Cloud Atlas

 D/USA/HK/Singapur 2012
Drama, Literaturverfilmung, Science Fiction, Abenteuer, Mystery 16.11.2012 ab 14 164 min.
7.50
Cloud Atlas

Alles ist miteinander verbunden in sechs Episoden, die einen Zeitraum von fünf Jahrhunderten umspannen.

1849: Ein amerikanischer Anwalt auf hoher See, der die Schrecken des Sklavenhandels kennenlernt.

1936: Ein junger Komponist, mit dessen Hilfe ein alterndes Genie ewigen Ruhm erlangen könnte.

1973: Eine aufstrebende Journalistin, die eine Atom-Intrige enthüllt.

2012: Ein Verleger, der in einem Altersheim erkennt, was Freiheit bedeutet.

2144: Eine geklonte Kellnerin, die ihre Wirklichkeit verändert.

2346: Ein Sonderling, der sich in einer post-apokalyptischen Welt mutig gegen übernatürliche Kräfte stellt.

Sechs Schicksale in 500 Jahren und doch ein einziges Abenteuer, in dem all unsere Helden in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufs engste miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt steht ein Verbrecher, der sich über die Jahrhunderte hinweg wandelt und schließlich zum Retter der Menschheit wird.

Details

Tom Hanks, Halle Berry, Hugh Grant, Hugo Weaving, Jim Sturges, Susan Sarandon, James D'Arcy
Tom Tykwer, Andy Wachowski, Lana Wachowski
Reinhold Heil, Johnny Klimek, Tom Tykwer
Frank Griebe, John Toll
Lana Wachowski, Tom Tykwer, Andy Wachowski nach David Mitchell
Warner Bros.
ab 14

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der Wolkenatlas
    Dieser Film erschlägt einen. Optisch eine Granate, inhaltlich ein komplexes Geflecht, das durch die Jahrhunderte fegt und dessen einzelne Komponenten eigentlich fast nichts miteinander zutun haben: angefangen in grauer Vorzeit mit einem Mystery Touch, geht es in den Sklavenhandel des 19. Jahrhunderts, bezieht einen Komponisten mit ein und ein paar Cops von heute und landet schließlich in der Science Fiction Etage im Jahre 2321 mit geklonten Wesen. Was es für den Zuschauer so anstrengend macht, ist die Tatsache, dass ständig in diese ganz unterschiedlichen Ebenen hineingewechselt wird.
    Im Grunde ist es die Jagd nach einem Musikstück, dem Wolkenatlas Sextett, aber es geht dabei um Macht, Gewalt und Freiheit. Raum und Zeit werden überwunden.
    Das Ganze vollzieht sich in einem atemberaubenden Tempo mit schwindelerregenden Bildern. Bei der inhaltlichen Fülle ist sogar Platz für Klamauk und Komik. Tom Tykwer und die Wachowskis haben sich noch einen zusätzlichen Gag ausgedacht: die Weltstars spielen zwischen vier und sieben Rollen und sind von den Maskenbildnern bis zur Unkenntlichkeit verfremdet. So beginnt bei den Zuschauern ein munteres Ratespiel darüber, wer wen zuerst erkennt.
    Dadurch wurde die Einzigartigkeit des Individuums aufgehoben und seine Einmaligkeit beseitigt. Es ist alles möglich. Ziel und Absichten treten schon mal in den Hintergrund, weil man sie nicht mehr so ganz blickt, wegen der Vordergründigkeit von rasanter Action und immer wieder erneut sprudelnden Aspekten.
    Der Roman von David Mitchell liest sich hingegen viel leichter. Hieraus der letzte Satz ‘Erst wenn du deinen letzten Atemzug getan hast, wirst du begreifen, dass dein Leben nicht mehr gewesen ist als ein Tropfen in einem grenzenlosen Ozean. Was aber ist ein Ozean anderes als eine Vielzahl von Tropfen.‘
    Richtungsweisend für die Zukunft des Films. Der Zuschauer ist gefordert. Der Film ist hoch virtuell, äußerst anstrengend aber beeindruckend und unglaublich vielschichtig.

