8 mm (Acht Millimeter)

 USA 1999

8MM

Thriller, Action 123 min.
6.50
8 mm (Acht Millimeter)

Ein Super 8-Film verändert das Leben des ehrgeizigen Privatdetektivs Tom Welles (Nicolas Cage).

Bei Privatdetektiv Tom Welles (Nicolas Cage), glücklich verheiratet und Vater eines Kindes, klingelt das Telefon: Mrs. Christian, eine reiche Witwe, hat im Safe ihres verstorbenen Mannes einen 8-Millimeter-Film gefunden, der zeigt, wie ein junges Mädchen anscheinend zu Tode gefoltert wird. Welles schlägt vor, damit zur Polizei zu gehen. Doch Mrs. Christian beauftragt ihn, den Beweis zu erbringen, daß das Gezeigte nur gespielt ist.

Er findet heraus, daß der Film bereits vor fünf Jahren entstanden sein muß, und vergrößert das Bild eines tätowierten Pentagramms auf dem Arm des maskierten Folterers. In der Vermißtenkartei der Polizei stößt er auf das Foto eines Mädchens, Mary Anne Mathews, das vor fünf Jahren als vermißt gemeldet wurde. Er sucht deren Mutter auf und findet im Zimmer Mary Annes ein verstecktes Tagebuch und einen Abschiedsbrief: Sie wolle nach gehen, Schauspielerin werden.

In Los Angeles beginnt Welles seine Suche in Sexshops, sucht nach Fotos in S/M-Magazinen ­ ohne Ergebnis. In einem Pornoladen kommt er mit einem jungen Verkäufer ins Gespräch: Max (Joaquin Phoenix) führt Welles tiefer und tiefer in die Szene hinein ­doch das, wonach sie suchen, finden sie nicht.

Endlich stößt Welles bei einer Anlaufstelle für Ausreißer auf eine Spur Mary Annes. Die Nonnen dort erinnern sich an sie und händigen ihm ihren alten Koffer aus. Darin findet Max einen Zettel mit der Telefonnummer einer Pornoproduktionsfirma namens "Celebrity Films".

Chef dieses heruntergekommenen Ladens ist Eddie Poole (James Gandolfini). Zwar leugnet er, das Mädchen zu kennen, doch Welles glaubt ihm nicht. Er verwanzt Pooles Telefon ­und tatsächlich: Poole ruft eine Nummer in New York an. Welles dekodiert den Wählton und findet die Adresse des Hardcore-Produzenten Dino Velvet heraus. Max zeigt ihm einige Videos von Velvet ­ und in einem erkennt er die Pentagramm-Tätowierung wieder. Der Darsteller sei nur als "Machine" bekannt, erklärt Max, der ein Treffen mit Velvet in New York arrangieren kann. Welles gibt sich dabei als "Interessent" aus und bietet 10 000 Dollar für einen "einzigartigen" Film, in dem "Machine" mitspielen solle. Doch als Welles dem Folterer gegenübersteht, muß er feststellen, daß er durchschaut worden ist . . .

Details

Nicolas Cage, Joaquin Phoenix,James Gandolfini, Peter Stormare, Anthony Heald, Christopher Bauer, Catherine Keener ua.
Joel Schumacher
Mychael Danna
Andrew Kevin Walker

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der Pornofilmjäger
    Wenigstens der Titel hat einen Bezug zum Film: es geht um eine Filmrolle auf der in 8 mm nicht nur Hardcore Porno zu sehen ist, sondern auch noch ein Mord. Fast eine Stunde lang langweilt man sich dann gähnend an den Ermittlungen des Nicolas Cage. Dann, kurz vor dem Einnicken bzw. Wegzappen wird es gewalttätig und blutrünstig. Das ist aber wenig beeindruckend, weil man dem Hauptdarsteller zwar optisch aber nicht logisch folgen kann. Der Gipfel ist dann das vorhersehbare, tränenreiche, schmalzige Ende, bei dem alle happy sind außer den Zuschauern. Von Anfang an passte die Familiengeschichte mit Frau und Baby nicht so recht zur übrigen Story, obwohl sie breiten Raum einnimmt. Die Rolle der jungen Mutter ist total unglaubwürdig, wenn sie so zwischen Liebe und Vorwürfen herumzickt. Die Frau eines Privatdetektivs verhält sich anders. Nicolas Cage hat ja schon öfter einen Spagat zwischen Action und Tränen versucht z. B. mittels einer Mandoline. Der hier ist ihm ganz schön misslungen, selbst wenn man auf Snuff steht.