungewöhnliche Kritik, keine Ahnung wie ich den Film in Worte fassen soll. Ich war ja schon lange gespannt einen Film zu sehen der fast so viele Nominierungen bekommen hat wie „Titanic“ und „Alles über Eva“ der hat 14 x ne Nominierung damals bekommen und ist Rekordhalter. Und ich muss sagen für viele Oscarnominierungen stehe ich dazu, aber nicht alle, aber egal. Ich freue mich auf einen 166 Minuten langen Film.

    Gleich zu Beginn die Preise die der Film bekommen hat:

    Den Oscar hat er gewonnen für:

    Bestes Szenenbild
    Bestes Make-up
    Beste visuelle Effekte

    Nominiert ist der Film worden für 13 Oscars:

    Bester Film
    Beste Regie (David Fincher)
    Bester Hauptdarsteller (Brad Pitt)
    Beste Nebendarstellerin (Taraji P. Henson)
    Beste Drehbuchadaption (Eric Roth)
    Beste Kamera
    Beste Filmmusik
    Bester Schnitt
    Bestes Kostüm-Design
    Beste Tonmischung

    Golden Globe Nominierungen:

    Bestes Filmdrama
    Bester Hauptdarsteller (Brad Pitt)
    Beste Regie (David Fincher)
    Bestes Drehbuch (Eric Roth)
    Beste Filmmusik (Alexandre Desplat)

    Jedenfalls ist der Film für 62 Preise nominiert worden und hat außer den 3 Oscars noch 14 weiter Preise gewonnen.

    So jetzt kommen wir mal zu Beginn zur Musik, die verschlafe ich oder überhöre sie ständig:

    43 Lieder sind auf der Sound Track CD demnächst drauf, so viele waren im Film zu hören, eine Menge Kompositionen und Lieder die man kennt, ist ja fast wie ein Musical, und ja eigenartig, ich habe gar nichts mitbekommen von der Musik. Hier anbei übrigens die Lieder ohne Interpreten das wäre mir zu viel Arbeit, die was in dem Film vor gekommen sind. Es waren eine Menge Lieder. Vielleicht noch wichtig zur Musik zu wissen. Die Musik zum Film wurde vom französischen Komponisten Alexandre Desplat komponiert und mit einem
    87-köpfigen Ensemble der Hollywood Studio Symphony aufgenommen. Einige Songs wie beispielsweise Didn’t Leave Nobody But the Baby wurden ebenfalls in dem Film O Brother, Where Art Thou? verwendet. Das Klavierstück, das Benjamin lernt und das am Ende des Films wiederholt wird, ist Bethena: A Concert Waltz von Scott Joplin.

    So hier mal die Titel:

    1. Postcards
    2. Mr. Gateau
    3. Meeting Daisy
    4. A New Life
    5. Love in Murmansk
    6. Meeting Again
    7. Mr. Button
    8. "Little Man" Oti
    9. Alone at Night
    10. It Was Nice to Have Met You
    11. Children's Games
    12. Submarine Attack
    13. The Hummingbird
    14. Sunrise on Lake Pontchartrain
    15. Daisy's Ballet Career
    16. The Accident
    17. Stay Out of My Life
    18. Nothing Lasts
    19. Some Things You Never Forget
    20. Growing Younger
    21. Dying Away
    22. Love Returns
    23. Benjamin and Daisy
    24. "My name is Benjamin"
    25. We Shall Walk Through the Streets of the City
    26. "Some days I feel different"
    27. Ostrich Walk
    28. "How old are you?"
    29. That's How Rhythm Was Born
    30. "When was the last time you had a woman?"
    31. Freight Train Blues
    32. Basin Street Blues
    33. "Thanksgiving, 1930"
    34. If I Could Be With You (One Hour Tonight)
    35. "What's your secret?"
    36. Chanson Sur Staline
    37. "A date which will live in infamy..."
    38. Arabeske for Piano in C Major, Op. 18
    39. "Coming home"
    40. Out Of Nowhere
    41. Dear Old Southland
    42. "Defined by opportunities"
    43. Skokiaan
    44. "Things were becoming different for me..."
    45. My Prayer
    46. Bethena (A Concert Waltz)


    Kommen wir zu den Dingen die über den Film vielleicht interessant sind zu wissen:

    Wie man in dem Film bemerkt kommen immer wieder Ereignisse vor die durchaus ganz real sind. Natürlich werden sie dann ein bisschen in die Handlung eingebunden. Im Film gibt es einen Pygmäen der sehr gut rüber kommt, der den Leuten im Altersheim davon erzählt wie er lebte, wie er im Käfig lebte, wie er gegen Affen kämpfen musste, wie seine 1. Frau von Kannibalen gefressen wurde,

    Etwas zu langatmig - Teil 5
    So und jetzt zum ausnahmsweise Fazit:

    Ich sah eine bezaubernde Cate Blanchett, eine herrliche Maske, viel Zauber und Romantik, viel Energie, gute Worte und schöne Geschichten, ich sah eine herrliche Queenie, eine ungewöhnliche Geschichte und finde dass ist der richtig gute Film sich zu versöhnen.