  • Schnarch - 1
    Uff, 175 Minuten Wolkenatlas mit Abspann, ja das ist anstrengend, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen. Das Ganze basiert wie viele komplexe Filme auf einem Buch, es ist in diesem Fall der dritte Roman von David Mitchell der in England wo er lebt und geboren ist, schon viele Auszeichnungen erhalten hat.

    Das ganze Buch ist wie in seinem anderen Büchern eine Art Kaleidoskop, also man kann in dieser Zeit und in diese Zeit sehen. Wieso dieser Roman verfilmt wurde weiß ich nicht, aber wohl dachte sich der Regisseur, naja unverfilmbar ist schon mal gut, ich liebe Längen und ich mag gute Schauspieler, die dieser Film ohne Zweifel zu bieten hat, die noch dazu glaubhaft wirken in Ihren Rollen.

    Der Roman in seiner 1000 Jährigen Geschichte gliedert sich in 6 Erzählstreifen.

    Das Pazifiktagebuch des Adam Ewing

    Da geht es um das Tagebuch von ADAM EWING der so um 1850 nach Australien fährt, einen Arzt namens HENRY GOOSE, es geht um Erzählungen von Maori und ein Tagebuch das auf Seite 57 abbricht.

    Briefe aus Zedelghem

    Da geht es um den Musiker ROBERT FROBISHER der an seinen Freund RUFUS SIXSMITH einen Brief schreibt, weil er auf einer Ausstellung war von VYVYAN AYRS der in Belgien wohnt und Komponist ist. Dieser AYRS Komponist der auf einem Schloss wohnt braucht Geld und braucht ROBERT der gut komponieren kann, der wiederum braucht die Ausstellung von AYRS. Der findet das Tagebuch von EWING und will es verkaufen und natürlich gibt s noch Sex, eine Frau und ein bisschen Herumgerede.

    Halbwertszeiten. Luisa Reys erster Fall

    Da geht es um LUISA REY die Journalistin ist und mit RUFUS SIXSMITH in einem Aufzug steckt. Der ist ein alter Wissenschafter und erzählt ihr von einem Atomreaktor der in der Stadt Buenas Yerbas gebaut werden soll. Der wird wiederum von BILL SMOKE umgebracht und hat vor seinem Tod darüber geschrieben und den Brief an seinen schwulen Freund Robert Frobisher geschickt. Naja wer will schon einen Atomreaktor, und die Journalistin wird verfolgt und von der Brücke gestoßen.
    Das grausige Martyrium des Timothy Cavendish

    Da geht es um den Verleger TIMOTHY CAVENDISH der ein Buch rausbringt. Dessen Autor hat einen Mord begangen, und der Verleger wird von Attentätern verfolgt und bittet Bruder DENHOLME ihn zu verstecken. Der flüchtet, man trifft sich, Geplänkel und er kommt dahinter dass sein Bruder ihn verraten hat.

    Sonmis Oratio
    Da geht es um die Zukunft, der weibliche Klon SONMI~451 will ein Mensch sein und wird angeklagt eben das sein zu wollen da das den Klonen verboten ist. Sie will in so ein Elysium Zeug gelangen, arbeitet in einem Fast Food Restaurant, und sie schafft es vond er Vorstellung loszukommen dass Ihr Chef ein GOTT ist. Sie schafft es loszukommen und wird Wissenschaftlerin, weil sie ja ein Klon ist und perfekt gebaut wurde oder so, schafft sie alles Mögliche, wird berühmt und sitzt im Kino und sieht sich einen Film über Cavendish an. Und sie denkt an Ihren Freund HAE-JO IM der sie betrogen hat mit irgendwas und was weiß ich, ja es geht halt irgendwie weiter.

