In einem Jahr mit 13 Monden

 BRD 1978
Drama 124 min.
In einem Jahr mit 13 Monden

Ein Transssexueller geht in der Großstadt Frankfurt langsam an seiner Umwelt langsam zugrunde.

Jedes 7. Jahr ist ein Jahr des Mondes. Besonders Menschen, deren Dasein hauptsächlich von ihren Gefühlen bestimmt ist, haben in diesen Mondjahren verstärkt unter Depressionen zu leiden, was gleichermassen, nur etwas weniger ausgeprägt, auch für Jahre mit 13 Neumonden gilt.

Und wenn ein Mondjahr gleichzeitig ein Jahr mit 13 Neumonden ist, kommt es oft zu persönlichen Katastrophen.

Der Film erzählt die tragische Geschichte eines Transssexuellen in der Großstadt Frankfurt, der an seiner Umwelt langsam zugrunde geht. Es sind die Begegnungen eines Menschen, während der letzetn fünf Tage seines Lebens. Und es bleibt die Frage, ob die Entscheidung richtig war, dem letzten Tag dieser fünf Tage, dem 5. also, keinen weiterenfolgen zu lassen. Ist es abzulehne, zu verstehen wenigstens, oder vielleicht sogar akzeptierbar?

Fassbinder stilisiert die Passion seines Helden zu einer virtuos inszenierten Reise durchdie Zwielichtzonen einer bundesdeutschen Metropole. Wüste Polemik steht nebenpoetischer Sensiilität, Kolportage nebenliterarischen Querverweisen auf Döblin und Schopenhauer. Schockbilder kontrastieren mit sentimentalen Idyllen.

Einer der intimsten Fassbinder-Filme, in seiner radikalien Subjektivität beunruhigend.

Details

Volker Sprengler, Ingrid Caven, Gottfried John, Elisabeth Trissenaar, Eva Mattes, Günther Kaufmann, Lilo Pempeit, Isolde Barth, Karl Scheydt, Walter Bockmayer, Peter Kollek, Bob Dorsay, Guenther Holzapfel, Ursula Lillig, Gerhard Zwerenz, Janez Bormez
Rainer Werner Fassbinder
Peer Raben
Rainer Werner Fassbinder
Rainer Werner Fassbinder

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