Steckbrief 7-73

He Ran All the Way

1951

DramaKrimi

John Berrys letzter Film in den USA (bevor er wegen McCarthys "Hexenjagd" nach Europa gehen musste).

Min.71

Der arbeitslose Nick Robey (John Garfield) verletzt bei einem Raubüberfall einen Polizisten tödlich. Auf der Flucht lernt er die junge Peg Dobbs (Shelley Winters) kennen, die ihn arglos ihren Eltern vorstellt. Erst dann erfährt sie, was er getan hat. Während die Polizei nach ihm sucht, setzt Robey die Familie unter Druck, bis sich Peg bereit erklärt, mit ihm zu fliehen. Sein Misstrauen ihr gegenüber wird ihm jedoch am Ende zum Verhängnis.

Ein Schlüsselwerk unter den beißenden Krimis der linken Blacklist-Opfer, nicht zuletzt wegen John Garfield in seiner letzten Rolle, einer quintessentiellen Verkörperung seines Status als working-class punk. Nach einem verpfuschten Raubüberfall, bei dem er einen Polizisten erschossen hat, nimmt er in der Wohnung einer Zufallsbekanntschaft deren Familie in Geiselhaft, hin- und hergerissen zwischen Misstrauen und dem Wunsch, Teil der Gemeinschaft zu sein.

IMDb: 7

  • Schauspieler:John Garfield, Shelley Winters, Wallace Ford, Selena Royle, Gladys George

  • Regie:John Berry

  • Kamera:James Wong Howe

  • Autor:Hugo Butler nach Sam Ross

  • Musik:Franz Waxman

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