    Opulenter Mist - 5
    Der Film der opulent über Macht berichtet und viel über Reinkarnation reinfließen lasst aber nur so nebenbei, das kann man sich halt denken, der in Amerika 27 Millionen US $ einspielte und im Rest der Welt noch mal 40 Millionen US $ ist meiner Meinung nach der größte und langweiligste Drecksfilm, ja ich kann ihm empfehlen, von 2012. Ich finde ihn langweilig, zu kompliziert, zu viel Rumspringen in Storys, auch wenn sich das eh in Grenzen hält, die Story sind verwoben aber langweilig, ich finde dass der Film nicht gut ist aber er ist gut gemacht das muss man dem Team lassen.

    Er ist intelligent, er ist stilvoll, er ist opulent er hat 'ne Super Ausstattung aber er ist nicht spannend, die Geschichten sind zu uninteressant auch wenn er akademisch anspruchsvoll ist und wenig Action hat, ja das ist er der Film, mir gefiel er nicht.

    Viele schrieben über den Film gutes, weil er ja gut gemacht ist aber an sich ist er langweilig und anspruchsvoll ja was soll ich sagen, ich bin in die Schulter meiner Alten gefallen ich bin fast eingeschlafen, naja so arg nicht, aber ich war ziemlich enttäuscht. Ich hätte mir mehr Action gewünscht, ja es ist ein Bilderrausch aber irgendwie muss man glaube ich für den Film gut drauf sein aber ich entschuldige mich nicht für den Film, ich finde ihn einen Mist. Er ist langweilig egal was man über ihn liest. Die Somni 451 ist z.B. abgekupfert aus dem Film „Fahrenheit 451“ warum weiß ich nicht, der Film hat gute Dialoge, er ist intelligent aber langweilig.

    Die Masken sind super, die Kostüme, hin und wieder Dialoge auch aber ein Film lebt ja nicht nur von dem sondern auch von Spannung und Handlung, verwoben ist nett aber wenn man dabei einschläft, auch wenn bei jeder Story so 'ne Art, Ich erzähle dir was das wichtig ist, dabei ist, das reicht nicht darum vergebe ich nur leider

    50 von 100 Punkten.

    zum einschlafen - 4
    Jim Broadbent von Harry Potter spielt in der 1. Story den Captain MOLYNEUX, dann VYVYAN AYRS 1936, dann CAVENDISH eben und einen Straßenmusikanten in Korea 2144 und so ein Typ in Hawaii und er ist glaubhaft, ja nicht übel, seine Rolle ist so richtig nett, altmodisch und hat irgendwas, ich finde ihn einen guten Darsteller.

    So jetzt kommt Liebling Hugo Weaving der hier nicht so gut passt aber nicht übel ist ich mag ihn lieber als Elrond aber er spielt HASKELL MOORE in der Story 1849, dann TADEUSZ KESSELRING in England 1936, die Rolle ist klein, als BILL SMOKE ist er 1973 viel besser, weil er eh mörderische Augen hat, das ist am glaubhaftesten und dann spielt er die Krankenschwester NOAKES in England 2012, und MEPHI in Korea 2144 und einen GEORGIE in Hawaii nach der Apokalypse, da hätte ich ihn gar nicht erkannt, aber seine Augen sind unverkennbar, er hat irgendwas, und er ist nicht übel.

    Jim Sturgess spielt ADAM EWING in Story 1 im Jahr 1849, dann spielt er den Armen Hotelgast in Story 2, dann den Vater von MEGAN in San Francisco 1973, dann den HIGHLANDER wo er nicht unsterblich ist, das ist 2012 in England, dann HABE-JOO CHANG den Rebellen der getötet wird, 2144 ist das, dann den ADAM der ja der Schwager von ZACHARY ist der von den Kannibalen gefressen wird. Und seine Rolle ist mir eigentlich nicht so aufgefallen aber in dem Film passen alle wie sie sind, meiner Meinung nach ist der Film sowieso langweilig auch wenn er technisch und musikalisch gut ist, technisch eh einwandfrei und auch abenteuerlich gestaltet wird aber das Ganze Rumgespringe, nein danke das ist zu langweilig.

