Die Legende von Beowulf

 USA 2007

Beowulf

Drama, Fantasy, Abenteuer, Animation 16.11.2007 ab 12 114 min.
6.30
Die Legende von Beowulf

Robert Zemeckis präsentiert die Heldensagen über den mächtigen Krieger Beowulf als digital gefilmtes und animiertes Monumentalepos.

In grauer Vorzeit der Heldensagen stellt sich der mächtige Krieger Beowulf dem Duell mit dem monströsen Dämon Grendel. Der Sieg über ihn erregt den höllischen Zorn von Grendels ruchlos-verführerischer Mutter, der für ihre Rache jedes Mittel recht ist. Gewaltige Schlachtpanoramen, spektakuläre Kämpfe mit sagenhaften Drachen, Verrat und Intrigen am Königshof, die urwüchsige Gier des Menschen nach Reichtum und Macht - sie alle verwebt der Oscar-preisgekrönte Regisseur Robert Zemeckis ("Forrest Gump") zu einem digital gefilmten und animierten Monumentalepos, das mit seinen buchstäblich grenzenlosen Fantasy-Dimensionen alle bisherigen Seherfahrungen in den Schatten stellt.

Details

Angelina Jolie, Anthony Hopkins, Robin Wright Penn, John Malkovich, Ray Winstone u.a.
Robert Zemeckis
Alan Silvestri
Robert Presley
Neil Gaiman, Roger Avary
Warner Bros.
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • etwas zu fade - Teil 1
    Kurz die Handlung:

    Dänemark, 506 n.Chr., ein starker einsamer König HROTHGAR (Anthony Hopkins) und seine Untertanen werden von dem Ungetüm GRENDEL (Crispin Glover) tyrannisiert. Es kommt sehr oft in die berühmte Methalle und schlachtet alle Männer ab. Man weiß anfangs nicht wieso dieses grässliche schreiende Tinnitus kranke Monster GRENDEL das tut, nur HROTHGAR scheint etwas darüber zu wissen. Es hat mit einer alten geschichte zu tun. Sein Plan ist, der was das Ungeheuer tötet, bekommt die Hälfte seines Schatzes. Eines Tages landet der erfahrene gotische Krieger BEOWULF (Ray Winstone) mit 14 Gefährten an der Küste und verspricht dem König das Monster zu töten.

    Nach einem kurzen Disput mit dem Berater des Königs, UNFERTH (John Malkovich), bei dem Beowulf von seinen Heldentaten berichtet, hat er den Plan zu übernachten, und viel Lärm zu machen um GRENDEL anzulocken. Er kiommt dahinter das, Gesang, und Freude das Tier anziehen. Nackt stellt er sich dem Monster und reißt Ihm einen Arm aus. Es stirbt. Er hat ein stark empfindliches Ohr, und verwundet schleppt er sich blutend zu seiner Mutter der Meerhexe (Angelina Jolie) wo es stirbt. Die Mutter schwört auf Rache und tötet daraufhin die halbe Dorfgemeinschaft.

    Was hat es eigentlich mit Beowulf so auf sich?:

    Eigentlich heißt Ja Beowulf, dass ist altenglisch, Bienen-Wolf. Schon ein eigenartiger Name, aber die alten Teetrinker waren wahrscheinlich auch etwas komisch. In Wirklichkeit ist Beowulf eine Sage, es stammt aus einem Heldengedicht dass damals die Angelsachsen kannte. Es hat 3.182 Verse, eine ganze Menge. Entstanden dürfte es wahrscheinlich um das Jahr 700 sein, nicht wie viele Filme im Mittelalter spielten, wo die Sage vorkam im Film in den letzten Jahren.

    Es gibt heut zu Tage nur mehr ein einziges Manuskript. Das liegt übrigens in der Englischen Nationalbibliothek. Und zwar kommt dass aus einem Nachlass, den damals ein gewisser Sir Robert Cotton gesammelt hat. Die eine einzige Schrift übrigens über Beowulf ist eigentlich Teil einer Sammlung von Handschriften, die man heute Nowell Codex nennt. Da zählt auch das Gedicht Judith dazu.

    4 Schreiber sollen es gewesen sein die dass Manuskript geschrieben haben, Und es soll um das Jahr 1.000 gewesen sein, allerdings wie gesagt, die Sage ist älter. Ach ja, es wurde in Spätwestsächsisch geschrieben. Es handelt z.B von der Realen Person HYGELAC, ein König oder Krieger. Im altenglischen Heldenepos Beowulf wird König Hygelac dem Volksstamm der Goten, zugerechnet. Beowulf ist Sohn von Ecgtheow und Hygelacs Schwester, d.h. Hygelac ist Beowulfs Onkel. Und es gibt im Epos auch OFFA, der damals 520 oder so die dänische Unabhängigkeit rettete.

    In der Sage ist der Krieger Beowulf nach Dänemark gefahren. Mit 14 Gefährten. Er soll Knöig Hrodgar beistehen, dem König der Dänen, das kennt man aus ¿Der 13. Krieger¿. Dort soll es ein Ungeheuer geben dass Menschen frisst und Grendel heißt. Der soll ein Monster sein dass die Methalle vom König verwüstet, alle Sterben fast, bis auf Beowulf der ihm einen Arm abschlägt, worauf das Monster stirbt, und sich die Mutter, das Meerweib einsetzt, und Beowulf töten will, aber selber am Schwert des Kämpfers stirbt.

    In dem Gedicht werden Storys aus der Germanischen Sage und dem Christentum vermischt, es geht viel um Ehre, Lust, Frauen, vor allem Freude und Ehre, und auch um Mut und Tapferkeit, vieles was heute selten ist. 1999 gab es eine Christopher Lambert Verfilmung mit einem Metallmonster oder so, saublöd und 2000 irgendwas den Film ¿Beowulf und Grendel¿ der einer der besten Filme war die ich je sah.

    Dass Ende der Story endet mit dem Tod des Helden der 4 Jahre König war, eine Drachen töten sollte, der das Land verwüstet hat, mit seinen Gefährten kämpfte wo ihn jeder verließ bis auf einen und gestorben ist.

    zu wenig Charaktäre gute - T2
    Jetzt meine Meinung zu dem Film:

    So da la, Nun wenn ich an Angelina Jolie denke die mit so einer Art angewachsener High Heels herumläuft, im 6. Jahrhundert, wo noch nicht mal Victorias Secret vorhanden ist, ne, aber egal, dass sind nur einige Sekunden und machen keinen Film aus. Dann finde ich dass die animierten aber ausdruckslosen Gesichter alle den selben Blick haben, gute Muskeln, aber die Gesichtszüge sehen leider nicht den Darstellern ähnlich die sie verkörpern sollen. Leider, denn eine Realverfilmung ist mir um vieles lieber. Dass Angelina den Meerdämon spielt, und da wird Ihre Herkunft nicht mal erklärt fehlt mir. Dass anfangs eine gute Musik ist und am Ende auch ist nett, aber während des Filmes ist weder ein Erzähler zu hören was mir sehr fehlt noch eine gute Musik und das fand ich sehr schade eigentlich.

    Dinge die im Epos wichtig sind, Ehre, Mut, wird nicht sehr oft und gut dargestellt, Ehe und Liebe ist scheißegal in dem Film, man sieht nicht viel, die Königin Wealtheow die ja Robin Wright Penn spielt hätte mir lieber als Real Dame gefallen, und Anthony Hopkins als solcher war fast nicht zu erkennen. Leider.

    Warum bloß entschied sich der Regisseur Zemeckis für dass Performance-Capture¿-Verfahren? Ich weiß es nicht. Da nimmt man reale Schauspieler mit unzähligen digitalen Sensoren überklebt stellt sie vor eine leere Kulisse und filmt sie. Im Computer werden dann alle Daten kombiniert und dann mit den Animationen der CGI-Techniker verbunden.

