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11/17/2020

Jonah Hill dreht für Netflix eine Psycho-Doku, die auf Selbst-Therapie setzt

Das Werk wird von Joaquin Phoenix produziert und will nach der Methode von Dr. Phil Stutz eine Art psychologische Selbsthilfe ermöglichen – ein Ziel, das eher skeptisch stimmen sollte.

von Franco Schedl

Durch den Wechsel hinter die Kamera betritt der Schauspieler Jonah Hill ("21 Jump Street", "The Wolf of Wall Street") keineswegs Neuland, denn er hat bereits 2018 mit "Mid90s" – einer Liebeserklärung an die 90er-Jahre – sein Regiedebüt gegeben. Außerdem hat er auch diverse Musikvideos inszeniert.

Nun will er im Auftrag von Netflix das Fach wechseln und eine Dokumentation drehen. Der Film konzentriert sich auf den Star-Therapeuten Phil Stutz, dessen Dienste Hill selber ebenfalls in Anspruch nimmt. Durch ein Instagram-Posting wies der Darsteller kürzlich auf sein kommendes Projekt hin. Dabei enthüllte er auch, dass Joaquin Phoenix – sein Co-Star aus "Don’t worry, weglaufen geht nicht" – als Produzent tätig sein wird.

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Phil Stutz studierte am City College in New York Medizin und promovierte an der New York University. Er arbeitete als Gefängnispsychiater auf Rikers Island, bevor er seine eigene psychotherapeutische Praxis eröffnete. Er lebt und arbeitet in Los Angeles. Große Bekanntheit erlange er durch den – gemeinsam mit seinem Kollegen Barry Michels verfassten – Bestseller "The Tools: Wie Sie wirklich Selbstvertrauen, Lebensfreude, Gelassenheit und innere Stärke gewinnen".

Für Hill birgt diese Methode eine wahre Erlösung und er möchte mit seiner Doku das Bewusstsein für diese Form von Psychotherapie schärfen. Er deutet sogar an, dass das Anschauen des Films selbst einen therapeutischen Effekt haben werde und man sich dadurch den Weg in eine Psychologen-Praxis ersparen könne.

Man solle sich so die Methoden zum Umgang mit Depression, Angst oder Wut aneignen und daheim anwenden. Mit seinem Doku-Projekt scheint Hill eine große Herausforderung auf sich zu nehmen, obwohl das genannte Ziel ehrlich gesagt eher etwas dubios oder womöglich sogar gefährlich klingt, da man ohne professionelle Ausbildung oder Unterstützung gewiss nicht an der eigenen Psyche herumdoktern sollte.

Wann die noch unbetitelte Doku auf Netflix erscheinen wird, ist derzeit unbekannt.

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