Mai Aizawa

Ange Vierge

— アンジュ・ヴィエルジュ

Eines Tages sind fünf Welten miteinander verschmolzen. Die schwarze Welt der Nacht und Magie, Darkness Embrace, die von Gebeten und Göttern behütete rote Welt, Terra Rubiri Aurora, die von Wissenschaft und Computern gesteuerte, weiße Welt, System White Eguma, die von Waffen und Militär regierte, grüne Welt, Grüneschild und die uns bekannte, blaue Welt, Erde, wurden durch die sich plötzlich öffnenden Hairou-Portale verbunden. Mit dem Aufeinandertreffen dieser Welten waren Wesen wie Hexen, Feen oder Dämonen, die man zuvor nur aus Märchen kannte plötzlich Realität. Zur selben Zeit tauchten in jeder dieser Welten Mädchen mit den besonderen Kräften Exceed auf. Um den Schutz und die Weiterentwicklung dieser „Progress“ genannten Mädchen zu gewährleisten wurde die riesige Akademie-Stadt Aoran auf einer abgelegenen Insel mitten im Pazifik errichtet. In dieser Schule versammeln sich die Mädchen, treffen neue Gefährten und formen Bindungen, die sie brauchen, um dem gemeinsamen Feind aller fünf Welten, Ouroboros, zu trotzen. Denn die auserwählten „Progress“-Mädchen sind die einzigen, die diese Welt vor ihrem Ruin bewahren können.

Der schüchterne Junge Umio nimmt einen Teilzeitjob im Manga-Laden an, der sich mitten in der Stadt befindet. Jedoch lebt er nicht so glamourös wie die Leute, die dort leben, was ab und zu zu Problemen führt. Mit seinen Mitarbeitern versteht er sich jedoch super, obwohl jeder eine andere Persönlichkeit besitzt und auf seine Weise außergewöhnlich ist. Sie gehören zu seinen engsten Freunden. Außerhalb der Arbeit bilden sie eine Gruppe, geben sich einander Spitznamen und verbringen viel Zeit zusammen.

Rinka Urushibara ist eine gewöhnliche High-School-Schülerin, die gezwungen ist, das geringe Gehalt ihres Vaters durch die Arbeit als Kellnerin aufzubessern. Als eines Tages ein von einem Schwarm leuchtender Fische begleiteter, fliegender Pinguin den Himmel durchstreift, hält sie es zuerst für eine Halluzination, aber ein anderer Junge aus ihrer Schule bezeugt diese Erscheinungen. Durch die ungewollte Berührung eines Fisches fällt sie in Ohnmacht und bemerkt nach ihrem Erwachen, dass sie die Fähigkeit, sich durch physische Objekte hindurch zu bewegen, erlangt hat. Sie trifft anschließend erneut den Jungen, der sich als Kyotaro Azuma vorstellt und nun die Fähigkeit der Teleportation besitzt. Die beiden schließen sich zusammen, um mit diesen Kräften (genannt ESP) andere Nutzer, die sich entschlossen haben ihre Fähigkeiten für zerstörerische Zwecke einzusetzen, zu bekämpfen. Doch der Konflikt entpuppt sich als größer organisiert, als angenommen: Es entbrennt ein Kampf zwischen Espern um die Zukunft Tokyos.

Nichijou steht für "Mein gewöhnliches Leben", doch erwartet einen bei weitem nicht der typische Schulalltag, sondern vielmehr das Gegenteil. So spielt der Anime an einer Schule, wo es schon mal vorkommen kann, dass der Direktor mit einem Reh wrestlet oder die Klassenkameradin ein Roboter mit Aufziehschlüssel am Rücken ist. Doch nicht immer geht es derart abstrus zu, denn auch wirklich gewöhnliche Dinge werden behandelt, wie das Bauen von Kartenhäusern oder der Schocker vor einer Prüfung, für die man nicht gelernt hat.

