Chocolat... ein kleiner Biss genügt

 USA 2000
Komödie 16.03.2001 121 min.
7.30
Chocolat... ein kleiner Biss genügt

Eine geheimnisvolle Frau und ihre Tochter eröffnen in einem tief katholischen französischen Städchen eine Chocolaterie - und das mitten in der Fastenzeit.

Vianne (Juliette Binoche) eröffnet in einem französischen Städtchen eine Chocolaterie. Da die Süßigkeiten gerade zur Fastenzeit locken, ist die neue Geschäftsfrau den örtlichen Sittenwächtern ein Dorn im Auge. Doch Viannes wahre Mission ist es, die verhärteten Herzen der Menschen mit ihren Pralinen und ihrer Liebenswürdigkeit aufzuweichen.

Details

Juliette Binoche, Lena Olin, Johnny Depp, Judi Dench, Peter Stormare, Alfred Molina, Carrie-Anne Moss
Lasse Hallström
Rachel Portman
Roger Pratt
Robert Nelson Jacobs

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Herrlich!
    Ich muß sagen, dass ich lange warten mußte, bis ich den Film sehen konnte - aber es hat sich wirklich gelohnt. Der Film verführt einerseits zum Träumen (was heute schon Mangelware ist) und auf der anderen Seite ist es ein Film, der den Kampf zwischen Freigeistern und verbitterten Zeitgenossen sehr gut wiedergibt. Ich war jedenfalls restlos begeistert. Einige der Seher können anscheinend nicht mehr träumen oder sich dazu verführen lassen. Herrlich finde ich auch, dass man eine solche Geschichte auf einer- schmackhaften- Basis aufbaut, die nichts mit Politik zu tun hat. Mit Schokolade Freude schenken - ich finde diesen Film gerade in unserer Zeit besonders wertvoll!!!!

  • Gefühle aus der Retorte
    Der Humor ist banal, die Handlung nebensächlich, die Darstellung des Lebens steril und unmenschlich. Die Gefühle, die Freude am Dasein, ein beinahe esoterischer Drang nach Kollektivität vermischen sich in Chocolat zu einer abstrusen Litanei, einer - um es im Stil des Films zu sagen - unwahrscheinlichen und penetranten Kaskade aus Romantik, pseudo-subtilen Lachern und anmaßender Selbsthilfe-Psychologie. Letztlich erfreut man sich nur an einem: der Gewissheit, dass auch dieser Film vorübergehen wird.

    Re:Gefühle aus der Retorte
    Traurig, dass es so unsensible Menschen gibt....... ihr Leben ist um einige Facetten ärmer..............

  • Ein Film zum Fuehlen, Nachdenken und Naschen
    Theorie und Praxis der Bibel, Theorie und Praxis der christlichen Liebe. Warmherzig und sosehr schoen. Ein moderner Film ohne jeglichen Auto... Nur Menschen und eine Fuelle Gefuehle.

  • grandios!
    Ein grandioser Film. Schön durch und durch. Eine Geschichte, die nicht abgegriffen ist, Komik, die nicht oberflächlich ist, Aufnahmen, die einfach umwerfend sind, Charaktere in ihrer ganzen Tiefe dargestellt,... Nicht nur, dass einem, sobald das erste Mal Schokolade gerührt wird, das Wasser im Mund zusammenrinnt und man meint, den Duft zu riechen, fasziniert. Es ist die Art, wie die Geschichte in Form eines Märchens erzählt wird, ohne irreal zu wirken, die Art, wie die Schauspieler ihre Rollen überzeugender als überzeugend rüberbringen und die wunderschöne Umgebung, die diesen Film zu einem Erlebnis werden lässt.

