Ulrike Schwarzenberger

Donauwalzer

— Donauwalzer

Ihren Ausgang nimmt die Geschichte in der schicksalshaften Flucht eines ungarischen Paars nach dem gescheiterten Aufstand 1956, bei der der Mann verschwindet und 20 Jahre später wieder vor der Tür seiner damaligen Frau steht – um längst verloren geglaubte Gefühle einzufordern.

Kein Wunder, dass Leopoldines Schwiegertochter Marie keine Chance gegen den Hausdrachen hat. Mutter und Freundin hatten sie allerdings davor gewarnt, mit der Schwiegermutter unter einem Dach zu leben. Tatsächlich mischt sich Leopoldine, in deren Augen Marie nichts taugt, permanent ein. Das reicht vom Ordnen der Kosmetikartikel im Bad (nach der Größe) bis zum Bekochen des Herrn Sohn, den sie am liebsten ebenso mit Schnitzeln mästen möchte wie seinen Vater; den hat die Fleischkur allerdings ins Grab gebracht. Das wiederum eröffnet Marie ganz neue Möglichkeiten, denn der Schwiegervater hatte einst Trost bei Blumenhändlerin Rosa gefunden und mit ihr einen Sohn gezeugt. Der einfühlsame Georg ist das genaue Gegenteil seines Halbbruders, eines Piloten, den Marie auch noch des Seitensprungs überführt. Und da Vater Franz seine Villa mitnichten der Gruselgattin, sondern der Jugendfreundin vermacht hat, sitzt Marie im Konflikt mit Leopoldine am längeren Hebel...

Meine schöne Tochter

— Meine schöne Tochter

Nach einem Badeunfall, bei dem ihre Mutter starb und sie selber fast ertrank, ist Gilda geistig auf dem Niveau eines neunjährigen Kindes stehengeblieben.

Kati arbeitet in einer Werbeagentur, Jonas ist Kinderarzt. Beide sind um die 30 und ein modernes Paar. Sie planen ihre alljährliche Flucht vor dem Weihnachtstrubel nach Mauritius. Doch plötzlich überwältigt Kati die Sentimentalität: Sie kann ihre Sehnsucht nach Familienglück und eigenen Kindern nicht mehr unterdrücken und lädt sich - ohne Jonas - zum Weihnachtsfest bei ihrer Schwester Luiserl ein. Im Haus der Schwester sorgen allerdings deren Gatte Joe, die zwei Kinder und die beiden Schwiegermütter für heftige Turbulenzen unter dem Weihnachtsbaum.

Der Bankangestellte Wolferl scheint das Leben eines ganz normalen 38-Jährigen zu führen - aber nach Feierabend ist er "Muttis Liebling" und spielt mit seiner Modelleisenbahn.Als Wolferl eines Tages die Kosmetikerin Eva kennenlernt, beginnt seine Verwandlung. Die attraktive Sächsin macht das Muttersöhnchen nicht nur äußerlich zum richtigen Mann. Doch Mutter Maria wittert eine Rivalin - und sorgt dafür, dass die Hochzeit zum Fiasko wird.