Johannes Riemann

Der Mann mit der Pranke

— Der Mann mit der Pranke

Den Mann mit der Pranke' nennen die Leute den finanzgewaltigen Bankier Wiegant, der für Lena Kröning, die Frau des Rechtsanwaltes Hugo Kröning, in Liebe entbrannt ist. Um ihr nah zu sein, verpflichtet Wiegant den Anwalt für seine Bank. Kurze Zeit später wird Wiegant verdächtigt, die Gräfin Steindorff in einem Telefongespräch getäuscht zu haben, das er aber nie geführt hat. Zur fraglichen Zeit war er mit Lena beim Tee zusammen, was er seinem Syndikus Kröning aber verschweigt, um Lena zu schützen.

Nora und Peter streiten sich ständig und wollen sich scheiden lassen. Noras Onkel Eberhard erkennt aber, dass die Beiden zusammengehören und entwickelt einen langfristigen Plan, um sie wieder zusammenzubringen: Da er als Justizrat bei der juristischen Seite der Scheidung hilft, erklärt er ihnen, die Scheidung sei zwar vollzogen, würde aber erst rechtskräftig, wenn sie noch einige Versöhnungsversuche unternähmen. Fürs erste Treffen verwandelt Eberhard Nora mithilfe seiner Freundin Christa in eine so verführerische Frau, dass Peter vor Eifersucht rast. Beim zweiten Treffen, das erst nach einem Jahr stattfindet, spielt Nora das von allen verlassene Mädchen. Sie hat inzwischen Peters Sohn zur Welt gebracht, und Peter ist ein erfolgreicher Komponist geworden. Als Nora nach dem Treffen wieder verschwindet, setzt Peter alles in Bewegung, um sie zurückzubekommen.

Die Stadt ohne Juden

— Die Stadt ohne Juden

Im historischen Wien der 1920er Jahre, im Film als Utopia bezeichnet und dennoch zum Teil Drehort, herrschen in der Bevölkerung die drei epochalen Grunderfahrungen vor: Verlustgefühl, drohende soziale Deklassierung und eine Stimmung zwischen Revolutionsgeist und Erregungskultur.Zudem spitzen Inflation und Arbeitslosigkeit die gespannte Lage zu. Das Volk fordert die Ausweisung der Juden, die es für die negativen Entwicklungen verantwortlich macht. Der Bundeskanzler „Dr. Schwerdtfeger“, zunächst reserviert, setzt sich aus taktischen Gründen an die ideologische Spitze dieser Bewegung und liefert in seinen Reden vor dem Parlament Gründe der Unmöglichkeit des Zusammenlebens mit der jüdischen Bevölkerung. Hierzu werden verschiedene Stereotype aufgegriffen, die mit antisemitischer Rhetorik im Allgemeinen sowie bestimmter Stilmittel aus den Reden jener Zeit beinahe vollständig übereinstimmen. Die Ausweisung der Juden mit dem Zug, bzw. als Fußmarsch, wird detailliert vorgeführt.

Paris um die Jahrhundertwende. Nach längerem Aufenthalt in Marokko wird der Abenteurer Georges Duroy (W. Forst) von seinem Bekannten Forestier (W. Dohm) zu einer Gesellschaft geladen.

Zwei Bayern im Harem

— Zwei Bayern im Harem

Jonathan, seines Zeichens wohlgenährter Schiffskoch, und sein Freund Michael gehen nach langer Seereise in einer orientalischen Hafenstadt an Land. Sie können der Vergnügung einer lockenden Rauschgifthöhle nicht widerstehen, werden gnadenlos betrunken gemacht und ausgeraubt. Zuflucht finden sie bei dem steinreichen Passagier Hieronymus Walden, der in einem Luxushotel abgestiegen ist. Jedoch müssen sich die beiden Bayern dafür bereit erklären, seine Enkelin Kathi, die in einem Harem des Orients verschwunden ist, zu retten.

Fräulein – Falsch verbunden

— Fräulein – Falsch verbunden

Telefonistin Inge trifft sich mit einem ihr unbekannten Kammersänger. Am selben Ort und zur selben Zeit hat auch ihr Chef eine Verabredung mit seiner Brieffreundin. Da Inge ihren Chef noch nie gesehen hat, kommt es zu einer Verwechslung zwischen den vieren.

Eine sitzengelassene Braut unternimmt die geplante Hochzeitsreise alleine, lernt aber bald einen Mann kennen, der nicht mehr von ihrer Seite weicht.

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