Eine fast perfekte Hochzeit

 A 1998
Komödie 95 min.
5.70
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Das Chaos schlägt innerhalb der Familien Hirnschroth/Schönberg wieder zu. Henny´s Eltern sind Pleite und stehen ohne ein Dach über dem Kopf da. So läßt sich Vater Schönberg wieder mal was einfallen und schon geraten die Geschehnisse scheinbar außer Kontrolle.

Film.at Kritik by Emil Kuzmanov
Das Chaos schlägt innerhalb der Familien Hirnschroth/Schönberg wieder zu. Henny´s Eltern sind Pleite und stehen ohne ein Dach über dem Kopf da. So läßt sich Vater Schönberg wieder mal was einfallen und schon geraten die Geschehnisse scheinbar außer Kontrolle.

Nur scheinbar, denn während des gesamten Filmverlaufs beschleicht einen das Gefühl,
daß die ganze Story wohl gesteuert und minutiös geplant ist.
Es fehlt ganz einfach der Eindruck der Spontanität. Die Schauspieler Sprechen ihren Text, sie sind einer gewissen Statik unterworfen, die Bewegung - der Fluß der Handlung - erfolgt nicht kontinuierlich. So ist es dann auch nicht verwunderlich, daß spannende Momente gar nicht aufkommen wollen.

Die Pointen sind zwar über den ganzen Film gleichmäßig aufgeteilt - so daß einem in regelmäßigen Abständen einige Lacher entgleiten - verläßt man jedoch den Kinosaal, dann ist auch das zuvor gesehene aus dem Kopf. Es bleibt nichts, das am nächsten Tag irgendwo als Gag weitererzählt werden könnte.

Allein die Präsenz der geballten Schauspielerriege - jedoch nicht ihre Leistung - hebt geringfügig das Niveau des Films. Apropos Präsenz. Das Produkt-Placement (mit den Schwerpunkten Auto, Handy-Netzanbieter, Großbildfernseher, Bier) erscheint stellenweise schon recht aufdringlich. Der Film sei all jenen empfohlen, die Fortsetzungen mögen, oder sich statt 2 Krügerl Bier lieber eine Kinokarte kaufen. Alle anderen sollten auf die Fernsehausstrahlung warten (sie müssen nicht das Gefühl haben, etwas zu versäumen)Filmladen Wien
.

Details

Elfi Eschke, Andreas Vitasek, Alexander Goebel, Hans Clarin, Hildegard Knef, Monika John. Heinz Petters, Kitty Speiser, Ernst Konarek, Claudia Kment, Nicola Etzelsdorfer, Hilde Sochor, Lotte Ledl, Herbert Prikopa, Stefanie Werger, Toni Netzle
Reinhard Schwabenitzky
Hannes M Schalle
Reinhard Schwabenitzky

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Gähn
    HENNYs Eltern (Hans Clarin / Monika John) wollen sich bei einer kinderlosen „Erbtante“, Tante Marlene (Hildegard Knef), in einer stattlichen Villa in München einnisten, da der Vater UWE bankrott ist. Außerdem spekuliert er, dass erblich für Henny von Tante Marlene (Hildegard Knef) ein beachtliches Vermögen zu holen wäre. Also wird HENNY (Elfi Eschke) nach München gelotst, wo sie der störrischen Tante vorgestellt werden soll.

    Hennys geliebter Lebensgefährte, SIGI (Andreas Vitasek), muss aber in Wien bleiben um auf seine 10jährige Tochter, JULIA (Nicola Etzelstorfer) aufzupassen, andernfalls gäbe es wieder Krach mit seiner Exgattin, RENATE (Claudia Kment) und deren Mutter THERESA (Lotte Ledl ). Also bringt SIGIs Freund und Scheidungsanwalt, PETER (Alexander Goebel), HENNY nach München. Und als Tante Marlene den betucht wirkenden Anwalt, Peter, für HENNYs Ehemann hält, nehmen die Irrungen und Wirrungen ihren Lauf.

    ist ein netter österreichischer Film
    es sind gute bekannte Darsteller
    die Story ist nicht anspruchsvoll, nett udn vielelicht ein bischen kompliziet
    aber eben entfernt von allem was super ist
    ja er ist einfach nett mehr nicht

    ach ja 3 teile gibts

    Fast perfekter Seitensprung, Ein (1996)
    Fast perfekte Scheidung, Eine (1997)
    Fast perfekte Hochzeit, Eine (1999)