Z - Anatomie eines politischen Mordes

 F/ALG 1969

Z ou l'anatomie d'un assassinat politique

Drama, Krimi, Geschichtsfilm 127 min.
8.20
film.at poster

Z steht für Zeí - Er lebt. Er: Grīgórīs Lambrákīs, Opfer eines politisch motivierten Attentats im Jahre 1963. Auf Basis dieses Mordes - der schon damals große Bedeutung für die griechische Geschichte hatte, denn er verkündete Kommendes - schrieb Vasílīs Vasilikós seinen wohl wichtigsten Roman. Das Buch wiederum inspirierte Costa-Gavras zu diesem Film, der für sein weiteres Schaffen unendlich folgenreich sein sollte: Z ou l'anatomie d'un assassinat ­politique ist sein erster Polit-Thriller, jenes Genre, dessen Werden wie Gedeihen untrennbar mit seinem Namen verbunden geblieben ist. Was dabei in Vergessenheit geriet, ist der phasenweise grantig-sarkastische Tonfall dieses ziemlich fetzigen Reißers. Indignierte Wut über die Verhältnisse im (nie benannten, doch gut erkennbaren) Obristen-Griechenland und Lakonie halten einander unerlöst die Waage. Aufbegehren ist richtig - man darf sich aber keine Illusionen darüber machen, was dräut. (O.M. - FIlmmuseum)

Details

Yves Montand, Irene Papas, Jean-Louis Trintignant, Jacques Perrin, Charles Denner, Marcel Bozzuffi
Costa-Gavras
Mikis Theodorakis
Raoul Coutard
Jorge Semprún nach dem Roman von Vasílīs Vasilikós

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