Extrem laut und unglaublich nah

 USA 2011

Extremely Loud and Incredibly Close

Drama 17.02.2012 129 min.
6.90
Extrem laut und unglaublich nah

Ein außergewöhnliche Junge bewältigt in dieser Romanverfilmung den Verlust seines Vaters, der zu den Opfern des 11. Septembers zählte.

Vor dem Hintergrund der tragischen Ereignisse vom 11. September erzählt diese Romanverfilmung, wie ein kleiner Junge mit der Kraft der Liebe den traurigen Verlust seines Vaters bewältigt.
Der elfjährige Oskar Schell ist ein außergewöhnliches Kind: Amateur-Erfinder, Frankreich-Fan, Pazifist.Sein Vater ist am 11. September im World Trade Center umgekommen. Eines Tages findet Oskar einen geheimnisvollen Schlüssel des Vaters und macht sich daraufhin heimlich auf eine nicht alltägliche Suche durch die fünf Stadtbezirke von NewYork.
Bei seinen ungewöhnlichen Streifzügen begegnet er den unterschiedlichsten Menschen, die alle sehr persönliche Überlebensstrategien entwickelt haben.Seine Suche endet schließlich dort, wo sie begonnen hat, doch die vielen liebevollen Begegnungen geben Oskar Halt und Trost, um das Geschehene zu verarbeiten.

Details

Thomas Horn, Tom Hanks, Sandra Bullock, James Gandolfini, John Goodman, Viola Davis
Stephen Daldry
Nico Muhly
Chris Menges
Eric Roth, Jonathan Safran Foer
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Tränendrüsenfilm - 1
    Heute leben mehr Menschen auf der Erde als im Laufe der Geschichte gestorben ist. Es ist kein Platz mehr für Menschen, die Welt ist überbevölkert, am besten wäre es Hochhäuser Gräber in die Erde zu bauen. Nun die Idee finde ich gut die der Junge hat im Film, ja da müsste man mit der Friedhofsverwaltung reden.

    Als ich anfangs den Titel gelesen habe, dachte ich mir, ja so fühlt sich mein Freund der mit dem Presslufthammer arbeitet, da ist es auch sehr nah und sehr laut.

    Nun kann ein Film schlecht sein wenn Tom Hanks die Hauptrolle spielt? Ich glaube nicht.

    Kann ein Film schlecht sein wenn einer der schönsten Schauspielerinnen ever, und einer der begabtesten der letzten Jahre, nämlich Sandra Bullock, deren Ehemann ein Trottel ist und sie endlich solo ist kann so ein Film schlecht sein? Sicher nicht

    Und wenn John Goodman und Max von Sydow noch dazu mit spielt und die Viola Davis, die süße Negerbraut aus dem Film „The Help“ den man sich unbedingt 5 x angucken muss, kann dann so ein Film schlecht sein? 'ne sicher nicht oder doch?

    Wenn der Regisseur Stephen Daldry der 1961 in England auf die Welt kam und mit „.Billy Elliot - I Will Dance“ einen absolut Spitzenfilm gemacht hat, Schauspieler wie James Gandolfini verpflichtet hat, Jeffrey Wright, Zoe Caldwell, Jim Norton, ja da muss man sich den Film angucken, schon alleine wegen den Stars finde ich.

    Tom Hanks ist Juwelier, OSCAR SCHELL ist am 11.9.2001 von der Schule heimgekommen, dieses Mal früher. Sein Vater Tom wollte ins World Trade Center, bevor es eingestürzt sind, die Geschichte spielt vor dem 11. September ab, ja er kann nicht, kommt dann hin und ruft an. Einige Male ruft er an, versucht OSCAR zu beruhigen, und dann passiert es. Seine Mutter, Sandra Bullock, kommt heim. LINDA, sie weiß nun von dem Unglück.

    Die Trauer ist irre groß, und im Gegensatz zum langweiligen Film „World Trade Center“ mit Nicolas Cage setzt dieser Film mehr auf Drama, nicht auf Feuerwehrmänner mehr auf Spannung und Mystik anstatt auf Hollywood Realismus.