    Dann gibt s noch Ben Wishaw der noch erwähnenswert ist der ein Schiffsjunge ist in Story 1, FROBISHER in Story 2, 1936, dann der Plattenverkäufer in San Francisco 1973, dann GEORGETTE in England 2012, dann der Stammesmann der keinen Namen hat in Hawaii, ja eigentlich egal, aber er passt ja kann nichts besonders sagen auch nichts negatives.

    Ach ja, Susan Sarandon spielt mit, das ist 'ne Überraschung als ich das sah, sie ist Madame HORROX in Story 1, und die ist kurz zu sehen, ja die Grande Dame hat 'ne kleine Rolle, sie ist die URSULA am Ende von Story aus England 2012, in Südkorea spielt sie YOSOUF SULEIMAN wo ich jetzt gar nicht weiß was das für 'ne Rolle war da der Film irre lange dauert, und sie ist 'ne Äbtissin in Hawaii in der Zukunft und ich glaube sie hat noch nen netten Auftritt.

    Auch Hugh Grant spielt mit, er ist in Story 1 der REVEREND GILES HORROX, dann einen Hotelangestellten in England 1936, ich hätte ihn lieber als lustiger Typ gesehen und in San Francisco 1973 spielt er LLOYD HOOKS und noch DENHOLME CAVENDISH der ehemals gehörnte Bruder, er spielt in Korea einen Seher namens RHEE, und den Anführer der Kannibalen Kona. Ja das war es, ich kann über ihn nicht viel sagen wie über andere, mir ist es auch egal was er spielt, aber eh wie alle, sie passen gut.

    Warum die Wachowski Brüder den Roman gut fanden und Tykwer überredet hatten den Film zu machen, das war 2006, 2009 haben sie sich in Costa Rica getroffen, keine Ahnung, ich persönlich glaube die sind vom Matrix Erfolg so verwöhnt dass sie nur noch Dreck machen. Dann trafen sie David Mitchel in Irland und der gab seine Zustimmung das Buch zu verfilmen. Gedreht wurde in den Studios in Babelsberg, in Mallorca und Schottland.

    Nix gut - 3
    Story Nummer 4 handelt sich um das Buch „Knuckle Sandwich“ das CAVENDISH verlegt. Der Schreiberling DERMOT HOGGINS hat einen Kritiker vom Dach geschmissen weil er in Wut war, er landet im Knast, das Buch wird zum Welterfolg und seine Brüder wollen mehr Geld vom Verleger da der Bruder der Schreiber im Knast so erfolgreich ist. Der Verleger CAVENDISH geht dann zu Bruder DENHOLME den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat, er braucht Geld sonst ist er tot. Und CAVENDISH sucht dann seine Jugendliebe URSULA, er wohnt dann im Hotel Aurora, dass in Wirklichkeit ein Altersheim ist, so rächt sich der Bruder weil er sauer ist weil der CAVENDISH dem DENHOLME die Frau ausspannte, aber mit ein paar Omas und OPA gelangt ihm die Flucht nach London, verlegt das Buch Halbwertszeiten und hat doch seine Freundin URSULA wieder bei sich, und was mit DERMOT ist, ja der ist im Knast.

    Story Nummer 5 ist von dem Klon aus Korea. Der ja ein Rebell hilft, HAE-JOO CHANG, auf der Flucht vor dem Restaurant das Ihr Lebensziel sein soll, die studiert dann später, sie will ja kein Klon sein und erfährt das am Ende des Lebens doch kein Elysium Zeug wartet, ich schätze das ist so wie im Film „Die Insel“ was es auch nicht gab, also diese Super Paradies Insel, und alle Klone werden ja geschlachtet und zu Futter für neue Klone verwendet. Der Klon SOMNI wird später hingerichtet und nur Ihre Geschichte überlebt.

    Story Nummer 6 spielt im Jahr 2321. Der 106. Winter nach der Apokalypse der Welt. In Hawaii spielt sich ja das ab, wo MERONYM die Nichte von ZACHARY rettet, der ihn dann auf die Spitze vom Heiligen Berg führen will. Der Schwager von ZACHARY wird von den Kona Kannibalen getötet und gefressen. Dort finden sie die Aufzeichnungen von SOMNI die der Stamm von ZACHARY als Göttin verehrt. MERONYM findet so 'ne Art Funkstation und will mit Völkern auf anderen Planeten Kontakt aufnehmen. Ja und ganz am Ende gibt es endlich eine Filmüberraschung.

