Hiroshi Kobayashi

Der Yakusa Boss Anjo ist zusammen mit einer Prostituierten und 100 Millionen Yen verschwunden. Kakihara macht sich zusammen mit dem Rest von Anjo’s Truppe auf die Suche nach dem Chef. Ein säuberlich aufgeschlitzter Safe am Tatort führt sie auf die Spur von dem mysteriösen “Ichi”. In einem Superheldenkostüm und mit Klingen versehenen Schuhen richtet Ichi unter den Triaden regelrechte Blutbäder an, die wiederum mit wachsender Begeisterung von Kakihara wahrgenommen werden. Der ist nämlich regelrecht fasziniert vom grenzenlosen Treiben des geheimnisvollen Killers. Bald kreuzen sich die Wege der beiden, doch es soll nicht alles so kommen, wie Kakihara sich das erhofft ...

Der Ex-Cop Akikazu (Kōji Yakusho) begibt sich auf die Suche nach seiner verschwundenen Tochter Kanako (Nana Komatsu), einem bei Freundinnen und Lehrern gleichsam beliebten Mädchen, das ihrem Vater immer als Musterschülerin erschien. Doch was er auf der Suche nach Kanako über seine Tochter herausfindet, erschreckt den selbst nicht gerade heiligen Akikazu zutiefst. Kanako führt ein Doppelleben und hat sich in einem Netz aus Sex, Drogen und Gewalt verstrickt. Die Erkenntnis, dass seine Tochter ein ebenso gewaltbereites und moralisch zerrüttetes Wesen ist wie er selbst, erschüttert Akikazu zutiefst und je mehr er über Kanako herausfindet, desto rasender wird er. Sein Wunsch, seine Familie zusammenzuführen, die er durch seine Alkoholsucht und seine Brutalität auseinandergetrieben hat, scheint nunmehr unerfüllbar.

Katsuhira lebt in der fiktiven japanischen Stadt Sugomori City. Durch einen Vorfall hat er sein Schmerzempfinden verloren und driftet seither lethargisch und ziellos durchs Leben, ohne sich viel um sich selbst oder sein Wohlergehen zu kümmern. Eines Tages tritt seine Mitschülerin Sonosaki vor ihn und teilt ihm mit, dass er ausgewählt wurde ein Kiznaiver zu sein. Als solcher wird er Teil des Kizuna-Systems, durch das seine Schmerzen ab nun mit einer Gruppe seiner Mitschüler geteilt werden. Ziel des Systems ist es, durch dieses Teilen der Schmerzen eine friedlichere Gesellschaft zu schaffen, doch kümmert das die ohne ihre Zustimmung ausgewählten Testpersonen wenig. Diese sehen sich nun nicht nur mit dieser neuen, schmerzhaften Abhängigkeit von anderen konfrontiert, sondern bekommen auch seltsame Aufgabenstellungen vorgegeben, deren Sinn für sie nicht wirklich erkennbar ist. Für Katsuhiro allerdings ist das System die Möglichkeit, erstmals wieder Schmerzen zu fühlen und Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen.