Alles was kommt Ihr Mann verlässt sie für eine andere, die Mutter muss ins Altersheim und ihr Verlag will ihren Lehrbuchvertrag kündigen – das Leben von Philosophielehrerin Nathalie wird plötzlich erschüttert. Doch ist auch ein neues Gefühl der Freiheit zu spüren... 102 Min.
Das Flüstern der Wälder Eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht, zwischen Persönlichem und Universellem. 93 Min.
Tandem - In welcher Sprache träumst du? Ein Sprachaustausch zwischen Frankreich und Deutschland bringt Fanny und Lena, zwei 16jährige Teenager, in Leipzig zusammen. Sie könnten Freundinnen werden, doch das fällt beiden schwerer, als es auf den ersten Blick scheint. 105 Min.
Personal Shopper Olivier Assayas verbindet in seinem komplexen Hybrid-Thriler mit Kristen Stewart in der Hauptrolle gekonnt die Elemente von Gruselfilm und Psychothriller. 105 Min.
Adolescentes Emma und Anaïs sind unzertrennlich und doch könnten sie nicht unterschiedlicher sein. ADOLESCENTS folgt ihrer Reise vom 13. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit, fünf Lebensjahre in denen sich Verwandlungen und erste Male überschlagen – zu was für Frauen werden sie heranwachsen, wie wird sich ihre Freundschaft entwickeln? Durch diese Chronik der Jugend malt der Film ein Porträt des Frankreichs der letzten fünf Jahre. 135 Min.
Radiance Autorin Misako Ozaki (A. Misaki) möchte den Hilfbedürftigen helfen und nimmt daher einen Job an, bei dem sie für Blinde Hörfilmfassungen von Kinofilmen verfasst. Zunächst geht es allerdings sehr bescheiden voran, denn die ersten Testvorführungen Enden mit negativen Kritiken ihrer Arbeit und werden wahlweise als zu wortreich bzw. zu wortarm bezeichnet. Nach einer dieser Vorführungen lernt sie den schroffen Masaya Nakamori (M. Nagase) kennen. Der langsam erblindende Fotograf kritisiert ihre Arbeit und bezeichnet sie als zu subjektiv. Obwohl ihr erstes Aufeinandertreffen unter keinem guten Stern stand, fühlen sich die beiden schon bald zueinander hingezogen. Die beiden kommen sich mit der Zeit näher und versuchen einander zu helfen, denn jeder von ihnen hat mit seelischen Belastungen zu kämpfen, die er ohne den anderen scheinbar nicht überwinden kann... 99 Min.
Sag nicht, wer du bist! Der junge Tom aus Montreal fährt aufs Land, um am Begräbnis seines verunglückten Lovers teilzunehmen. Als er beim einsamen Hof der Familie eintrifft, wird er von niemandem erwartet. Die Mutter Agathe weiß noch nicht einmal, dass ihr Sohn schwul war. Und der ältere Bruder Francis macht ihm blitzschnell klar, dass das so bleiben muss. Überrumpelt gibt Tom nach - und lässt sich auf ein seltsames Spiel mit dem unberechenbaren Heißsporn ein, das ihn von Tag zu Tag mehr in seinen Bann zieht ... 105 Min.
Orlando, meine politische Biografie In „Orlando“ (1928) erzählt Virginia Woolf die Geschichte eines jungen Mannes, der am Ende eine Frau ist. Knapp 100 Jahren nach dem Erscheinen des Romans, der heute als queerer Schlüsseltext gilt, schreibt Philosoph und trans Aktivist Paul B. Preciado einen filmischen Brief an Woolf und ruft ihr zu: Deine Figur ist wahr geworden, die Welt ist heute voller Orlandos! In seinem Film zeichnet er seine eigene Verwandlung nach und lässt 25 andere trans und nicht-binäre Menschen im Alter zwischen 8 und 70 Jahren zu Wort kommen. Sie alle schlüpfen in die Rolle Orlandos. 98 Min.
Augenblicke: Gesichter einer Reise Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen – sei es dem Briefträger, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen von Herzlichkeit und Humor. 93 Min.
L'homme de la cave Übersetzt man den Filmtitel ins Österreichische, dann heißt er: Der Kellernazi. 114 Min.
Eva Bertrand ist der einzige Zeuge des Todes eines alten Schriftstellers. Als er das letzte Manuskript des Mannes findet, veröffentlicht er es unter seinem eigenen Namen. Das Stück schlägt ein wie eine Bombe - Bertrand wird von den Kritikern gefeiert und genießt den Erfolg. Alle erwarten ein neues Werk von ihm, doch der junge Autor bringt nichts zu Papier. Dann begegnet er der Prostituierten Eva, so attraktiv wie unnahbar. Bertrand kommt nicht an sie heran und entwickelt nach und nach eine Obsession für sie. 98 Min.