La Dolce Vita - Das süße Leben

 I 1959

La dolce vita

Drama, Romanze, Komödie 178 min.
8.10
La Dolce Vita - Das süße Leben

Ein paar Tage aus dem Leben des Klatschkolumnisten Marcello in der ewigen Stadt.

Ein paar Tage aus dem Leben des Klatschkolumnisten Marcello. Das Bild einer dekadenten Gesellschaft, die sich mit Alkohol und unverbindlichem Sex zu Tode amüsiert.

Die Gesellschaft, die Marcello (Mastroianni) zu durchschauen vermeint, die er als Reporter aus kritischer Distanz zu beobachten gewohnt ist, vereinnahmt ihn. Niemals mit seinem Erfolg zufrieden hastet er auf seinem Weg weiter. Er erkennt, dass ihn am Ende keine Erfüllung erwartet, dennoch ist er unfähig, umzukehren. Fellini zeigt dieses ewige Streben nach Glück als einen rhythmischen Zyklus symmetrischer Bildfolgen während eines Zeitraums von sieben aufeinandefolgenden Tagen und Nächten.

Details

Marcello Mastroianni, Anita Ekberg, Anouk Aimée, Yvonne Furneaux,Magali Noel, Alain cuny, Annibale Ninchi, Walter Santesso
Federico Fellini
Nino Rota
Otello Martelli
Federico Fellini, Ennio Flaiano, Tullio Pinelli, Brunello Rondi

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Legende lebt
    Fellinis Klassiker von 1960 ist Kult. Typisch für ihn ist die lockere Aneinanderreihung von sehr verschiedenartigen Szenen, die nur durch Marcello Mastroianni verbunden werden. Ausgehend von der Welt der Schönen und Reichen landet die Handlung am Ende auch wieder dort in einer destruktiven chaotischen Party, denn nur die Reichen führen ein ’süßes Leben’. Dazwischen gibt es ironische Schilderungen von Starrummel, Intellektuellen-Talk, lästige Paparazzi und religiöse oder existentielle Diskussionen neben hysterischer Wundergläubigkeit. Ein Höhepunkt ist die selbstlose Hass-liebe von Marcello, dem ’Party Boy’ und Reporter der Klatschpresse und Emma (ganz toll Yvonne Fourneaux). Aber der absolute Gipfel ist das unvergessliche Bild der Ekberg im Trevi Brunnen nach einer Reise durch die Nacht. Von den vielen Prominenten in für sie untypischen Rollen sei nur Lex-Shatterhand-Barker als volltrunkener Playboy erwähnt. Alle Figuren agieren auf festgelegten Bahnen, selbstverliebt und egozentrisch. Nur ab und zu tauchen echte Gefühle auf, um sogleich wieder zu verschwinden. Das Zeitlose an diesem s/w Klassiker ist die unglaubliche Vielfalt der Themen, die wie in einem drehbaren Kaleidoskop präsentiert werden, ihre kontrastreiche Abfolge und die überragende Darstellungsweise durch Kamera und Schauspieler.