Der talentierte Mr. Ripley

 USA 1999

The talented Mr. Ripley

Drama, Literaturverfilmung, Thriller 139 min.
Der talentierte Mr. Ripley

Matt Damon, Gwyneth Paltrow und Jude Law in einem fesselnden Psychothriller, inszeniert von Oscar-Preisträger Anthony Minghella (DER ENGLISCHE PATIENT) nach dem gleichnamigen Roman von Patricia Highsmith.

Der mittellose Tom Ripley (MATT DAMON) erhält den Auftrag, nach Italien zu reisen, um seinen Altersgenossen, den jungen amerikanischen Playboy Dickie Greenleaf (JUDE LAW) zu überreden, in die USA zurückzukehren: Er soll sich endlich in der Werft seines Vaters nützlich machen, Verantwortung übernehmen.

Dickie aber bleibt hartnäckig und zieht es vor, weiterhin das Dolce Far Niente mit seiner reizenden Verlobten Marge (GWYNETH PALTROW) zu genießen.

Tom beneidet Dickie um das Leben, das er führt. Er schmeichelt sich in die Welt von Dickie ein. Es entsteht Sympathie. Wochen brechen an, in denen sich alle königlich amüsieren, und Tom offenbart Dickie gar die Mission, in der er unterwegs ist. Für Ripley scheint ein Traum wahr geworden zu sein, doch je diensteifriger er sich in der Rolle des besten Freundes einrichtet, desto unbehaglicher wird es dem exzentrischen Millionärssohn Dickie. Eines Tages, während einer gemeinsamen Reise zum Jazzfestival von San Remo, offenbart Dickie seinen Überdruss, und erklärt, dass er Tom loswerden will und Marge zu heiraten gedenkt. In einer Rauferei, die fast aus Versehen beginnt, sich aber zum todernsten Kampf ausweitet, tötet Ripley schließlich den Menschen, den er vielleicht am meisten, sicher aber am verzweifeltsten auf dieser Welt liebt.

Mit viel Talent wird Tom Ripley von nun an zu Dickie Greenleaf, schlüpft in dessen Haut, eignet sich seinen Lebensstil an und will alles hinter sich lassen. Tom Ripley blüht auf. Er genießt sein Leben am Abgrund, denn einige Menschen, die Dickie Greenleaf nahe standen, stellen sich natürlich Fragen: Ist es möglich, dass jemand, selbst wenn er so extrem launisch ist wie Dickie es war, einfach verschwindet? Tom Ripleys Spielraum wird zunehmend enger ...

Details

Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Jude Law, Cate Blanchett
Anthony Minghella
Gabriel Yared
John Seale
Patricia Highsmith, Anthony Minghella

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Wirklichkeit
    Soll ein Film die Wirklichkeit widerspiegeln ?
    Ist Film Kunst ?
    Wer je ähnliches erlebt hat wie in diesem Film beschrieben,möchte allen Mitwirkenden dickes Lob aussprechen. Ja mordende ver-rückte Menschen haben etwas an sich dem man sich lange nicht entziehen kann...
    Viele der "Kritiker" haben nur einen Film gesehen, dieser ist mehr.

  • Einfach ein spitzen Film!
    Einfach beeindruckend, fesselnd und berauschend! Ist meines Erachtens ähnlich zu Great Expectations und somit einfach sehenswert!

  • matt Damon-isch
    "Ripley unterm Hund" ließe sich die aktuellste filmische Adaption des Highsmith Thrillers neu taufen. Matt Damon gibt den Homophilen, der gerne den großen Maxl spielen würde, mit einer darstellerischen Verhaltenheit, die dem Streifen denn auch formal den Stempel "mühsam" aufprägt. Was waren das noch für Zeiten, als ein dämonisch gehetzter Delon dieser Figur, wenngleich ebenfalls nicht ganz vorlagengerecht, den Nimbus des heiligmäßig Bösen verlieh, an deren Akzeptanz man sich als Zuschauer hin- und hergerissen fühlen konnte. Bei Minghella geraten noch die hypertonischen Sequenzen zu optischem Valium; Ripley ist nicht Held, nicht Antiheld, nicht gut, nicht böse. Zwei ganze Stunden lang wächst er hilflos unter sich hinweg, ohne dabei jemals wenigstens seiner grundsätzlichen Anlage als "everybodys nobody" gerecht zu werden. Statt die Vielschichtigkeit eines Charakters angesichts der Aleatorik rasant wechselnder Lebenszustände herauszuarbeiten, mutiert Tom Ripley hier zum darstellerischen "Glas Wasser", dessen ratloses Grimassieren die Unsicherheit in dieser Rolle zu signalisieren scheint. Alle Versuche der Regie, gesellschaftliche Gegenpole hintergründig auszubalancieren scheitern angesichts der allzu strapazierten sozialen Klischees. Schade!(**)

  • Epische Kurzgeschichte
    Recht netter Film mit einem etwas matten Damon, einer zu früh dahinscheidenen Hauptfigur und einigen Längen, vor allem im ersten Drittel. Empfehlenswerter Soundtrack.

  • noch nie sowas fades gesehen
    also eigentlich wollt ich den Film von Anfang an nicht sehen und habe mich dann leider doch überreden lassen. Ich kann nur sagen der Film ist viel zu lang der Anfang geht ja noch, aber ab der ersten halben Stunde ist es damit auch schon vorbei. Der Film war die 100 Schilling absolut NICHT WERT

  • RIPLEY
    wenn schon ripley, dann lieber s. weaver im
    kampf gegen schleimtriefende ungeheuer als matte dämonen!

  • gääähn
    Ich kann mich dem Großteil der Meinungen hier nur anschließen. Es wundert mich echt, wie man aus einer eigentlich gar nicht so schlechten Story einen derart öden Film machen kann. Den Film reißt wirklich nichts heraus- weder Matt Damon noch Gwyneth Paltrow oder sonst jemand. Auch keine Landschaftsaufnahmen oder die Musik, ja nicht mal ne sekundäre Liebesstory-nichts!!!!
    Unglaublich öde- spart euch bloß das Geld!!!!!!

  • Langweilig? NEIN!
    Aaaaalso... ihr müsst diesen film unbedingt anschauen gehen... hauptsächlich wenn ihr RAUCHER seid!!! Es ist wunderschön nach 3 stunden absoluten schwachsinnes eine anzuzünden. HERRLICH!!! Der Film ist total langweilig... das einzig nette sind die Landschaftsdarstellungen sehr schön... d.h. wenn Ihr schon immer mal nach Italien wolltet, spart euch das Geld fürs Kino... und fahrt selber runter!!! Der größte PLÖDSIN mit "P" den wir je gesehen haben.

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