    Ja das war mal die Buch und Filmhandlung, was soll man davon denken? Nun ja man muss sich das eh 3 x durchlesen bis man es versteht.

    Ja ich erzähle mal was von den Schauspielern die in mehreren Storys mitspielen, weil man ja da so den Zusammenhang besser versteht oder filmen kann, ja so sind halt dieselben Typen da, was sicher nicht einfach ist so zu spielen. Da hat Tom Tykwer was Gutes getan finde ich.

    Tom Hanks spielt HENRY GOOSE, den Hotelmanager in Edinburgh, er spielt ISAAC SACHS in San Francisco, DERMOT HOGGINS in England 2012, er spielt den Schauspieler von CAVENDISH im Film in Korea 2144, er spielt ZACHARY, was man Anfang sieht, und er spielt recht gut, naja Hanks eben, er ist für die Rolle gut geeignet, weil er hat so ein gewisses Aussehen was man als glaubwürdig erklären würde, er hat ein gutes Aussehen, er spielt gut, er ist ein sympathischer Kerl.

    Dann kommt Halle Berry, die spielt 'ne Eingeborenenfrau in der 1. Story die 1849 spielt oder so, dann JOCASTA AYRS, in Edinburgh, die Frau vom Schlossbesitzer, dann LUISA REY die Journalistin, dann einen Partygast in England 2012, dann OVID in Korea 2144, dann MERONYM eben, das ist Ihre beste Rolle im Film, dadurch dass sie Negermässige Abstammung hat, wirkt sie in den Rollen eben sehr gut und glaubhaft, irgendwie passt sie am besten in die Storys oft, finde ich, ja sicher kann man mehr aus der Rolle machen aber sie ist nicht übel, ich mag Halle Berry auch wenn sie oft eine miese Schauspielerin ist.

    Gähn - 2
    Sloosha’s Crossin’ un wies weiterging
    Hier spricht der Ziegenhirte ZACHARY wie er in Hawaii war. Die Welt hat Kriege erlebt, alles ist kaputt, und man hat kein Geld sondern nur Tauschhandel, die Welt ist fast leer, viele sind gestorben und niemand hat mehr was technisches, man lebt in der Steinzeit bis alle heilige Zeiten die Prescients vorbeikommen, ein Volk das altertümliche Technik sammelt. Die haben eine besondere Frau so eine Art Antiquitätenjäger, MERONYM, und die soll ZACHARY besuchen. Die 2 werden Freunde, er findet einen Orator, dass ein Hologramm zeigt, und dann kommen die Kona die mit den Leuten hier auf Hawaii Krieg haben wollen. Alle werden verschleppt nur MERONYM nicht die ZACHARY rettet. Er kommt dahinter dass die Prescients, die 2 x im Jahr zum Tausch kommen, was suchen. Sind so super Hypermoderne Schiffe übrigens die echt super aussehen. Dann kommen alle dahinter dass die auf Hawaii die letzten Menschen der Welt sind und der Orator, ja das ist der Klon aus Korea aus Geschichte 4.

    Was das für 'ne Handlung sein soll, ja keine Ahnung. Ja der Film der hat 'ne Menge Verweise auf die anderen Geschichten und ist ziemlich verschachtelt. Der Roman ist so geschrieben worden dass man auf Nietzsche zurückgreifen kann und an den Willen zur Macht denkt. Im Buch wie auch im Film haben die Hauptfiguren ein Muttermal, alle haben irgendein Déjà-Vu und es geht irgendwie um Reinkarnation.

    Was mich wundert ist dass dieser Film von dem Deutschen Filmförderfonds, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Film- und Medienstiftung NRW mit 30 oder 40 Millionen € gefördert wurde und trotzdem 100 Millionen kostet. Und somit der teuerste deutsche Film aller Zeiten wurde.