    Dann erst fängt der Film an, OSCAR findet einen Umschlag mit dem Word Black rauf. Ja was bedeutet das. Schwarz? Einfach so am Umschlag? Sonst kennt er alles von Dad, aber den Umschlag da? Und er macht sich auf den Weg.

    John Goodman spielt ja auch mit, ganz vergessen, der Ehemann von Roseanne, der besten Comedy Serie ever, der ist auch dabei, als Portier im WTC.

    Wir sollen uns nicht vom Fleck rühren und auf die Feuerwehr warten sagt sein Dad als er OSCAR anruft, der in der Zeit TV guckt. Das größte Unglück ever. TOM ist beunruhigt, ihm geht es nicht gut, er ruft immer und immer wieder bei OSCAR an der lieber TV guckt.

    Wieso der Regisseur nur 7 Filme drehte in seinem Leben weiß ich nicht, naja er muss ja auch von irgendwas leben. Aber hier hat er ein kleines Glanzstück hingestellt.

    Immer im Off ist die Stimme des Jungen zu hören sie wird zum allgegenwärtigen Heilmittel gegen vielleicht aufkommende Langeweile, die aber sehr schnell verfliegt nein überhaupt nicht, der Film ist anspruchsvoll, er ist spannend und er ist ungefähr so wie „Die wilden Kerle“ was ein langweiliger Film für mich war, nein der Film ist ähnlich, vom Thema her, Kinder mit Problemen, und Kinder die irgendwie besonders sind.

    Tom Hanks ist 1956 geboren, Kalifornier, 51 Filme hinter sich Vertrag für weitere 18 Filme bis 2015. Er hat mal 800 US $ für einen Film aus 1980 bekommen und hat auch schon mal 50 Millionen US $ bekommen für den Film „Illuminati“, ja Beteiligung am Film macht es möglich. Ist er es wert? Ich weiß nicht, aber in dem Film, er hat kurze Rollen, meiner Meinung nach ist er nicht so gut wie Oscar, der jedem die Schau stiehlt.

    Super besetzt - 3
    Spinnt Oscar? Ich weiß nicht. Oscar weiß nicht mehr weiter, er glaubt mittlerweile, dass der Untermieter seiner Großmutter tatsächlich sein Großvater und damit der Vater seines Vaters ist. Kann das sein? Oscar landet bei William den geschiedenen Ehemann von Abby Black die von Viola Davis verkörpert wurde. Daldry mußte sich beeilen damit der Film 2011 ins Kino kommt, im September. 10 Jahres Jubiläum, gute Idee, und der Film hat nur 48 Millionen US $ eingenommen. Wieso so wenig? Nominiert für den Oscar 2012 Bester Film hätte er werden können.

    Fehlt nur noch Jeffrey Wright der 1965 geboren ist und der in „"James Bond 007 - Ein Quantum Trost“ mitspielte, ja er ist ein guter Darsteller, er ist nicht besonders, er ist ein B-Movie Star, ja und? Auch seine Rolle ist im Film Universum wichtig, wieso nicht.

    Am Ende ist die ganze Auflösung und die ist wirklich gut, nicht übel. Ja so 'ne Auflösung hätte ich nie erwartet. Nun ich kann sagen, der Film setzt auf die Hoffnung dass ein berühmter Schauspieler in dem Film anfangs unwichtig ist aber im Laufe der Zeit so viel Charakterstärke zusammenbringt im Film damit sich das ganze Puzzle auflöst in Wohlgefallen für den Zuseher. Es ist mein Wohlgefallen. Nonverbal müssen Darsteller auskommen, oft. Und dass weil eben Top Stars mitspielen die einfach für den Film passen und das rüberbringen was sein soll auch wenn der Film für mich persönlich langweilig ist, nein aber als Drama, Anspruch Kamera Geschichte, die Dinge, ja einfach super. Und ja Bullock ist dabei.

    90 von 100 Punkten.