  • schokoladeSchokolade1
    ...also war von anfang an klar, dass ich das buch lesen werde und mir den film ansehen werde!
    Buch und film sind zwar sehr unterschiedlich, doch beide sind auf ihre eigene Art und Weise sehr gut gelungen!
    Julliette Binoche und ihre Filmtochter, beide aben eine tolle schauspielerische leistung vollbracht! und obwohl ich ein großer Jhonny Depp-Fan bin muss ich ehrlich sagen, dass dieser Film nicht unbedingt zu seinen Glanzleistungen gehört!
    auch Peter Stormare (der Bürgermeister) spielte seine Rolle geradezu perfekt!!
    was mir auch besondersgut bei diesem Film gefallen hat, war die Filmmusik und die Kameraführung, auch den gewissen Charm und Witz den der Film hatte!!!
    also, 9von 10Punkten! unbedingt ansehen!!!!
    mfG

    Re:schokoladeSchokolade1
    Sorry, aber der Bürgermeister war Alfred Molina. Peter Stormare hat den versoffenen Wirt Serge Muscat gespielt. Aber gut war er wirklich. :-)

  • einfach gut gemacht
    Endlich wieder einmal ein Film ohne brutale Ausdrucksweise und Schlägerein in Großaufnahme.Die Schauspieler sind gut geführt,die Kamera und die Musik sind zudem wirklich hervorragend.Nach dem Film ist man erfrischt und entspannt.Schön!

  • geh bitte
    sollte wohl ein Märchen sein, weil die da immer mit so roten Kapuzenmänteln rumlaufen und die Binoche so wie das Walt Disney Schneewittchen geschminkt ist. Aber auch für ein Märchen muß man fleißig üben. Binoche hatte diesmal wohl keine Lust dazu, für diese Rolle hat sie keinen Handgriff mehr als einmal ausprobiert. Wenn die kehrt, streichelt sie mit dem Besen den Staub. Wenn sie zwei Gläser abräumt muß sie sie schon niederstellen, weil es ihr sonst zu schwer wird. Hat aber in einer Woche das ganze Geschäft eigenhändig renoviert und eingerichtet...

    Im Märchen müssen die dinge nicht wahr sein. Aber in diesem Film sind sie alle falsch. Das Dorf ist penetrant computergeneriert, das Makeup läßt das Wasser beim Schwimmen abperlen (die werden nicht naß)und den SchauspilerInnen glaubt man gar nix.

    Aber es soll Leute geben, die sich von so was beeindrucken lassen...

    Re:geh bitte
    Vorweg: Ich habe das Buch gelesen und genossen, und ich habe den Film gesehen und genossen.
    Zur Kritik: Der Vorwurf der flachen Story ist richtig. Im Buch findet ein Kampf zwischen Gut und Böse statt, wobei das Böse von einem (so stelle ich ihn mir vor) in die Jahre gekommenen verbitterten alten Landpfarrer verkörpert wird, der einen als Kind begangenen Mord verdrängt und darüber zum Menschen- und Freudenhasser werden mußte. Das Gute, das ist Juliette, in jeder Hinsicht. Sie ist gut, weil sie gütig ist, menschlich, warmherzig, blutvoll. Die Kirche kommt gar schlecht weg im Buch. Man stelle sich vor: Am Ende des Buches erwischt das halbe Dorf den hageren Asketen mit schokoladeverschmiertem Maul in der Auslage der Chocolaterie. Das ist die Härte. Das hat man gestrichen, was mich wundert, weil die Filmindustrie doch sonst jedes heiße Eisen anpackt.

    Aber das werfe ich dem Film nicht vor. Zu einem Märchen gehört nun einmal, daß es gut ausgeht, und so zieht im Film die Schokoladenfrei auch nicht weiter (was im Buch ein wehes Ziehen in der Herzgegend verursacht), sondern es zerbricht die Urne der Hexenmutter und die beiden dürfen bleiben.

    Zu einem Märchen hätte vermutlich auch nicht gepaßt, daß Johnny Depp alias Roux so wütend wurde, wie es ihm eigentlich zugestanden wäre.

    Daß das Dorf computergeneriert war, ist mir nicht aufgefallen. Ich habe letztes Jahr eine Motorradreise durch Frankreich gemacht und kann mir schon vorstellen, daß es eine solche Ortschaft dort gibt.

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