Der geköpfte Hahn

 D/Rumänien 2007
Drama 31.08.2007 90 min.
6.60
film.at poster

Hier wird das bisher kaum dargestellte Schicksal der Siebenbürger Sachsen am Ende des 2. Weltkriegs geschildert.

Eine Geschichte vom schmerzhaften Erwachsenwerden in einer Zeit des extremen Umbruchs:
1944 erwartet Felix Goldschmidt (David Zimmerschied) in einer kleinen Stadt in Siebenbürgen seine Freunde und Klassenkameraden zum Exitus, einem Tanztee zum Schulabschluss. Doch die traditionelle Festlichkeit, zu der der Sohn wohlhabender Siebenbürger Sachsen eingeladen hat, wird einen weitaus schwerwiegenderen Abschied als den von der Schule markieren...

"Der geköpfte Hahn" ist der erste Spielfilm über das Schicksal der Siebenbürger Sachsen. Und er vergegenwärtigt ein weithin unbekanntes Stück europäischen Lebens an der Schwelle zu seinem Untergang. Der Film "Der geköpfte Hahn" zeigt, wie das private Leben der Kinder von den großen geschichtlichen Ereignissen aufgefressen wird und sie dabei ihre Heimat verlieren.

Details

David Zimmerschied, Alicja Bachleda, Werner Prinz, Florian Brückner, Stefan Murr, Marion Mitterhammer, Victoria Cocias
Radu Gabrea, Marijan Vajda
Radu Gabrea, Bert Koß nach dem gleichnamigen Roman von Eginald Schlattner
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Dr.
    Dieser sehr sehenswerte Film stellt Die wunderbare Landschaft und die Städte Siebenbürgens und das tragische Schicksal der Siebenbürger Sachsen gegen den Hintergrund des 2.Weltkriegs auf künstlerisch hochwertige Weise dar.Die Schrecken,die Krieg und Nachkrieg für diese Menschen,aber auch für Juden und andere Minderheiten brachte,werden nur angedeutet,damit aber nur um son eindringlicher dasgestellt.
    Sehr sehenswert!

  • Hahnenkopf als Glücksbringer
    Es ist der Versuch der Siebenbürger Sachsen (Rumänien) die Zeit der nationalsozialistischen Okkupation aufzuarbeiten. Hierbei setzt man bevorzugt auf individuelle Erfahrung einzelner Pennäler. Dies kann für manchen durchaus anschaulich sein, bleibt aber größtenteils wegen schlichter Theatralik an der Oberfläche. Durch die Betonung der erwachenden Sexualität der Jugendlichen – vor allem der weiblichen - wird der Ernst des Themas etwas überzuckert.
    Der Rahmen, der auch das Thema stellt, kann ein wenig Interesse wecken, wird aber wie der skurrile Fährmann folkloristisch verbraten.

  • Hahnenkopf als Glücksbringer
    Es ist der Versuch der Siebenbürger Sachsen (Rumänien) die Zeit der nationalsozialistischen Okkupation aufzuarbeiten. Hierbei setzt man bevorzugt auf individuelle Erfahrung einzelner Pennäler. Dies kann für manchen durchaus anschaulich sein, bleibt aber größtenteils wegen schlichter Theatralik an der Oberfläche. Durch die Betonung der erwachenden Sexualität der Jugendlichen – vor allem der weiblichen - wird der Ernst des Themas etwas überzuckert.
    Der Rahmen, der auch das Thema stellt, kann ein wenig Interesse wecken, wird aber wie der skurrile Fährmann folkloristisch verbraten.