Tullio Pinelli

Weg der Hoffnung

— Il cammino della speranza

Ein Bus mit Hoffnungsvollen (samt Kind und Kegel) macht sich auf die Reise quer durch Italien, vom trockenen Eiland im desolaten Süden zu den verschneiten Alpen – ein Schicksalsweg.

Rückkehrend zu Themen, die er zuerst im La Strada (1954) erkundet hatte, schafft Fellini eine Parabel über das Flüstern der Seele, die nur Verrückte und Vagabunden zu hören in der Lage sind. Das sonderbare Paar Ivo Salvini (Benigni), ein falscher Brunneninspektor, und Gonnella (Villaggio), ein ehemaliger Präfekt, schweift durch die Landschaft der Emilia-Romagna aus Fellinis Kindheit und entdeckt eine Dystopie von TV-Werbespots, Faschismus, Schönheitswettbewerben, Rockmusik, Katholizismus und heidnischen Ritualen.

Wie ein gedunsener Putto schwingt der Märchenprinz aus dem Himmel des Fotoromans auf seiner Schaukel ins Diesseits der Pineta und die noch diesseitigere Banalität des römischen Alltags hinab.

Gemeinsam mit seinen Partnern Roberto und Picasso lebt der alternde Augusto von Betrügereien, ohne jemals Regungen seines Gewissens ausgesetzt gewesen zu sein. Doch nach einer zufälligen Begegnung mit seiner Tochter, die er lange nicht gesehen hat und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsen ist, beginnt er, sich Gedanken zu machen. Als er mit neuen Komplizen ein gelähmtes Mädchen betrügen will, streubt sich sein Gewissen und er verschont sie. Seine Mittäter haben für solche Skrupel jedoch keinerlei Verständnis...

Zwei Episoden nach Vorlagen von Jean Cocteau bzw. Federico Fellini.

Liebe in der Stadt

— L'amore in città

In Rom zeigen sich Liebe und Leid in allen Facetten. Für die einen ist sie ein Fluch, für die anderen erweist sie sich als Segen. Die einen ziehen ihre Kräfte und Inspiration aus ihr, die anderen sehen in ihr ein lukratives Geschäft.

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