Fallen

 A 2006
Drama 08.09.2006 ab 10 87 min.
5.90
Fallen

Ein Film von Barbara Albert: Fünf Frauen Anfang 30 treffen einander nach 14 Jahren auf einem Begräbnis in ihrer kleinen Heimatstadt wieder.

Fünf Frauen Anfang 30 treffen einander nach 14 Jahren auf einem Begräbnis in ihrer kleinen Heimatstadt wieder. Zwei Tage und eine Nacht erleben sie unverhofft gemeinsam; eine Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnt, in der alte Verletzungen aufbrechen aber auch Freundschaften neu gefunden werden. Sind die Utopien der fünf Frauen in Lauf der Jahre auf der Strecke geblieben, oder gibt es vielleicht sogar Platz für neue?i

Details

Birgit Minichmayr, Nina Proll, Ursula Strauss, Kathrin Resetarits, Gabriela Hegedüs, Georg Friedrich u.a.
Barbara Albert
Bernhard Keller
Barbara Albert
Polyfilm
ab 10

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • auch
    "Hollywood Mainstream" und "ArtHouse"/"Programmkino-Film": Beide erzählen, wenn sie gut gemacht sind, spannende Geschichten. Das haben die Filmfestspiele von Venedig gezeigt, bei denen ich FALLEN gesehen habe. Da waren einige Filme darunter, die niemals auch nur annähernd als Hollywood-Mainstream bezeichnet werden würden - aber sie haben trotzdem gute, spannende Geschichten erzählt, hatten fantastische Schauspieler, und eine durchdachte filmische Umsetzung. Vor allem einen Anfang und ein Ende. FALLEN hat nichts davon - er plätschert einfach vor sich hin und dann ist er einfach irgendwann aus, ohne dass irgendwas zuende gebracht wird. Er zeigt was her, aber erzählen tut er rein gar nichts ... anscheinend hat man sich an derartige Filme in Österreich schon so sehr gewöhnt, dass sowas einfach durchgehen kann. Im Vergleich zur Konkurrenz aus Frankreich, dem Iran, Ungarn, Dänemark ... da läuft FALLEN einfach nur unter "ferner liefen ..."

  • enttäuschend
    österr. filme und eben auch filme von alberts sind sehr oft supergut!!!! aber diesmal wars wieder einmal anders - leider leider. Irgendwie hatte ich das gefühl, das der film 20, 30 jahre zu spät kommt. damals wäre er vielleicht nocht irgendwie cool bzw schräg gewesen, weil neuartig oder so. Aber heute ist sowas urfad und alles in allem ziemlich konstruiert. schade.

    Re:enttäuschend
    Also prinzipiell habe ich weniger ein Problem damit das hier bloß ein Randpublikum bedient wird... Denn auch für dieses Publikum muss es schließlich Filme mit entsprechenden Themen geben. Und da gibt`s durchaus anspruchsvolle Beispiele. Aber das man es schafft nen "Randgruppenfilm" zu drehen diesen obendrein auch noch dermassen langweilig, unglaubhaft und konstruiert aussehen zu lassen und dabei jedoch gleichzeitig "Authentizität" für sich bzw seine Filme beansprucht, ist schon ne wahre Meisterleistung... (Nämlich vorallem im Hinblick darauf das es sich um eine geförderte Produktion handelt) Das die Schauspielerführung und die optische Umsetzung, sowie einzelne Dialoge dabei das übliche Filmakaddemieniveau haben, war allerdings auch zu befürchten... Sollte irgendwann mal jemand draufkommen das Österreich nicht nur aus Plattenbausiedlungen + Proleten, Dorfdiscos und Leuten mit schlechtem Musikgeschmack besteht, dann weckt mich bitte wieder...

  • leider, leider
    verdammt langweiliger, teilweise inferior gespielter, fast inhaltsloser österreichischer autorenfilm, der für ein paar feuilleton-menschen, aber nicht für ein an geschichten interessiertes und zahlendes publikum geschrieben und gedreht wurde. wird wahrscheinlich viel auf den kulturseiten cooler stadtmagazine und rosafarbener blätter diskutiert, aber ins kino wird kein mensch deswegen gehen - zurecht. echt österreichisch halt, leider .

    Re:leider, leider
    Ich habe ein paar Bekannte Anfang dreißig, aber die sehen nicht so verbraucht aus wie die fünf in "Fallen"; denen hätte ich Anfang vierzig gegeben. - Ich habe einen Sozialberuf und habe ein paar Jahre bei Halbwüchsigen gearbeitet: Die haben sich so verhalten. Genauso. - Es ist jederfrau eigene Sache, wie sie lebt, und wohl bekomm's. Nur eines
    sollte/dürfte sie dann nicht, nämlich Mutter werden. Denn das geht schief. Garantiert.

    Re:leider, leider
    nachdem du offenkundig weder ein "feuilleton-mensch" bist noch kulturseiten magst: darf man fragen, für welches medium du schreibst (bzw. in die PV gehst)?
    lg, harald (filmtipps.at)

    Re:leider, leider
    Also ich hab den Film zwar noch nicht gesehen, aber wenn ich schon wieder Georg Friedrich und dann vorallem diese untalentierte Frau Resetarits sowie die Frau Proll (ach wie originell...*schnarch*) lese, wird der Mann aus San Fernando mit seiner "Kritik" wohl nicht so daneben liegen... In Venedig fiel der Film jedenfalls durch... Nichts desto trotz traue ich der Barbara Albert immer noch mehr Schauspielerführung zu als einer Jessica Hausner... Also auch wenn ihre Filme genauso langweilig sind, schaffen sie es zumindest nicht wirklich peinlich zu sein... Also letztendlich "gut gemeint", aber ob das ausreicht?

    Re:leider, leider
    Die Formulierungen, die du gebrauchst,(für Feuilleton-Menschen u.s.w)
    werden hier oft als pauschale Abwertung für Filme, die nicht dem
    Hollywood-Mainstream entsprechen gebraucht. Oft geht das mit
    einer aggressiven Ablehnung von Qualitätsmedien wie dem Standard einher.
    Sorry, aber du klingst ähnlich........

    Re:leider, leider
    meister sokrates,
    erstens: ja, ich habe ihn in einer pv gesehen. zweitens, wieso klischees? und warum sollte ich ein "krone"-leser sein? bloss weil ich mit offenen augen in die medien schaue und eben genau diese tendenz (standard-chat mit barbara albert, etc.) entdecke? sieh ihn dir an, viel spass.

    Re:leider, leider
    Wo hast du den Film gesehen??? Bei einer Vorführung für Filmkritiker?
    Aber wie auch immer, deine Kritik kann mich nicht überzeugen, weil
    sie viel zuviele Klischees anhäuft. Hast Du übrigens ein Problem mit
    dem Standard? Bevorzugst du die Krone?

    Barbara Alberts Erstling "Nordrand" fand ich großartig. Ihr zweiter
    Film "Böse Zellen" dagegen ist ziemlich in die Hose gegangen.
    Ich werde mich also überraschen lassen, bzw. das Echo von Venedig abwarten.