    Was mich ärgerte dass der nackte Beowulf gegen Grendel kämpft, den ja Crispin Glover spielt, und dass der dann eben nackt kämpft wie Jackie Chan oder ein Artist, ja das finde ich lächerlich. Ja er will ihm nackt gegenüber treten, weil er ja auch nackt ist der Grendel. Oh Mann. Ich finde ja die Ehre nett aber dass ganze ist ja irgendwie irre, und ja Grendel schreit dauernd, warum und wieso er viele Dinge macht im Film versteht natürlich keiner, und am Ende dachte ich, he ein Super Ende, einfach fantastisch, aber der langweilige Rest, ohne Ausdruck, oh ich hätte mir mehr gewünscht.

    Anfangs hätte Zemeckis den Film nicht gedreht, er fand ja die Story in Altenglisch, übrigens das Erste in Englischer Sprache, einfach langweilig aber dann traf er die Drehbuchautoren. Er meint: Doch als ich dann das Drehbuch von Neil Gaiman und Roger Avary las, war ich auf der Stelle fasziniert. Ich fragte sie: "Wieso reißt mich euer Skript derart mit, während ich mich bei dem Epos so gelangweilt habe?"

    Was ich dem Film verpassen kann? Maximal 75 von 100

  • Leider kein großer Film
    War mit meinem Sohn (12) und habe mir gedacht der Film sollte ab 16 sein. Ausser grauslich, brutal und sexistisch war keine Substanz in der lauen Geschichte und die 3D Aufnahmen konnten den Film nicht retten. Weit entfernt von Herr der Ringe oder sonstigen Klassikern. Angelina hatte auch nur einen Tag Arbeit an diesem Film andere Schauspieler werden mit dem Text und mit der Anwesenheit nicht einmal erwähnt.

  • Nur in 3D
    Man sollte sich diesen Film ausschließlich in 3D ansehen - dann ist es meiner Meinung nach ein Film-Erlebnis und wirklich sehenswert. Die "normale" 2D Fassung ist dagegen (wahrscheinlich) eher enttäuschend.

    schlecht gemacht!
    ich kann mich den kommentaren nur anschließen, die digitalisierten schauspieler vermitteln weder leben noch emotionen.
    wenn schon angelina jolie und anthony hopkins etc. drauf steht, dann sollten diese auch drinnen sein. aber man wartet vergeblich. Stattdessen kann man sich knapp 2h lang diese leblosen hüllen auf der leinwand anschauen.
    es tut mir leid, es fällt mir zu dem film wirklich nichts positives ein!

    liebe grüße

  • Entnazifizieren!
    Ein unbeschreibliches Nazi - Machwerk in eine Reihe mit Starship Troopers zu stellen. Die Digitalisierten Schauspieler wirken wie wiederbelebte Tote. Das amerikanische Kino...ach Schade um die Worte. Bevor Ihr Euch Beowulf anschaut geht lieber in den Keller und peitscht euch mit Ketten aus. Es macht mehr Spass.

  • Uijeh!
    Leider ein Griff ins Klo.

    So gut wie alles (abgesehen vom ausgezeichneten Drehbuch) ist an diesem Film erbärmlich.

  • Beowulf downgraded
    Zemecki hat es tatsächlich geschafft, aus einem tiefgründigen Mythos einen mittelmäßigen Comic Strip zu machen. Die geschichtlich großen Themen: die Ablöse des "Heidentums" durch das Christentum und damit verbunden die Idee der Erbsünde... zugeschüttet unter literweise Ketchup und Barbecue Flammen. Von den hochkarätigen Schauspiel Künsten der guten Besetzung bleiben ebenfalls nur Andeutungen übrig; das Meiste verwandelt die motion capture Technik in ein Schauspiel, das ein bisschen an Marionettentheater erinnert. Schade. Der Stoff hätte besseres verdient und erlaubt. So wirkt es ein bisschen wie die Augsburger Puppenbühne für Erwachsene.