Ene mene muh - und tot bist du

 Österreich 2001
Komödie 25.05.2001 
film.at poster

Eine schwarze Komödie um eine Mordserie in einem Wiener Altersheim, in der sich Publikumslieblinge von einst zu einer rüstigen Seniorenrunde versammeln.

In einem Altersheim am Stadtrand von Wien versammeln sich die ältesten Bürgerinnen der Stadt. Die bejahrtesten unter ihnen dürfen als besondere Vergünstigung in der "Suite" wohnen und nehmen jährlich die Geburtstagsglückwünsche des Bürgermeisters entgegen. Streit, Eifersucht und Rivalität sind unter den 100jährigen an der Tagesordnung. Mord hat es allerdings bisher noch keinen gegeben. Bisher.

Der neue Chefarzt Dr. Klein (Reinhard Nowak) setzt sich für ein menschenwürdiges Dasein der Heiminsassen ein. Er organisiert Ausflüge, Kinobesuche und kleine Feiern. Die Bewohnerinnen lieben ihn dafür, das Pflegepersonal weniger. Als es zu einer Reihe seltsamer Todesfälle unter den Seniorinnen kommt, fällt der Verdacht der eher schlampig ermittelnden Polizei auf ihn. Dr. Klein wird suspendiert, und um seine Reputation wieder herzustellen, versucht er, den Fall auf eigene Faust zu klären. Ihm ist längst klar, dass der Täter oder die Täterin unter den Heimbewohnern zu suchen ist. Unterstützt wird er vom pensionierten Polizeiispektor Förster (Karl Merkatz), der sich nicht nur als Waffennarr, sondern auch als brauchbarer Ermittler erweist...

Eine schwarze Komödie von Houchang Allahyari, die eine ganze Riege Publkumslieblinge von einst (u.a. Waltraut Haas, Bibiane Zeller, Gunther Philipp, Kurt Sobotka) versammelt, zu einem Reigen um Mord, Eifersucht, Ehrgeiz und Sex im Alter.

Details

Waltraud Haas, Bibiane Zeller, Karl Merkatz, Gunther Philipp, Reinhard Nowak, Kurt Sobotka, Christine Schuberth
Houchang Allahyari
E. Lettner, G. Graml, L. Tarhan, H. Gürsu
Hans Selikovsky
Einhorn Film

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Es ist wie im Leben
    Das Film ist wie im Leben. Ich bin Krankenschwester und arbeitete länger in Heimen.So herzlich konnte ich darüber noch nie lachen, was in Heimen vorgeht. Das bitter-schüße Humor, wie das geschrieben und regiert wurde lässt nicht vergessen, dass Menschen mal alt werden und genau das bekommen zurück, wie sie mit ihren Kindern oder Verwandten umgegangen sind.
    Das Spiel des Cream der österreichische Schauspielertum macht das Film unvergesslich und für mich ist das wieder mal ein wunderbar gelungenes, lebenstreue Kunststück, der jede anschauen sollte, um ihren eigenen Leben anders betrachten und eventuell umdenken können. Köstlich und sehr sehr sehenswert, würde ich es bewerten.Danke an alle, die mitgewirkt haben.