    90 von 100

    Lange und recht gut - Teil 4
    Was ich nicht verstehe, kein Arzt, keiner der Einwohner vom Altersheim keiner der Leute die vorübergehen keiner am Schiff, keiner so richtig im Leben von Benjamin wundert sich, außer Queenie die das ja weiß, dass er mit zunehmender Zeit jünger und agiler wird, und keiner wundert sich so richtig und auch der Arzt der Anfangs das Findelkind untersucht ist nicht stark verwundert, sondern stellt nur Diagnosen also da hätte ich David Fincher schon mehr zugetraut. Fincher der „Fight Club“ gemacht hat, einen Film der mir gar nicht gefallen hat, hat hier meiner Meinung nach was Besseres abgelegt, aber leider passt nicht alles zusammen, dafür ist es ja nur ein Film. Für Popcornbesuche ist der Film nichts, eher ist er anspruchsvoll.

    Was ich sehr gut fand, dass die CGI Effekte nicht überhand genommen haben sondern einfach nur ein Zubrot sind für die Handlung des Filmes, und dass die ganze Effekte, es sind nicht so viele, einfach nicht die Handlung überlagern das hätte nicht gepasst. Sie fügen sich gut in die Handlung vom Film ein. Was an dem Film noch so erwähnenswert ist und sehenswert, er ist durchgehende Magie. Z.B. als am Anfang so ne Art Neben Vor Handlung einsetzt und die von einem blinden Uhrmacher erzählt dessen Sohn nach dem 1. Weltkrieg, also am Ende, tot zurück kommt, er baut eine Uhr für den Bahnhof, und er dann die Uhr eröffnet, lauft die rückwärts, und das zum Gedenken der Gefallenen Kriegsopfer. Kann natürlich nicht sein aber egal, und zu dem Zeitpunkt erblickt Benjamin das Licht der Welt, der ein Zeichen setzen soll für alles vergängliche glaube ich, für alles was dahin geht und scheidet und keinen mehr einholt.

    Was mir auch gut gefiel: Die Bilder von Claudio Miranda (der war früher Beleuchter) wirken wie aus einem Guss und verleihen dem Film eine durchgehende Wärme, die einem das Gefühl gibt, dass der Film sich selber wirklich ernst nimmt und auch authentisch wirkt. Ich finde dass der Film auch eine gewisse Eindringliche Art von Subtilität hat, die aber nie so rüberkommt dass sie dich ärgert. Der Film will einfach dass sein was er ist, eine pure Magie strömende Liebesbeziehung zwischen 2 Menschen zwischen Mann und Frau, zwischen Mensch und GOTT, zwischen Sein und Nicht sein, zwischen Shakespeare und Tomatensaft, zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit, zwischen den ganzen beschissenen Gegensätzen die das Leben so schwierig machen und leicht machen auch wiederum. Tja unglaublich dass die Original Kurzgeschichte nur 25 Seiten lange ist. Vielleicht noch das zu Ende - Natürlich gibt es die Krankheit, an der Benjamin Button leidet, nicht wirklich. Altern ist ein irreversibler Prozess, auch wenn uns die Kosmetikindustrie gerne das Gegenteil erzählt. Eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren spielt dabei eine Rolle: Die Struktur der Telomere, also der Enden der Chromosomen, die DNA-Reparaturmechanismen, die Ernährung, fehlerhafter Proteinabbau und Proteinaggregation, um nur die gängigsten zu nennen. Es gibt jedoch eine Krankheit, die der von Benjamin Button in so weit ähnelt, dass Kinder bereit wie Greise aussehen, sich geistig jedoch völlig normal entwickeln. Es handelt sich um Progerie, auch Hutchinson-Gilford-Syndrom (HGPS) genannt. Die Krankheit ist äußerst selten, zurzeit leben weltweit rund 50 Kinder mit Progerie.

