© NICOLE RIVELLI/NETFLIX

News
02/21/2022

"Inventing Anna": 10 Fakten über die Serie, die du noch nicht kennst

Wir sind sicher, dass du DAS noch nicht über die faszinierende Serie rund um Anna Delvey gewusst hast!

von Manuel Simbürger

Achtung, Spoiler!

Viel ist in den vergangenen Wochen über die umstrittene (aber sehr erfolgreiche) Netflix-Serie "Inventing Anna" geschrieben worden: Was ist die wahre Geschichte hinter der Serie? Gibt es die Journalistin Vivian Kent wirklich? Und was sagen die "echten" Opfer von Anna Delvey über die Serie (Spoiler: Nix Gutes!)?

Die KollegInnen von "Buzzeed" haben aber weiterhin unbeirrt und motiviert in der schier bodenlosen Fundgrube der "Inventing Anna"-Welt gegraben und einige Fun Facts präsentiert, die ihr bestimmt noch nicht kanntet.

10 Behind-the-Scenes-Fakten über "Inventing Anna":

1. Garner war sofort überzeugt 

Julia Garner hatte Jessica Presslers 2018er-Artikel in "The Cut" über Anna Delvey und ihre Betrügereien gelesen und war sofort davon überzeugt, dass sich die Story für einen Film oder eine Serie eignen würde.

"Die Geschichte war einfach zu gut", zitiert "Buzzfeed" Garner, die in der Serie Delvey darstellt. Anna Chlumsky (Vivian Kent) wiederum kannte den Artikel nicht, war aber ein Fan von Presslers Artikel, auf dem der J.Lo-Film "Hustlers" basiert – und war deshalb vom Projekt sofort überzeugt.

2. Zoom-Casting statt Vorsprechen

Julia Garner war gerade mit den Dreharbeiten zu "Ozark" beschäftigt, als die Anfrage für "Inventing Anna" kam. Sie hatte die Rolle zwar nicht sofort in der Tasche, musste aber auch nicht dafür vorsprechen. Ein Zoom-Meeting mit Showrunnerin Shonda Rhimes genügte – und der Rest ist (Hochstaplerei)-Geschichte ...

 

3. Gefängnisbesuche 

Wie es sich für eine gute Recherche gehört, besuchte Garner die echte Anna Delvey (eigentlich Sorkin) im Gefängnis – und war überrascht davon, wie "charmant" und "sympathisch" die Betrügerin war.

Garner war es nach eigenen Aussagen aber wichtig, die echte Anna nicht zu imitieren, sondern sich an ihrer Beschreibung im Artikel aus "The Cut" zu orientieren, um dem fiktiven Charakter von Delvey gerechter zu werden.

Was sich die Schauspielerin aber sehr wohl während ihres Gefängnisbesuches abschaute: "Es war interessant, denn als ich Anna traf, wechselte sie sehr schnell zwischen ihrer wirklich hellen zu ihrer wirklichen dunklen Seele und dann sehr schnell [wieder zurück]. Das war eine Eigenschaft, die ich wirklich verkörpern wollte."

4. Die "echte Vivian" war involviert

Jessica Pressler, Autorin des "The Cut"-Artikels, fungierte bei der Serie als Produzentin und war bei jedem Table Read anwesend.

Sie stellte Anna Chlumsky all ihre Recherche-Notizen und Interviews, die sie für den Artikel über Anna Delvey führte, zur Verfügung. Die Rolle der Vivian soll aber kein TV-Pendant zu Pressler, sondern eine eigenständige Figur sein, so Chlumsky. Man könne Vivian Kent als fiktionalisierte Version von Jessica Pressler beschreiben. 

5. SchauspielerInnen aus dem Shonda-Rhimes-Universum

In "Inventing Anna" bekommen wir einige Gesichter zu sehen, die wir schon aus anderen "Shondaland"-Serien kennen: Kate Burton (Nora Radfort) spielt in "Grey's Anatomy" die an Alzheimer erkrankte Mutter von Meredith Grey. Jeff Perry war sowohl in "Grey's" als auch in "Scandal" (als Cyrus Beene) zu sehen. Und Katie Lowes (Rachel) hatte Gastauftritte in "Grey's", "Private Practice" und gab in "Scandal" die Quinn Perkins.

6. Annas Akzent 

Um Anna Delveys Akzent so authentisch wie möglich hinzubekommen, legte sich Julia Garner einen deutsch-englischen sowie einen russisch-englischen Akzent zu und vermischte die beiden schließlich miteinander.

7. Vivians Geburt als Lieblingsszene

Anna Chlumskys Lieblingsszene ist die Geburt von Vivians Sohn. Es war das erste Mal, dass Chlumsky vor der Kamera eine Geburt nachstellte – und sie beschrieb diese Erfahrung als "sehr emotional" und "kathartisch". Im echten Leben ist Chlumsky Mutter zweier Töchter.

8. Pausen-Zeitvertreib

In den Pausen spielten Chlumsky und ihre JournalistInnen-KollegInnen klassische "Theaterspiele". Was man sich darunter vorstellen kann, darauf ging Chlumsky aber nicht näher ein. Sie verriet nur: "Es war ein Chaos und es war wundervoll."

9. intensive Gefängnis-Szenen

Als intensivste Szenen nennen sowohl Chlumsky als auch Garner die gemeinsamen Szenen im Gefängnis. "Ich war sehr glücklich, Anna an meiner Seite zu haben", so Garner.

Chlumsky wiederum liebt es, wenn in einer Szene zwei Figuren nichts anderes tun, als miteinander zu sprechen. "Ich liebe es, besonders wenn es mit jemandem ist, der so großzügig und präsent und komplex und tiefgründig ist wie Julia Garner."

10. Artikel-Übergabe als Highlight

Als besonderen Moment nennt Chlumsky jene Szene am Ende der Serie, in der Vivian Anna stolz den gedruckten Artikel über sie präsentiert. Auch für die ZuschauerInnen sei dies ein Highlight der gesamten Serie, ist die Schauspielerin überzeugt. 

Hier geht's direkt zur Serie!

Kommentare