Im Schatten der Wälder

 F 2003

Cette femme-là

Drama, Krimi 100 min.
6.20
film.at poster

In einem Waldstück wird eine Frau erhängt aufgefunden. Die nach dem Tod ihres Sohnes psychisch labile Kommissarin Michèle Varin nimmt die Ermittlungen auf.

In einem Waldstück bei Paris wird eine junge Frau erhängt aufgefunden. Ein Fall für Michèle Varin (Josiane Balasko). Doch die Kommissarin leidet seit dem Tod ihres kleinen Sohnes unter Depressionen und Albträumen. Und nun steht sein Todestag vor der Tür. Keine gute Voraussetzung für die Lösung des nervenaufreibenden Falles, für den es weder ein Motiv noch Indizien gibt. War es Mord oder Selbstmord? Woher stammen aber dann die Striemen auf dem Rücken der Erhängten und wo ist der fehlende Schuh?

Details

Josiane Balasko, Eric Caravaca, Ange Rodot, Thierry Lhermitte, Frédéric Pierrot, u.a.
Guillaume Nicloux

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die depressive Kommissarin
    Der deutsche Titel kommt dem Inhalt des Films näher als das Original: „Die Frau da drüben“. Und es ist wohl eher der ’Regen’wald, der ihn so unangenehm feucht macht. In einer bedrückenden, düsteren Atmosphäre versucht Kommissarin Varin mehrere Morde aufzuklären. Wir sehen eine überaus überzeugende Josiane –viel zu schön für dich –Balasco. Sie verzieht keine Miene, ist abweisend bis mürrisch und wird von Albträumen verfolgt. Teilweise geraten sogar die Ermittlungen ins Hintertreffen. Hier kann man buchstäblich die berühmte Hand nicht vor den Augen sehen. Der Showdown am Ende ist ziemlich brutal, birgt aber auch Überraschungen. Die Motive der Übeltäter sind uninteressant. Eine gewisse wahllose Beliebigkeit lässt deshalb die Tat noch grausamer erscheinen. Hier sind durchgeknallte Psychopathen am Werk. Das traurige Gesicht von Josiane Balasco bleibt noch lange im Gedächtnis. Interessant erzählt, stimmungsvolle Steigerung der Spannung.

  • Die depressive Kommissarin
    Der deutsche Titel kommt dem Inhalt des Films näher als das Original: „Die Frau da drüben“. Und es ist wohl eher der ’Regen’wald, der ihn so unangenehm feucht macht. In einer bedrückenden, düsteren Atmosphäre versucht Kommissarin Varin mehrere Morde aufzuklären. Wir sehen eine überaus überzeugende Josiane –viel zu schön für dich –Balasco. Sie verzieht keine Miene, ist abweisend bis mürrisch und wird von Albträumen verfolgt. Teilweise geraten sogar die Ermittlungen ins Hintertreffen. Hier kann man buchstäblich die berühmte Hand nicht vor den Augen sehen. Der Showdown am Ende ist ziemlich brutal, birgt aber auch Überraschungen. Die Motive der Übeltäter sind uninteressant. Eine gewisse wahllose Beliebigkeit lässt deshalb die Tat noch grausamer erscheinen. Hier sind durchgeknallte Psychopathen am Werk. Das traurige Gesicht von Josiane Balasco bleibt noch lange im Gedächtnis. Interessant erzählt, stimmungsvolle Steigerung der Spannung.