David Zimmerschied

Autor und Regisseur Jörg Graser verfilmt mit diesem schwarzhumorigen "Krimi aus dem Bayerischen Unterholz" seine eigene Buchvorlage.

Eine deutsche Dorfpolizistin will einen Italiener heiraten, dessen Vater in mafiöse Machenschaften verstrickt ist. Als es dann auch noch eine Leiche gibt, muss die Frau nicht nur ihre Familienangelegenheiten, sondern auch die der Gemeinde in Ordnung bringen.

Vor dem Hintergrund historischer Begebenheiten erzählt Regisseur Oliver Hirschbiegel die packende Geschichte des Hitler-Attentäters Georg Elser.

Hier wird das bisher kaum dargestellte Schicksal der Siebenbürger Sachsen am Ende des 2. Weltkriegs geschildert.

Nur wenige Minuten haben gefehlt, und die Weltgeschichte hätte einen anderen Verlauf genommen. Ein spannender und emotionaler Film über Georg Elser, einen einfachen Schreiner und verkannten deutschen Widerstandskämpfer. Wer war dieser Mann, der die Kriegsgefahr durch Hitler so früh erkannte und handelte, als alle anderen mitliefen oder schwiegen? Georg Elser, ein Schreiner aus Königsbronn, fasst nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten den Entschluss, im Alleingang Hitler zu ermorden. Eine selbstgebaute Bombe im Münchner Bürgerbräukeller verfehlt ihr Ziel um 13 Minuten. 13 Minuten, die die Weltgeschichte hätten ändern können.

Die 32-jährige Polizistin Maria Moosandl ist hochschwanger und glücklich verliebt in ihren italienischen Freund Rocco Pacelli. Bislang haben sie ihre Beziehung vor ihren Familien geheim gehalten, aber jetzt wollen sie ihre Liebe offiziell kundtun. Ob das eine so gute Idee ist? Roccos Vater Silvio steckt nämlich mit der italienischen Mafia unter einer Decke und will, dass sein Sohn die Tochter eines mächtigen Gangsterbosses heiratet, damit seine eigene Familie an Einfluss gewinnt. Eine Nebenbuhlerin ist aber bald Marias geringstes Problem, als sie und ihre Kollegen eine Leiche finden – und die Spuren führen nicht nur in Roccos Umfeld, auch Marias Vater Jürgen wird immer mehr verdächtigt, mit der Mafia zu kooperieren. Als der Bruder des Toten auftaucht, ist es endgültig vorbei mit dem Frieden und Maria hat alle Hände voll zu tun, die Dinge zu richten

Schwarzach 23 und der Schädel des Saatan

— Schwarzach 23 und der Schädel des Saatan

Als auf dem Haupt einer Vogelscheuche der Kopf von Herbi Zidinger entdeckt wird, ist Hauptkommissar Franz Germinger Jr. sofort vor Ort. Seine Schwester entdeckte den Schädel, dadurch weiß auch Germinger Senior schnell von dem Mord und mischt sich, wie gewohnt, in die Ermittlungen seines Sohnes ein. Schnell hat das Vater-Sohn-Gespann drei Verdächtige

Als sie das Abi in der Tasche haben, schwingen sich die beiden Freundinnen Kati und Jo in ihren lilafarbenen Benz und treten ihre Weltreise in Richtung Süden an. Kati fiel der Entschluss zur Reise jedoch etwas schwer, da ihre große Liebe kurz vor der Abreise nach Tandern zurückkehrte. Die Reise führt die beiden Freundinnen über den Brenner, wo ihr Auto plötzlich zu streiken beginnt. Als Kati obendrein noch erfährt, dass ihr Opa im Sterben liegt, möchte sie in die Heimat zurückkehren, was die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe stellt.

Dieser Film beginnt dort, wo andere Liebesbeziehungen enden und beschreibt in zwei miteinander verknüpften Zeitebenen die vermeintlich letzte Nacht eines Paares.

Mein Bruder heisst Robert und ist ein Idiot

— Mein Bruder heisst Robert und ist ein Idiot

Sommerhitze. Eine Tankstelle auf dem Land, Kornfelder, Wind und ferne Berge. Die Zwillinge Robert und Elena liegen im Gras und bereiten sich auf Elenas Abiturarbeit in Philosophie vor. 48 Stunden lang sind die sommerliche Wiese, ein Wald, ein See ihr Universum. 48 Stunden ist die Tankstelle ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. 48 Stunden, sich von Kindheit und der Symbiose der Zwillingswelt zu lösen. Zwillingsspiele, Wetten, Gespräche über Philosophie. Und je mehr sie kämpfen, um voneinander loszukommen, desto mehr zieht es sie in ihre gemeinsame Welt. Als das Wochenende vorbei ist und die Sonne wieder über der Tankstelle aufgeht, ist nichts mehr, wie es vorher war.

In den verschneiten Bergen, auf einem Grenzstein zwischen Deutschland und Österreich liegt eine seltsam inszenierte Leiche. Beide Länder schicken Ermittler: die junge Ellie Stocker aus Berchtesgaden und Gedeon Winter von der Kripo Salzburg. Stocker übernimmt hochmotiviert ihren ersten großen Fall, während Winter, ein desillusionierter Zyniker, die Ermittlungen am liebsten ganz auf seine deutsche Kollegin abschieben würde. Zwischenmenschliche Spannungen sind vorprogrammiert.

Der Zweite Weltkrieg wütet in Europa und Deutschland kämpft an allen Fronten. Der Nobelpreisträger Werner Heisenberg (Christoph Bach) bekommt vom Heereswaffenamt einen wichtigen Geheimauftrag. Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern soll er die Erzeugung von atomarer Energie erforschen und damit eine Waffe entwickeln, die den Krieg mit einem Schlag beenden würde: die Atombombe. Dafür fehlt Heisenberg aber Schweres Wasser, das in einer Fabrik im besetzten Norwegen hergestellt wird. Als der einheimische Wissenschaftler Leif Tronstad (Espen Klouman Høiner) davon erfährt, informiert er die Alliierten. Diese wollen alles dafür tun, um den Weiterbau der Bombe zu verhindern und entsenden eine Gruppe von norwegischen Widerstandskämpfern. Sie sollen die deutschen Bemühungen, an das Schwere Wasser zu kommen, sabotieren. Ein nervenaufreibender Wettlauf im Eis beginnt.