Charles Denner

Bei den Recherchen in einem Mordfall stößt ein Anwalt auf ein kaum entwirrbares politisches Ränkespiel. Er kann zwar einen Politiker entlarven, an der Enthüllung der gesamten Wahrheit wird er jedoch durch mächtige Interessenvertretungen gehindert.

Als die Opposition einen Friedensmarsch in einem diktatorisch regierten Land abhält, wird ihr führender Kopf, ein linksliberaler Politiker, überfahren und erliegt seinen Verletzungen. Der Vorfall scheint eine geplante Abrechnung des Regimes mit seinen Gegnern zu sein. Um die Tötung zu vertuschen und als Unfall darzustellen, wird ein junger Untersuchungsrichter beauftragt, die von offizieller Seite herausgegebene Version der Geschehnisse zu bestätigen. Doch dieser macht sich trotz seiner politischen Konformität mit einer peniblen Arbeitsmoral daran, im Sumpf eines übermächtigen Politikapparates die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Der Pariser Immobilienhänder Simon Léotard ist ruiniert: Sein Teilhaber Julien hat sich das Leben genommen und ihm einen Schuldenberg hinterlassen, den er nur mit Mühe begleichen kann. Verantwortlich für die Schulden ist der Kredithai Lépidon. Simon schwört Rache und folgt dabei dem Tipp seiner jungen Geliebten Mado, die ihm von einem weiteren Opfer erzählt. Simon setzt alles daran, diesen Mann aufzuspüren.

Ein Leben lang (1974)

— Toute une vie / Tutta una vita

Wie ein Blitz trifft die Liebe während eines Fluges von Paris nach New York die jüdische Millionenerbin Sarah Goldman und den jungen Filmregisseur Simon Duroc.

George Randal will sich an seinem Onkel, bei dem er aufgewachsen ist, rächen. Der Mann hat nicht nur Georges Erbe verprasst. Er weigert sich auch, ihm seine Tochter Charlotte zur Frau zu geben. Lieber soll die Schöne einen reichen Widerling heiraten. Also stiehlt George den Familienschmuck. Doch es bleibt nicht bei einem Diebstahl. Bald zittert ganz Paris vor einem unbekannten Räuber.