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01/13/2022

Was ist der Unterschied zwischen Remake und Reboot?

Nicht immer ist klar, ob es sich beim neuen Film oder der neuen Serie um ein Reboot oder Remake handelt. Wir klären auf.

von Manuel Simbürger

Seit Jahren wird die Kino- und Serienwelt von Reboots und Remakes dominiert. Aber hast du dich schon mal gefragt, was diese Begriffe eigentlich bedeuten? Wahrscheinlich wirst du eine ungefähre Ahnung davon haben, was gemeint ist, wenn man vom "x-ten Serien-Remake" spricht, aber was ist nun genau der Unterschied zu einem Reboot? 

Wenn dir jetzt der Kopf raucht – keine Angst, wir bieten dir einen kurzen, leicht verständlichen Überblick. Jetzt kann's nicht mehr so schnell zur peinlichen Verwechslung auf der nächsten Party kommen ...

Remake

"Remake" ist im Grunde bloß das englische Wort für Neuverfilmung beziehungsweise Neuauflage.

Die Geschichte eines bereits veröffentlichten Films oder einer Serie wird neu verfilmt, manchmal sogar beinahe 1:1. Genau das ist auch der große Unterschied zum Reboot: Die Gültigkeit des Vorgängerwerks wird anerkannt. Meist aber werden die Geschichten (wie beim Reboot) modernisiert, also in die Gegenwart verlegt, was neue interessante Interpretationen von Story und Figuren möglich macht.

Der Reiz in Remakes liegt freilich im Vergleich zwischen Original und "Kopie" (welche mit der in der Zwischenzeit neu erfundenen Technik verfilmt wurde): Welches ist besser? Sind Modernität und technische Ausgefeiltheit wirklich immer einer (aus heutiger Sicht) veralteten Inszenierung vorzuziehen? Werden die neu gecasteten SchauspielerInnen den große Fußstapfen, in die sie treten, gerecht?

Ähnlich wie bei Reboots finden zudem aktuelle gesellschaftspolitische Themen gerne Einzug in Remakes.

Beispiele: "Psycho", "Ben Hur", "Funny Games", "King Kong"

Reboot

Eigentlich stammt der Begriff aus der Welt der Informatik ("rebooten", "neustarten") und beschreibt eine Neuinterpretation einer bereits vorhandenen Erzählung. Wichtig: Das Reboot ist keine Fortsetzung dieser Geschichte, sondern erzählt diese von Beginn an neu. Das Vorgängerwerk wird also nicht anerkannt – und genau das das ist der (feine, aber wichtige) Unterschied zum Remake. Man beginnt also wieder bei Null und setzt auf (moderne) Variationen des bereits Bekannten. 

Beispiele: "Charmed", "Chilling Adventures of Sabrina", "MacGyver", "Star Trek" (2009) sowie die "Batman"-Trilogie von Christopher Nolan.

Du möchtest eine im wahrsten Sinne des Wortes anschaulichere Erklärung des Unterschieds zwischen einem Remake und einem Reboot? Dann darfst du dir das unterhaltsame Instagram-Video unseres Redakteurs Franco nicht entgehen lassen:

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