    Nachdenklicher Film - 2
    Bullock, 1964 in Virginia geboren, unglaublich hübsch, 41 Filme seit 1987, 1,71 Meter groß, Single, Mutter von Ihr war Opernsängerin, hat mit ROBERT Duvall Salsa Tanzen gelernt, war Gymnastik Königin in der Schule, spricht Deutsch etwas, sie hat für „Speed“ nur 250.000 US $ Gage bekommen und für „The blind Side“ ganze 20 Mille. Ja nicht übel, ist sie es wert? Nun ja darüber lässt sich streiten aber für mich ist sie sowieso in Stein gemeißelt. Sie spielt glaubhaft wie immer, sie hat was Niedliches und wenn sie 70 ist, sie hat noch immer etwas Niedliches.

    Hanks und Sandra, ja beide ein gutes Elternpaar, ein fürsorgliches, wenig sieht man von den Eltern außer in Rückblenden mit Off Stimme vom Sohn, der danach fragt, was das für ein komischer Name ist. Black, ist es ein Name gibt es einen Menschen dazu, wenn nicht ein Schließfach, was ist Black?

    Caldwell, 1933 in Australien geboren sie spielt OMA, 5 Filme, das war alles was sie vorweisen kann, „The Purple Rose of Cairo“ da war sie dabei, irre lange her, 1985, und sie hat sich nicht verändert denke ich mal, sie sieht noch immer so aus, denke ich und die Dame ist so ein Kathy Bates Typ. Kann alles, weiß viel und ist einfach eine tolle OMA und intelligent. Sie hat irgendwie das typische Oma hafte, ja das ist gut was sie da macht, gute Dame im Film.

    Die Kamera vom OPA, von Oscar, eine Kurzgeschichte der Zeit, die Botschaft vom PAPA, und er zieht aus, er sucht den Weg nach der geheimnisvollen Farbe Black, er kommentiert alles, er ist schließlich Oscar, ein 2. Billy Elliott.

    John Goodman, 1952. St. Louis Missouri, sein Geburtsort, 79 Filme im Talon, 1,88 Meter groß, 150 Kg Monster, seit 1989 glücklich verheiratet ja so was gibt es auch, nicht übel was? Golfspieler und der beste Fred Feuerstein aller Zeiten, bis auf die Comics. Ja er ist ein toller Kerl, ich mag mich mit dem nicht anlegen er hat Ausdruck, er ist John Goodman.

    Während Oscar Angst vor Dingen hat, wo man stecken bleiben kann, es schreit, Taschen und Schuhe ohne Besitzer, klingende und qualmende Dinger, Türme, Menschen die nach oben blicken, Dinge mit Flügeln, Dinge die laut sind, da kriegt man doch Angst oder? Es überfordert dich, dauernd Informationen, bei Brücken kriegt Oscar Panik. Ist Oscar Autist?

    Max von Sydow, 1929 in Schweden geboren, eine 113 Film Ikone, noch immer ist er gut drauf, noch immer ein hervorragender Schauspieler, er altert nicht, er ist der Typ an den man sich anlehnt wenn man Probleme hat, er ist der Typ der alles weiß aber nicht oft im Film vorkommt. Ein 1,93 Meter Koloss, seit 1997 verheiratet in 2. Ehe, nachdem er sich nach 28 Jahren hat scheiden lassen. Der Depp. Er spricht perfekt Schwedisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Norwegisch und was weiß ich noch. Als er 1965 den JESUS verkörperte musst er einige Monate die Rolle beibehalten rund um die Uhr, keine Frauen kein Marihuana keine
    Zigaretten, kein Sex mit fremden Frauen, keine Schimpfereien, kein Fluchen. Ja man hat ihn damit identifiziert.

    Oscar freundet sich mit dem Untermieter seiner Mutter an, er sucht Leute die Black heißen, er spielt wem die Nachricht vor der fremd ist, die sein PAPA auf das Band gesprochen hat, er lügt, er zählt jede Lüge mit, er benutzt Lügen um zu Menschen zu kommen, er will sein Ziel finden, er ist Black?

    Viola Davis ist ein 1965 er Baujahr und hat 32 Filme hinter sich, sie ist einer der letzten Charakterdarsteller würde ich sagen, sie verdient Ihre Million Gage und sie hat etwas das andere nicht haben, Ausdruck und eine Art was zu zeigen was ich ihr glaube, ja sie ist glaubhaft, ich mag sie, sie passt für Ihre Rolle gut, Oscar besucht sie, sie weiß gar nicht worum es geht.