Den Mittelschüler Yukiteru Amano plagt das Gefühl der Einsamkeit. Einzig das imaginäre Wesen Deus Ex Machina leistet Yukiteru Gesellschaft und erklärt diesem, dass er der Gott von Raum und Zeit sei. Deus Ex Machina modifiziert Yukiterus Handy um, so dass es die Zukunft seines Besitzers in einem Handy-Tagebuch voraussagt. Doch nachdem Yukiteru der Besitzer des neuen Handys wird, muss er zusammen mit anderen auserwählten Tagebuchbesitzern an einem Spiel auf Leben und Tod teilnehmen, um am Ende der Nachfolger von Deus Ex Machina zu werden, wobei er von seiner Mitschülerin Yuno Gasai tatkräftig unterstützt wird.

Dennou Coil

— 電脳コイル

In der Stadt Daikoku macht sich im Jahr 2026 eine Gruppe von Kindern mit Hilfe von computergestützten Brillen, die eine Erweiterte Realität ermöglichen, auf die Suche nach den Geheimnissen ihrer Umgebung, die neben der realen Welt auch aus online eingespeisten Cyber-Komponenten besteht. Durch die mit dem Internet verbundenen Brillen offenbart sich den Kindern eine Welt, die Spiele, virtuelle Haustiere und Internetviren beinhaltet. Mit Hilfe von Softwaretools interagieren sie mit ihrer Umgebung und verändern dadurch auch den digitalen Teil der Landschaft. Yuko Okonogi, die gerade mit ihrer Schwester nach Daikoku gezogen ist, trifft bei der Suche nach ihrem hundeartigen Cyber-Pet auf Fumie, Mitglied der Coil Detektei für Cyberermittlungen, die einem Illegalen - eine Art zufällig entstandener Virus - auf der Spur ist. Yuko bittet Fumie kurzerhand um Hilfe bei der Suche nach ihrem Pet Densuke. Dabei kommen die beiden auch dem "Illegalen" näher als erhofft. Ebenfalls auf der Spur des Illegalen ist Yuko Amasawa, genannt Isako, die dabei eine große Cybermacht zu besitzen scheint und mit Hilfe von Mojos, kleinen kugelartigen und wusligen Pets, die Umgebung ausspioniert. Sie hat auch ein Auge auf den Daikoku City Hacker-Club geworfen, der von Daichi, einem von Fumies Erzfeinden, angeführt wird und der immer auf der Suche nach geldeinbringenden Metabugs ist. Yuko Okonogis Großmutter Megabaa (Megane = Brillen, Obaa = Oma) wiederum betreibt einen illegalen Laden, in dem sie inoffizielle, selbsthergestellte Cybertools verkauft. Sie ist auch die Anführerin der Coil Detektei, der auch Haraken (aka Ken'ichi Harakawa) angehört. Dieser wiederum stellt seit dem Tod seiner Freundin Kanna, die seiner Ansicht nach durch die Fehlfunktion eines Navigationssystems ums Leben kam, Nachforschungen an, um den Mord an Kanna zu beweisen, die mit ihm ebenfalls das Phänomen der Illegalen erforscht hatte. Dennou Coil ist eine äußerst originelle Mixtur aus Virtual Reality-Krimi, Science Fiction, Drama und Comedy aus dem Hause MADHOUSE, das bereits Death Note und Mushishi produziert hat. Treffend ist auch die Umschreibung "Studio Ghibli trifft Serial Experiment Lain".

Lucky Star zeigt den Alltag der vier Highschool Schülerinnen Konata, Kagami, Tsukasa und Miyuki, sowie deren Freunde und Familie. In ihren Erlebnissen und Gesprächen über Gott und die Welt werden die diversen Kuriositäten der japanischen Kultur aufgezeigt. Besonders die Subkultur der Otakus wird hier beleuchtet, vertreten durch Konata, die an wenig Anderem interessiert ist und deren Schulleistungen unter ihrem exzessiven Anime- und Videospielkonsum leiden, was von Kagami laufend mit sarkastischen Sprüchen kommentiert wird. Lucky Star bietet herrlich sinnentleerte humorvolle Gespräche über Themen, deren Unterhaltungswert wohl vorher niemand vermutet hätte. Gleichzeitig stellt es eine der gelungensten Parodien auf die japanische Otaku-Subkultur dar.

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