    Dieses Mal nur kurz die Handlung da ich schon genügend erzählt habe oben:

    Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger - ein Mann wie du und ich: Auch er kann die Zeit nicht anhalten. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert … einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte: das grandiose Schicksalspanorama eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er freut sich des Lebens und trauert um die Toten - vor allem aber lernt er, was wirklich von zeitloser Bedeutung ist.

    Heulsusenfilm - Teil 3
    die beste männliche Hauptrolle nicht, aber macht nichts. Er sieht nur wenig links und rechts und ja er ist einfach fast immer der selbe, aber er passt hervorragend in die Rolle, dafür eine Cate Blanchett, ja was soll ich über meine Lieblingsdarstellerin noch verlieren, die Frau kann einfach alles und sieht noch verdammt rattenscharf aus.

    Teilweise ist der Film etwas anstrengend, denn nach dem Ersten Drittel und der hervorragenden Vorgeschichte, dem sich einfühlen in den Film, den oft auftretenden Puzzlestücken, den Rückblenden dachte ich, der Film ist ungefähr so traurig und anmutend wie mein Lieblings Anmutigkeits Klassiker und Traurigkeitsfilm – „Der Glöckner von Notre Dame“ mit Charles Laughton damals und dann „Der Elefantenmensch“ aber leider vergeht das Leid von Benjamin im Film weil der einfach zu lange ist. Man merkt auch nicht dass die kleine Daisy 6 Jahre jünger ist als Benjamin, man sieht oft keine Unterschiede so richtig, und leider sieht man und hört man nicht zu welcher Zeit sich der Film gerade befindet. Zeiten und Abläufe muss man raten. Entweder man hat eine Freundin neben sich sitzen die aufpasst und sich mit Mathematik gut auskennt oder man zählt die Jahre zusammen oder man sieht sich andere Ereignisse an und kombiniert wie Nick Knatterton. Was man an dem Film gut merkt, der Autor Eric Roth der für den Film „Forrest Gump“ mein absoluter Liebling das Drehbuch geschrieben hat, hat es hier auch geschrieben.

    Was mir an dem Film gut gefallen hat, was gut reingepaßt hat, und eine gute Szene war und eine gute Nebengeschichte war als Benjamin in Russland war und auf ELIZABETH ABBOT (Tilda Swinton) trifft, die eine Frau eines Spions war und die beiden hatten ein Techtelmechtel. Es war eine schöne Szene und die möchte ich nicht erzählen weil man sich diese knisternde Spannung selber geben muss im Kino, und ich glaube wenn man vorher nichts getrunken hat, und sich auf den Film einlässt, wenn man weiß dass er lange ist, kann man die ganze Szene genießen, denn Tilda Swinton ist eine verdammt gute Schauspielerin und weiß wie man eine Rolle zum leben bringen kann.

    Was der Film wieder gut darstellt, dass wir alle auseinanderdriften und zueinander rasen wie ein Komet zum anderen. Wir sehen uns auf einem Teil des Wegen und gehen unseren eigenen Weg und wenn wir Glück haben dürfen wir uns heiraten lassen, können wir lachen, müssen nicht ums nackte Überleben kämpfen oder darum dass wir das nächste Stück Brot kriegen, wir können uns lieben, Kinder kriegen und einen Job nachgehen. Wenn alles gut geht dürfen wir unseren Glauben ausleben ohne Angst zu haben dafür zu sterben wie Christ sein in Nordkorea, im Iran, oder in China, und wenn wir noch mehr Glück haben dann treffen wir vielleicht so ne super tolle Negerin wie Queenie im Film. Denn immer wenn ich so eine nette Frau sehe, leicht dicklich, nicht so super intelligent, ein super Herz, sich für andere einsetzend denke ich an meinen absoluten Lieblingsfilm „Vom Winde verweht“ und da an Hattie McDaniel, die spielte damals die MAMMY - O'Hara, die Hausdienerin.

    Eines fand ich unlogisch. Benjamin wird als Baby geboren und sieht aus wie ein Opa. Und als er stirbt sieht er aus wie ein Baby und hat den Intellekt eines Opas. Müsste er da nicht gleich groß bleiben und Aussehen wie ein Baby? Wieso schrumpft er da? Ist aber egal. Natürlich hat der Film Längen, mir fallen jetzt keine ein, außer das mein Arsch weh tut noch, aber das macht ja nichts, für Brad Pitt mache ich das gerne. Was ich an dem Film schätze, als Benjamin 18 ist und bis er 50 ist, sieht man ihn wie er seine Umwelt realisiert, wie er alles einfach nur wahrnimmt und sich auf alle einlässt, erst dann wird er intelligenter und weiß wie man zu handeln hat und dann nicht einfach alles macht was einem einfällt sondern auch entscheiden muss was man zu tun und zu lassen hat, und das aufs normale Leben übertragen He Leute denkt nach bevor Ihr handelt.

