Marcel Bozzuffi

Als die Opposition einen Friedensmarsch in einem diktatorisch regierten Land abhält, wird ihr führender Kopf, ein linksliberaler Politiker, überfahren und erliegt seinen Verletzungen. Der Vorfall scheint eine geplante Abrechnung des Regimes mit seinen Gegnern zu sein. Um die Tötung zu vertuschen und als Unfall darzustellen, wird ein junger Untersuchungsrichter beauftragt, die von offizieller Seite herausgegebene Version der Geschehnisse zu bestätigen. Doch dieser macht sich trotz seiner politischen Konformität mit einer peniblen Arbeitsmoral daran, im Sumpf eines übermächtigen Politikapparates die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Der Sizilianer Rosario Rao steht zufällig in der Nähe eines Mafiamordes mitten im Turiner Fußballstadion. Da er eine Waffe bei sich trägt, nimmt ihn der Staatsanwalt fest und steckt den Sündenbock hinter Gitter. Doch Rosarios dreizehnjähriger Sohn Mino glaubt nicht an die Schuld seines Vaters. Auf eigene Faust will er den wahren Killer finden. Unterstützung findet Mino nur bei dem jungen Rechtsanwalt Mancuso und einer Prostituierten, die ebenfalls noch eine Rechnung mit den Killern begleichen will. Es dauert nicht lange bis sie die Gewalt des Syndikats zu spüren bekommen.

Der zweite Atem

— Le deuxième souffle

Der Gangster Gu (Lino Ventura) bricht aus dem Gefängnis aus und will einen letzen großen Coup landen.

Der Zigeuner

— Le Gitan (Lo Zingaro)

Hugo, der "Zigeuner" (Alain Delon), ist zum Gesetzesbrecher geworden, weil sein Volk von der Gesellschaft gedemütigt und geächtet wird.

Die französische Schauspielerin Françoise fliegt zu Filmaufnahmen nach L.A. Dort lernt sie den französischen Komponisten und Frauenheld Henri kennen, der die Filmmusik komponiert und in Rom lebt. Obwohl beide feste Beziehungen haben, lassen sie sich auf einen One-Night-Stand ein. Sie merken beide, dass sie mehr empfinden und nutzen die 8-tägige Drehpause zwischen den Aufnahmen in L.A. und New York, um mit dem Auto einen Roadtrip nach New York zu machen. Während Françoise immer mehr von der lockeren Art von Henri angetan ist, spürt Henri eine für ihn unbekannte Tiefe in der Beziehung. In New York beschließen sie, ihre jeweiligen Beziehungen zu beenden und sich 10 Tage später in Nizza zu treffen. Doch werden wirklich beide dort auftauchen?

Der Lkw-Fahrer Jean Chape (Jean Gabin) und die Lehrerin Alice (Jeanne Moreau) sind ein Liebespaar. Am frühen Morgen bricht er bei ihr auf, um sich mit seinem Fünftonner erneut auf den Weg zu machen. Doch während der Fahrt spürt er plötzlich etwas unter den Reifen seines LKWs. Er nimmt an, er habe jemanden überfahren, und alarmiert die Polizei. Deren Untersuchungen ergeben jedoch, dass das Opfer ein gesuchter Krimineller war – und bereits tot auf der Straße lag, als Chape ihn überrollte. Von aller Schuld freigesprochen, macht er sich so auf den Heimweg. Plötzlich wird er jedoch von einem Auto verfolgt. Die Kumpane des Toten glauben nämlich, dass sich in Chapes LKW ihr Diebesgut befindet. In seiner Not ruft der bedrohte LKW-Fahrer seine Fernfahrer-Kollegen zu Hilfe. Die umzingeln die Gangsterbande.