Patrycia Ziolkowska

Im Zentrum des Films stehen sechs Menschen, deren Wege sich auf schicksalhafte Weise kreuzen, ohne sich zu berühren.

In den 60er Jahren: die italienische Familie Amato verläßt ihr Heimatdorf, um ihr Glück in Deutschland zu suchen. Sie landet allerdings in Duisburg, im tristen Ruhrpott. Dort ist das Wetter schlecht, für die tüchtige Köchin und Mutter Rosa das Gemüse zu armselig und die mangelnden Deutschkenntnisse machen auch zu schaffen. Um einen Hauch von Italien zu kreieren, eröffnen sie schließlich die erste Pizzeria des Ruhrpotts und landen einen unglaublichen Erfolg. Jahre später sind die Söhne Giancarlo und Gigi erwachsen, doch die gemeinsame Liebe zur Nachbarstochter bringt Rivalitäten mit sich, die sich bald nicht mehr unterdrücken lassen. Und auch die Eltern können auf Dauer den Ruf des Heimweh nicht unterdrücken...

Der arbeitslose Verkäufer Wolfgang übt sich in Zweckoptimismus, sein Freund Günther ist Realist: Die Lage ist beschissen! Da findet Tierpfleger Günther bei seinem dementen Nachbarn einige Hunderttausend Euro, die der "nicht mehr auf dem Schirm hat". Die Kumpels übernehmen die Kohle - aus schlechtem Gewissen aber auch die Pflege des alten Herrn.

An einem klirrend kalten Wintertag besuchen mehrere Gäste ihre Angehörigen in einem Altersheim im Frankfurter Umland: Während Florist Klaus seine an Parkinson erkrankte Frau Sylvia überreden möchte, wieder in ihr gemeinsames Heim zurückzuziehen, um sich von ihm pflegen zu lassen, will Alisa ihren dementen Vater Martin endlich davon überzeugen, ihr eine Vollmacht für sein Konto auszustellen. Bisher weigert sich Martin, seinen Pflegeplatz selbst zu bezahlen, was die Beziehung seiner Tochter zu ihrer Frau Sarah an die Belastungsgrenze bringt. Lana wiederum wurde von ihrem Bruder Jürgen herbeigerufen: Er sitzt bereits seit letzter Nacht am Sterbebett der gemeinsamen Mutter und kann nicht loslassen, auch wenn seine Beziehung zu ihr von Konflikten geprägt war und sie ihn und seine Schwester vor vielen Jahren auseinandergebracht hat.

Auf der anderen Seite

— Auf der anderen Seite

Als der Witwer Ali die Prostituierte Yeter überredet, bei ihm einzuziehen, ist sein Sohn Nejat irritiert. Nejat taut erst auf, als er erfährt, dass sie ihrer Tochter Ayten regelmäßig Geld für ihr Studium schickt. Nach Yeters plötzlichem Tod reist Nejat in die Türkei, um Ayten zu suchen. Die politische Aktivistin Ayten ist jedoch vor der türkischen Polizei nach Deutschland geflüchtet und bei einer jungen Frau, Lotte, untergetaucht. Als sie von der Polizei aufgegriffen und in die Türkei zurückgeschickt wird, macht sich Lotte auf die Suche nach der Freundin.

Der Film erzählt die turbulente Emanzipationsgeschichte der türkischen Putzfrau Anam

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