Christian Wolff

Hunsrück, zur Zeit der napoleonischen Besatzung: Als der Reichsgraf von Cleve-Boost nach seiner Flucht vor den französischen Truppen zurückkehrt und den Bauern ihren Besitz nimmt, stürmt Räuberhauptmann Johannes Bückler, bekannt als Schinderhannes, mit seinen Leuten dessen Schloss Hungersbach; die Bauern holen sich ihr Eigentum zurück. Carl von Cleve-Boost, der Sohn des Reichsgrafen, schließt sich dem Schinderhannes an.

Der blaue Nachtfalter

— Der blaue Nachtfalter

Der einst gefeierte Opernstar Julia Martens wird nach dreizehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Im Blauen Nachtfalter beginnt sie eine neue Karriere als Chansonsängerin. Da gerät eines Tages ihr Sohn unter Mordverdacht.

Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut

— Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut

Kristian Werner soll für seinen Vater, Chef der "International Berg AG", aus Brasilien Gesteinsproben nach Österreich schmuggeln. Das streng geheime Unternehmen wird an Konkurrenten verraten, die Kristian zwei Agenten hinterher schicken. Kristian schreibt sich im Hotel am Wörthersee unter falschem Namen ein und ahnt nicht, dass es der Name des verhassten zukünftigen Nachfolgers von Gymnasialdirektor Bercelius ist. Das ruft dessen Nichte Felicitas auf den Plan, die sich mit Kristian anlegt - und sich in den smarten Schmuggler verliebt.

Eine ist so gut wie keine - und viel zuwenig Norbert treibt es nicht nur mit einer, nein, er ist ein Aufreißer und pflückt die süßen Früchte gleich bei zwei Frauen! Bei Monika - eigentlich lieben sich die zwei, doch keiner der beiden will sich das so richtig eingestehen. Und dann gibt es noch Ulla, seine Kollegin und Freundin seines besten Freundes Otto, der, und sei es aus reiner Vertrauensseligkeit, öfter einen Berg als seine Ulla besteigt. Norbert erfüllt gern seine Pflichten, er hetzt von Liebesnest zu Liebesnest und gibt im Job sein Bestes, auch wenn ihm die amouröse Doppelbelastung so manches Kopfzerbrechen bereitet.

Hannas schlafende Hunde

— Hannas schlafende Hunde

1967, Wels, Oberösterreich. Hanna lebt mit ihrer Familie ein ruhiges zurückgezogenes Leben. Das oberste Gebot für Familie Berger ist es nicht aufzufallen, nicht in der Schule und auch nicht in der Nachbarschaft. Ebenfalls an erster Stelle steht bei ihnen die Religion, was die regelmäßigen Besuche in der katholischen Kirche beweisen. Doch Hanna merkt instinktiv, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die Leute benehmen sich komisch um sie herum, sie bemerkt Blicke und böse Bemerkungen. Warum? Zusammen mit ihrer Oma Ruth findet sie heraus, dass sie jüdischer Abstammung ist und in Wels noch immer viele Nazis leben.

Schlussakkord

— Schlussakkord

Die Librettistin Linda Valore will das musikalische Ereignis "Peon Messias" zum grossen Erfolg der Salzburger Festspiele machen. Die Proben haben erst begonnen, als der Tenor absagt und sich die Festspieldirektion von der Aufführung distanziert. Auslöser dieser Katastrophe ist Frank Leroux, der KOmponist. Ständig ändert er sein Werk, beschimpft den Tenor als unfähigen Hinterhofsänger und attackiert den Dirigenten Alexander von Berkin mit seiner Eifersucht. Es ist Linda Valore, die das Ruder herumreißt, um das Projekt nicht sterben zu lassen. Tag und Nacht wird in Schloss Klesheim geprobt, der Startenor Carlo del Monti verpflichtet und Frank Laroux wegen seines Alkoholproblems in ein Sanatorium eingewiesen. Die Uraufführung dieses einmaligen Werkes steht bevor, doch dramatische Auseinandersetzungen gefährden die Premiere. Wieder ist es der begnadete, jedoch von Zweifeln zerfressene Komponist Frank Laroux, der sein Werk für wertlosen Müll hält.

Der Tod ihres Ehemanns stürzt die Baronin Oldenau in bittere Armut. Ihr Sohn Horst muss seinen Abschied vom Militär nehmen und arbeitet fortan als Sekretär für den neureichen Unternehmer Hartmann. In Wahrheit besteht die Aufgabe des jungen Barons darin, seinem Dienstherrn gute Umgangsformen beizubringen und ihm so den Eintritt in die Berliner Gesellschaft zu ermöglichen. Hartmanns Tochter Margot fasst eine tiefe Zuneigung zu Horst. Doch ihr Vater will sie um jeden Preis mit dem österreichischen Fürsten Nordheim verkuppeln. Eine Braut aus bürgerlichen Verhältnissen akzeptiert der Fürst jedoch nicht. Da greift Hartmann zu einer List: Er bittet Horst von Oldenau, mit Margot vorübergehend eine Scheinehe einzugehen und ihr so zu einem adligen Namen zu verhelfen. Horst, der Margot heimlich liebt, lässt sich auf den Vorschlag ein. Unterdessen erweist sich Fürst Nordheim als zwielichtiger Zeitgenosse.

Treppe aufwärts

— Treppe aufwärts

Der Film “Treppe Aufwärts” erzählt eine 3-Generationen Geschichte, in der die schicksalhafte Vergangenheit des Großvaters das Leben seines Sohnes und Enkels zerrüttet hat