Die Verfilmung des gleichnamigen dritten Teils einer autobiografisch angehauchten Romantrilogie des Schriftstellers Milo Dor. Die Hauptfigur heißt in diesen Romanen Mladen Raikow, die Trilogie beschreibt den Weg eines serbischen Jungkommunisten durch Gefängnisse und Konzentrationslager von Belgrad bis Wien, wo er nach dem Krieg zu schreiben beginnt.

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„Ich bewundere an den Wienern die Fähigkeit, Dinge, die ihnen unangenehm sind, mit angeborener Beharrlichkeit zu ignorieren. Nicht, dass die Besatzungstruppen sich assimiliert hätten, aber sie fielen nicht auf. Mehr noch, sie waren gar nicht da. Man hatte sie nicht zur Kenntnis genommen. Bald lernte ich die Kehrseite dieser Eigenschaft kennen. Auch ich war ein Fremder, auch ich wurde nicht zur Kenntnis genommen.“ MILO DOR

  • Schauspieler:Peter Weck, Sonja Sutter, Hertha Martin, Attila Hörbiger, Guido Wieland, Heinrich Trimbur, Kurt Heintel, Elisabeth Neumann-Viertel

  • Regie:Michael Kehlmann

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