Nikolai Will

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

— Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Irrsinnig komisch und tief berührend erzählt die auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman basierende Bestsellerverfilmung "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" von Joachim Meyerhoffs außergewöhnlicher Kindheit in der alten BRD.

Luise, eine gefeierte Mikrobiologin, stellt fest, dass sie im Leben vielleicht doch Einiges verpasst hat und lernt ausgerechnet den mädchenverrückten Frans kennen, einen nervenden Galeristen im Jugendwahn. Eine quirlige Girl-meets-Boy-Komödie - nur dass das Girl schon 60 ist.

Mona & Marie - Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

— Mona & Marie - Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Zwei seit Jahren zerstrittene Schwestern, deren Lebensentwürfe überdies nicht unterschiedlicher sein könnten – die eine Düsseldorfer Society-Lady und Trophy-Wife, die andere ein an der Nordseeküste lebender und auf Konventionen pfeifender Spät-Hippie – »verlieren« ausgerechnet fast zeitgleich an Weihnachten ihre Partner. Nun müssen sie – wenn auch widerwillig und auf höchst turbulente Art und Weise – erkennen, dass sie fortan nicht nur aufeinander angewiesen sind, sondern dass auch ein Neuanfang nur gemeinsam möglich ist.

Zuhälter Uffuk kommt aus dem Knast zurück und findet seine Welt auf der Reeperbahn in Unordnung. Also räumt er mit seinen harten Jungs gründlich auf, jedenfalls glaubt er das. Sarah hat studiert, aber das konnte auch nicht verhindern, dass sie drogensüchtig wurde und auf dem Strich landete. Dort arbeitet sie für Uffuk, was nicht immer sehr angenehm ist. Django und Sarahs Bruder Markus sind typische Verlierer, träumen aber davon, sich ein Stück vom Kiezkuchen abzuschneiden. Das bringt sie auf Konfrontationskurs mit Uffuk.

Die Groteske "Der Schwarze Nazi" handelt vom Kongolesen Sikumoya. Im Einbürgerungskurs, in der Familie seiner deutschen Freundin und im Alltag wird er mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert. Sikumoya, dem Bildungsbürger, wirft man immer wieder fehlende Anpassung an “die deutsche Kultur” vor. Er reagiert darauf, indem er sich noch stärker an vorgeblich typisch deutscher Kultur orientiert: eine Deutschlandfahne an der Wand, Thüringer Rostbratwurst zum Mittag und hartes Sprachtraining um seinen Akzent abzustreifen. Doch eine Nazikameradschaft aus der Nachbarschaft und die Schwiegermutter, die ihn nur als Gast in Deutschland akzeptiert, zermürben ihn bis zum Zusammenbruch. Sikumoya wird ins Krankenhaus eingeliefert. Im Koma geschieht die Metamorphose.

1000 Arten, den Regen zu beschreiben

— 1000 Arten, den Regen zu beschreiben

Seit vielen Wochen ist die Tür zu: Mike, gerade 18 geworden, hat sich eingeschlossen. Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht mehr teilzunehmen. Sein einziges Fenster in die Welt ist das Internet. Die Eltern Susanne (Bibiana Beglau) und Thomas (Bjarne Mädel) sowie Schwester Miriam (Emma Bading) stehen buchstäblich ratlos vor seiner Tür und erleben wie Mikes Verschwinden ihr Leben verändert. Um vor Nachbarn und Freunden zu verheimlichen, dass Mike sein Zimmer nicht mehr verlässt, denken sie sich einen Schulaustausch aus, der immer wieder verlängert werden muss. Mikes Vater Thomas verbeißt sich in die Idee einem gelähmten Patienten mit technischen Hilfsmitteln die Sprache und somit seine Familie zurück zu geben. Mikes Mutter Susanne hofft über Mikes Schulfreund Oliver (Louis Hofmann) mit Mike kommunizieren zu können und holt mit Ersatzsohn Oliver vieles nach, was sie eigentlich mit Mike hätte machen wollen.

Die renommierte Molekularbiologin Luise wird von ihrem Chef und Ex-Lover mit 60 in den vorzeitigen Ruhestand geschickt, weil sie einer Kollegin den Daumen gebrochen hat. Zum Abschied bekommt sie die vor Jahren von ihr eingefrorenen Eizellen. Das bringt sie auf die Idee, in gesegnetem Alter noch Mutter zu werden. Die eigene Mutter hält sie für verrückt, aber Luise hat sich schon einen geeigneten Samenspender ausgeguckt. Dumm nur, dass dessen Vater ihr über den Weg läuft und amouröse Komplikationen nicht ausbleiben.

1945, kurz vor Kriegsende: Anna und ihr elfjähriger Sohn Felix flüchten aus dem zerbombten München und suchen Unterschlupf in Annas niederbayrischem Heimatdorf. Schnell wird klar, dass Anna und Felix, die in München in einem liberalen Musikerumfeld zuhause waren, nicht so recht in das kleine Dorf passen

Es lebt ein starker Mann in der Stadt. Er ist schnell, schön und begehrt. Alle wollen ihm nah sein. Doch in einem unbedachten Moment erzählt er etwas zu viel. Denn seine Kraft liegt in seinen Haaren, die dürfen nicht geschnitten werden. Auf einmal tut sich etwas in der Stadt. Die Leute scheinen sein Geheimnis dechiffriert zu haben und machen nun Jagd auf ihn.

Bei Torwart Ecki läuft's gerade nicht so rund: Erstens hat er seiner Fußballmannschaft den Aufstieg verpatzt und ist zweitens hochkantig aus dem Team geflogen. Drittens hat er seiner Truppe eine gepfefferte Revanche versprochen - mit einer Mannschaft, die er viertens noch gar nicht hat. Fünftens soll das Ganze schon in vier Wochen mit viel Tamtam in seinem münsterländischen Heimatdorf stattfinden. Und dann gibt es sechstens noch eine Kleinigkeit: Weil Ecki gerade erkannt hat, dass er schwul ist, will er bei diesem Termin beweisen, dass Schwule genauso gut Fußball spielen wie Heteros. Jetzt muss er nur noch zehn Mitspieler finden. Nichts leichter als das in einer Fußballstadt wie Dortmund ... oder?

Völlig erledigt fährt Musiker Bastian anlässlich des Weihnachtsfestes nach Hause zu seiner Familie, wo ihn jedoch eine Reihe unerwünschter Überraschungen erwarten.

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