    Im Film fängt alles an mit Australien, mit EWING und den Maori und den Moriori, die ja ursprünglich aus Polynesien kamen und Neuseeland besiedelt haben.

    Im Film hat EWING eine Krankheit, den Polynesischen Wurm, und er lebt im Frachtraum damit er niemand ansteckt und er trifft auf Autua, der als blinder Passagier da ist. Dort denkt er viel nach über sein Leben, er ist gegen Sklaverei und er schließt sich der Bewegung gegen die Sklaverei an die für ihn das Lebensprinzip werden.

    Natürlich wird diese Geschichte mit den 5 anderen Geschichten verwoben aber so das man gerade der Handlung folgen kann damit man sieht, ja da geht es hier weiter und in der Zukunft, aber er baut das irgendwie mit Spannung auf damit man nicht einschläft, weil der Film einfach sau kompliziert ist und langweilig.

    In der 2. Geschichte die ja oben steht, es ist 1936 glaube ich hat ja glaube ich doch FROBISHER das Tagebuch von EWING in der Villa von ARYS gefunden. Und der bat ja seinen Freund SIXSMITH das Buch zu finden oder die fehlenden Seiten weil er hat viel Geld, er hat Zeit und er ist fasziniert von der Story um EWING. Ach ja, FROBISHER und SIXSMITH sind ein schwules Paar. FROBISHER ist jung, AYRS alt, beide Komponisten glaube ich, und AYRS hat einen Jungen Schüler der das Wolkenatlas Sextett schreibt. FROBISHER ist dann eifersüchtig auf AYRS und der ist wiederum so dass er so erhaben ist und meint er will verraten dass FROBISHER mit SIXSMITH schwul ist. Ja ARYS stirbt dann durch einen Schusswechsel, FROBISHER geht weg und tötet sich selber. SIXSMITH kommt zu spät und findet nur mehr das Wolkenatlas Sextett.

    Dann die 3. Story mit LUISA REY der Journalistin, die in San Francisco mit RUFUS im Aufzug steckt der ja jetzt Kernphysiker ist. REY wird ja verfolgt aber der Sicherheitsfachmann NAPIER rettet sie kurzfristig, wird aber von einer Mexikanischen Arbeiterin erschlagen die er rassistisch beleidigt hat, ja eh klar, man macht auch so was nicht, ist mal eine gute Message .Nix Rassismus und du leben länger.

  • Leider enttäuschend!
    Vorab, wir sehen uns gerne Filme mit Tiefgang wie z.B. Kirschblüten - Hanami, Schiffsmeldungen, An Ihrer Seite usw. an. Das sind Filme, die extreme menschliche Gegebenheiten mit Würde und Schönheit und niemals langweilig(!) darstellen.
    So gingen wir auch bei "Cloud Atlas" von einem ähnlichen Filmerlebnis aus.

    Wir waren zu sechst im Kino und haben alle gleich empfunden:
    Die Aussage bzw. Prämisse des Filmes wäre in viel kürzerer Zeit leicht darzustellen gewesen. Alles ist extrem langatmig und gekünstelt in die Länge gezogen und lange ist nach dem Filmstart kein logischer Zusammenhang zwischen den Handlungssträngen feststellbar. Ich hoffte bis zuletzt auf wenigstens einen guten überzeugenden Schluß, leider auch hier Fehlanzeige! Zwar führen die einzelnen Handlungsfolgen zu einem ähnlichen Ende, eine nachvollziehbare Erklärung für die zeitübergreifenden Zusammenhänge fehlt aber völlig.

    Fazit:
    Wir haben es hier leider mit einem künstlich hochstilisierten Filmprodukt zu tun, dass uns allen einen wirklich langweiligen Kinoabend bescherte.
    Ich habe mich sogar bei meiner Begleitung entschuldigt, da ich den Abend organisierte und leider auch auf den Trailer und unverständlicherweise ein paar gute Kritiken hereingefallen bin.

    Schwer erkennbare und langatmige Handlung ohne nachvollziehbares Ende heisst noch lange nicht: "Intellektuell anspruchsvoll!"

    Herbert