MacLintock - Ein liebenswertes Raubein

 USA 1963

MacLintock

Romanze, Komödie, Western 127 min.
7.30
MacLintock - Ein liebenswertes Raubein

Inspiriert von Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung" nimmt "McLintock" jede Menge Westernklischees auf die Schippe und zeigt u.a. John Wayne von seiner komischen Seite.

Der mürrische Viehbaron George Washington McLintock (John Wayne) herrscht mit eiserner Hand über sein Territorium. Immer wieder muss er zwischen den neu ankommenden Siedlern und den alteingesessenen Indianerstämmen vermitteln. Als wäre das nicht genug Sorge, taucht McLintocks kratzbürstige, getrennt von ihm lebende Ehefrau Katherine (Maureen O'Hara) auf, um eine Scheidung durchzusetzen und die gemeinsame, fast erwachsene Tochter Becky (Stefanie Powers) mit sich zu nehmen. Und auch McLintocks ebenso hübsche wie resolute Haushälterin Louise (Yvonne de Carlo) hat ihren ganz eigenen Kopf.

So entspinnt sich zwischen dem grantigen Rancher und "seinen" Damen ein vergnüglicher Geschlechterkampf in bester Wildwest-Manier.

Details

John Wayne, Maureen O'Hara, Patrick Wayne, Stefanie Powers, Jack Kruschen, u.a.
Andrew V. McLaglen
Frank De Vol
William H. Clothier
James Edward Grant

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • McLintock - ein liebenswertes
    Diese derb-amüsante Western-Komödie ist eine Art Familienproduktion der Western-Ikone John Wayne: neben ihm in der Titelrolle spielen seine Kinder Patrick und Aissa mit, Sohn Michael fungierte als Produzent. Regisseur Andrew V. McLaglen und einige der Darsteller, wie etwa Chill Wills und die schöne Maureen O’Hara, waren gute Freunde des "Duke". Auch die Handlung dreht sich ums traute Familienleben, in dem bei Wayne der Mann das Sagen hat - was notfalls auch mit handfesten Mitteln ins Lot gebracht wird. Am Ende liegt die college-gebildete, süße Teenager-Tochter Becky ihrem Cowboy Devlin und die vormals scheidungswillige, rassige Mrs Katherine McLintock wieder dem Titelhelden in den Armen. Doch zuvor muß erst das kesse Töchterlein, dann auch die kratzbürstige Mutti einmal tüchtig übers Knie gelegt und von ihrem „ganzen Kerl“ mit einer deftigen Popoklatsch-Zähmung erobert werden - was heute als „politically incorrect“ und zur häuslichen Nachahmung kaum empfehlenswert gilt. Doch wer sich an solchen Szenen nicht stört und sich von herzhaften Keilereien, lautstarkem Klamauk und manchmal etwas derbem Humor gut unterhalten fühlt, der wird wie alle Wayne-Fans „McLintock!“ einfach nur genießen. Und diese gut zweistündige Western-Version von "Der Widerspenstigen Zähmung“ erhebt keine weitergehenden Ansprüche als eben diese reine Unterhaltung.