Frida

 USA 2002
Drama, Romanze, Biografie 06.03.2003 123 min.
7.40
Frida

Das Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo kommt auf die Kinoleinwand.

Mexiko, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge, lebenslustige Frida Kahlo (Salma Hayek) genießt ihr Teenagerdasein in vollen Zügen - bis ein tragischer Unfall das ungestüme Mädchen ans Bett fesselt. Getrieben von ihrem unerschütterlichen Lebensmut fängt Frida an zu malen - in ihren gefühlsgewaltigen Bildern gibt sie ihren Träumen, Sehnsüchten und den nicht enden wollenden Schmerzen Ausdruck.

Wieder genesen, wird der berühmte Maler Diego Rivera (Alfred Molina) auf die bildschöne Mexikanerin aufmerksam - die beiden verlieben sich ineinander, heiraten und leben eine der aufregendsten, verrücktesten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts.

Das Gefühlschaos ihrer Ehe, die zahlreichen Liebschaften mit Männern und Frauen, das atemlose Leben im Kreis anderer Künstler, ihr leidenschaftlicher Kampf für den Kommunismus, die unbändige Lebenslust und nicht zuletzt die schillernden Farben Mexikos - all das schlägt sich in Frida Kahlos einmaligem kreativen Schaffen nieder und macht sie zu einer der ausdrucksstärksten Künstlerinnen aller Zeiten.

FRIDA ist mehr als eine Künstlerbiografie: FRIDA ist kraftvolles, überwältigendes und leidenschaftliches Kino - eine Ode an die Kunst, die Liebe und das Leben selbst.

Details

Salma Hayek, Alfred Molina, Antonio Banderas, Edward Norton, Geoffrey Rush, Ashley Judd
Julie Taymor
Elliot Goldenthal
Rodrigo Prieto
Clancy Sigal, Diane Lake
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Schmerz und Einsamkeit
    Die mexikanische Malerin Frida Kahlo und ihr leidvolles Schicksal waren bis dato nur in Insiderkreisen bekannt. Lange waren mexikanische Künstler in Europa nur eine exotische Sehenswürdigkeit. Umso anerkennenswerter ist diese gelungene Biographie, die von Salma Hayek nicht nur mitproduziert, sondern auch gleichzeitig mit ihr als Hauptdarstellerin besetzt wurde. Sie sieht der Frida wirklich verblüffend ähnlich.
    Ein stimmungsvolles Sittengemälde mit eindrucksvollen Bildern aus dem Künstlermilieu der wilden 20er Jahre. Es gibt heiße Liebesszenen, Sauf- und Raufanlässe, revolutionäre Lover und viel linke Ideologie. Frida hatte in ihrem Leben zwei Unfälle: einen auf der Straße, der sie teilweise lähmte und einen in der Begegnung mit Diego Rivera (Alfred Molina als ihr ebenbürtiges Alter Ego). Das war der schlimmere. Diese Hassliebe prägte auch ihre Kunst. Anhand ihrer Gemälde kann man ihren künstlerischen Weg vom Realismus über den Symbolismus zum Surrealismus nachvollziehen. Durch Animationen wird die Kernaussage ihrer Bilder noch besonders hervorgehoben. Hier werden Schmerz und Einsamkeit thematisiert oder symbolische Vergleiche gezogen: Diego als King Kong.
    Aber auch ihr Elternhaus und die Begegnung mit Trotzki (Geoffrey Rush) werden erwähnt. In den gehaltvollen Dialogen treten eine ganze Reihe von Stars in kleineren Rollen auf: u.a. Antonio Banderas als linker Revolutionär, Ashley Judd als lesbische Tangotänzerin, Edward Norton als Geldmagnat u.v.a. Ihr Ende wie auf einem Gemälde in einem brennenden Bett. ‘Ich hoffe der Abgang ist erfreulich.‘ Die Oscars sind berechtigt.

  • Gelungene Filmbiographie mit faszinierenden Bildern
    Frida Kahlos Bilder erzielen mit ihrem naiven und dennoch vollendeten Stil und den gespenstisch anmutenden Motiven eine Wirkung auf den Betrachter, die erschauern und lächeln gleichzeitig hervorruft. Julie Taymors filmische Biographie der mexikanischen Malerin erreicht - man möchte fast sagen: unerwarteter Weise - eine vergleichbare Wirkung.
    Salma Hayek verleiht (neben einer frappanten Ähnlichkeit mit Frida) der Figur der Kahlo jene Mischung aus Trauer und Enthusiasmus, und der Film zeichnet in (mit wenigen Ausnahmen, etwa der zu sehr ausgedehnten Passage um Fridas Affäre mit Leo Trotzki) angemessener Länge und Intensität die wichtigsten Entwicklungen des tragisch verlaufenden Lebens der Protagonistin nach.
    Besonders beeindruckend sind die Szene mit Fridas frühem Straßenbahnunfall (wie aus einem Traum erwacht Frida von einer Eisenstange im Unterleib durchbohrt und über und über mit Goldstaub bedeckt, den ein neben ihr sitzender Vergolder ihr eben noch stolz gezeigt hatte) und das perfekte Verschmelzen der Bilder Fridas mit den Bildern des Films - geradezu zauberhaft! Was das Filmerlebnis abrundet, ist die fantastische und zurecht mit einem Oscar ausgezeichnete Filmmusik, für die Elliot Goldenthal verantwortlich zeichnet. In einer glänzend gespielten Nebenrolle zeichnet sich Valeria Golino aus.

  • WELTKLASSE
    ... einfach genial!
    Und plötzlich will man mehr vom Leben dieser starken Frau wissen. Die Biographie ist derzeit leider vergriffen- eigentlich ein gutes Zeichen!

    Re: WELTKLASSE
    wenn ein buch vergriffen ist, dann bedeutet dies, dass es keinen absatz für das jeweilige buch gibt und niemand an eine neue auflage denkt....also, das ist doch bitte kein gutes zeichen!

  • ein spitzen-film!!!
    frida ist nicht nur fuer frida-fans beruehrend und atemberaubend sondern fuer alle, die bereit dazu sind, in ihre wunderbare welt einzutauchen! dieser film kann meines erachtens was in den menschen bewegen, aehnlich wie damals "amelie"! aeusserst sehenswert!!!

  • Re: fut
    vielleicht auch ausdrucksstarke kunst ... ?? ich hab übrigens unlängst geträumt: ich sehe mir einen porno mit rocco siffredi im fernsehen an und er hats, wie üblich, mit 2 frauen getrieben und eine davon war salma hayek. also ich kann euch sagen, ich hab da ziemlich genau hingeschaut, denn es war ein wunderbarer traum

  • Hab mir gestern....
    ... zuerst 'Das Leben des David Gale' und gleich nachher 'Frida' gegeben und war von beiden Filmen sehr begeistert. Salma Hayek, A. Molina spielen einfach wunderbar und es hat so gut getan wieder eine menschliche Liebesgeschichte mit all seinen Fehlern zu sehen. Diese Frau (Frida) war und ist absolut bewundersnwert wie sie ihr Leben gelebt und gemeistert hat. 7 von 10 Punkten

  • Frida
    Habe die englische Originalfassung gesehen - und die ist krank! Alle Mexikaner sprechen mit starkem spanischen Akzent - was soll der Unsinn? Ich weiss nicht, ob das in der deutschen Fassung auch so ist. An sich ist der Film gut, spannend, ein Stueck pralles Leben und stellenweise sehr witzig!