    Richtiger Familienfilm - T 2
    seine 2. Frau auch gestorben ist und so weiter. Dann gab es den 1. Raketenstart zu sehen, den Hurrikan Katrina der die Haupthandlung mitführt, denn im Film ist alles eine Erzählung, im Hintergrund die Off Stimme meistens von Benjamin, und beginnen tut der Film ja dass er von einer alten Frau erzählt wird, welche sage ich nicht.

    Der Film hat eine sehr gute Wirkung, er hat eine gute Message, dieser Film vertritt das Christentum, und Männern die gewalttätig gegenüber anderen Menschen vor allem Frauen sind sollten sich den Film ansehen und auswendig lernen denn Benjamin ist ein Christ ohne das er es weiß, er wird nie laut, er ist nie ein dreckiger besoffener Kretin und er ist einfach ein wunderbarer Mensch. Das ist wie gesagt meine Meinung. Aber zurück zu den Infos.

    Wie jeder Film oder fast jeder Film basiert dieser hier auf einer literarischen Vorlage, die der Film natürlich umgeht und ein bisschen anders zeigt, was aber durchaus seine Berechtigung hat und den Film sehr interessant macht. Die Novelle heißt „The Curious Case of Benjamin Button“, und ist von F. Scott Fitzgerald 1922 veröffentlicht worden. Im Roman ist Benjamin groß und im Film ist er klein. Der Roman beginnt in einer anderen Stadt und im Jahr 1860 in Neuengland, die des Films 1918 in New Orleans, und der Hauptteil, der Film ist Liebesgeschichte, der Roman ist eine Lebensgeschichte.

    In den 90 er Jahren des vorigen Jahrhunderts sollte bereits Steven Spielberg die Rolle mit Tom Cruise spielen sie wurde aber beiseite gelegt. Es wurden viele Firmen und Geschäfte abgegrast und Bilder durchwütet, damit man ja jedes Stück Gewand und sonstiges Zeugs so richtig wie möglich darstellt und ja kein geschichtlicher Fehler aufkommt. Nach dem Film „Deja Vu“ ist es der 2. Film der rund um den Wirbelsturm Katrina spielt, und das ist eigentlich schade, denn mit der Story können gute Filme gemacht werden.

    Dazwischen sollte Ron Howard mit John Travolta den Film machen, Spike Jonze war im Gespräch, und seit 2004 liegt David Fincher das Skript vor. Ach ja, in dem Film kommen statt den 7 Blitzgeschichten nur 6 vor, den 7. sieht man nicht, ein Filmfehler, wer den Film sieht weiß was ich meine. Ach ja und das Segelboot von Benjamin heißt Button up, witzig was. Ach ja das tolle Motorrad, ich bin auch begeisterter Harley Fahrer, habe aber noch keine weil meine Alte mir keine schenkt, ist eine 650cc Triumph T110 und die stammt aus 1956. Alleine die Autos was in dem Film verwendet wurden ja irre. Kein Wunder dass der Film 150 Mille gekostet hat, aber in Amerika nur 125 eingespielt hat. Übrigens im Königreich Bhutan ist der Film verboten.

    So jetzt meine Meinung und das ganze drum herum:

    Ich sage, dass der Film ein cineastischer Leckerbissen ist, für anspruchsvolle Filmkritiker die meinen schon alles gesehen haben zu müssen. Sicher genau beobachtet ist der Film gar nicht so gut, er zieht sich, meine Arschbacke tut weh, ich habe mich teilweise auf den Schoss meiner Freundin gesetzt, die mich halb erwürgt hat, da ich zu schwer für sie bin, und sie nichts sehen konnte dann tat Ihr der Hintern weh und ich ließ es zu dass sie sich auf meine Schenkel setzt, und der Rest ist nicht jugendfrei. Aber ne Ohrfeige bekam ich. Und das Skript, ja das wäre ein Film für knapp ne Stunde.

    Was an dem Film absolut super ist und mir hervorragend gefallen hat, das Make-up, ich verstehe echt nicht wie man aus einer Cate Blanchett die an sich sehr gut aussieht eine so sinnliche junge Frau machen kann die im Alter so um die 35 – 50 einfach nur erotisch ist, und verdammt gut in die Rolle noch dazu passt, eine tolle Frau. Und auch kein Zufall, Julia Ormond, Cate Blanchett, und Tilda Swinton waren schon in Filmen mit Brad Pitt zu sehen.

    Streng wiederum betrachtet, ja Brad Pitt ist ein guter Schauspieler aber er hat hier nicht viel zu tun, er ist immer sehr ruhig, er ist immer sehr nett, er hat keine Schauspielerischen Leistungen zu tun, darum verstehe ich den Oscar für

  • Schönes Märchen
    Also ich muß den letzten Schreibern widersprechen, der Film war nicht langweilig. Klar, wenn man Action erwartet oder Spannung wie bei einem Krimi wird man enttäuscht sein. Es wird eine Geschichte erzählt, ohne Höhepunkte, aber eine sehr schöne Geschichte.

  • schwach dafür zu lang...
    schwacher, langweiliger und sehr langer film, mit einem feschen, fehlbesetzten, rigidem Brad Pitt in der hauptrolle. selten schau ich mir einen film NICHT bis zum ende, bei Benjamin Button war das der fall, nach ca. 90 min. war ich mehr als müde und satt. (Pitt sollte sich vorher vielleicht Tom Hanks in Forrest Gump anschauen..um ein wenig inspiration & hauch von einer idee zu bekommen.)

  • langweilig, belanglos, zu lang
    Selten so einen langweiligen Film gesehen.
    Kein einziger Schicksalsschlag wird überzeugend vermittelt, alles hat eine Belanglosigkeit in sich.
    Beispiele: Der Tod, das Verlassen von geliebten Menschen, der Unfall. Alles zieht vorbei, sowohl im Dialog wird das nur mit "Aha" und "Auf Wiedersehen" bedacht, als auch im Zuseher regt sich keine Emotion und Hoffnung.

    Die gute Grundidee bringt dem Film nichts, da alles hollywoodmäßig vorhersehbar umgesetzt ist. Es ist ein Film für Kinder, die nachher sicher gut schlafen werden und keine Fragen haben zum Film.

    Überall sind Längen in dem Film, die ihn sehr verzichtbar machen. Gegen Ende wo der Protagonist Jung ist und um die Welt reist wurde halt noch alles eingebaut was in einem Hollywoodfilm so vorkommt, aber nur überflugsartig und wieder vollkommen belanglos.

    Auch von der Beziehung ist die einzige die man als authentisch wahrnimmt die zur Pflegemutter. Liebe wurde auf der Leinwand schon unzählige Male besser und ehrlicher realisiert.

    Die einzig lustige Szene ist der Puff. Die einzige Szene wo die Leute lachen ist diese abgedroschene Blitzgeschichte, die eigentlich ein totaler Stilbruch für den Film ist.

    Ein weiterer Stilbruch ist übrigens die doofe Amelieanektote, vor dem Unfall. Und dabei gelingt es zwar Geschwindigkeit aufzubauen, aber wer dann wirklich traurig überrascht oder dergleichen war ist ein bisschen hinten.

    Alles in allem zum Vergessen. Ein nettes Märchen, für das man schon zu alt ist.

    Re:langweilig, belanglos, zu lang
    Kann deinem Kommentar nur zustimmen. Habe den Film in der Pause verlassen und mich dadurch etwas besser gefühlt.

  • Einfach unglaublich!
    Darf man nicht verpassen! Der erste Film seit laaanger Zeit, der mich zum Weinen gebracht hat, aber gleichzeitig ein unglaubliches Glücksgefühl hervorruft.
    Seufz

  • ein zeitloses Märchen
    Das hätte man vom Director David Fincher (Sieben, Zodiac) nicht erwartet. Ein Märchen das auf geniale Weise unser Leben hinterfragt. Seit Zodiac merkt man das Fincher immer mehr ein Regissseur ist, der seine Kamera auf neue und überraschende Weise einzusetzen vermag. Und Seit Babel ist dies Brad Pitts zweite größte Leistung. Wenn man den Film gesehen hat merkt man schnell, dass das eigentliche Hauptinteresse der Schöpfer in den jüngeren Jahren des Protagonisten liegen. Gegen Ende hin nimmt die Story immer mehr an Fahrt und verkürzt die (meines Erachtens) interessanteren Passagen des Lebens von Benjamin Button auf ein geradewegs überschaubares Minimum. Schade, denn eigentlich war es viel spannender den jungen Brad Pitt auf der Leinwand zu sehen. Die Tricktechniker haben hierbei eine Meisterleistung hingelegt.