Dead Man

 USA 1995
Independent, Western 121 min.
7.70
Dead Man

Johnny Deep zieht durch Amerika, über das zuvor ein Tornado aus Kafkas Werkstatt gezogen ist, der nur Gewalt, Gewehre und Genozid hinterlassen hat.

William Blake (Johnny Depp), ein junger Mann zieht in den Westen, um eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Sein Reiseziel erweist sich als schmutziges Nest, in dem das Gesetz des Mächtigsten gilt. Blake wird gedemütigt und aus Versehen zum Mörder. Schwer verletzt reitet er durch die Wälder, verfolgt von Kopfgeldjägern und Gesetzeshütern.

Ein Indianer, der ihn für den berühmten Dichter gleichen Namens hält, gesellt sich an seine Seite. Er begleitet ihn durch eine durch den Hauch der Zivilisatin degenerierte, von Outlaws bevölkerte Wildnis. Für den sterbenden Blake wird es zu einer Initiationsreise ins Jenseits.

Details

Johnny Depp, Gary Farmer, Lance Henriksen, Michael Wincott, Robert Mitchum, Iggy Pop, Gabriel Byrne, John Hurt, Billy Bob Thornton
Jim Jarmusch
Neil Young
Robby Müller
Jim Jarmusch
Stadtkino Filmverleih

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Was soll man noch sagen
    Dieser Film ist für mich bereits jetzt ein Klassiker der sich neben Casablanca und Citizen Kane nicht verstecken muß.

    Fazinierende Bilder die einen bis zum Schluß nicht los lassen.
    Humor der einen wieder einmal schmunzeln läßt, wobei man sich doch schon so an den Brechreitz gewöhnt hat, der einen bei den gängigen Hollywood Nummernshows uberkommen hat.

    Ein minimalistischer Jonny Depp in einer seiner besten Rollen.

    Jim Jarmuschs hat hier sein Meisterwerk geliefert.

    Ein absolutes Muß.

    Re:Was soll man noch sagen
    Jim Jarmuch ist genial, Johnny Depp ist genial, also muss es auch dieser Film sein .............. und das trifft genau zu!!

  • Eine Erfahrung
    Eigentlich kann man da gar nicht mehr viel dazu sagen. Der Film ist vor allem eine Erfahrung, die man
    besser mit dem Bauch als mit dem Kopf verarbeitet. Natürlich gibt es die Möglichkeit, diesen
    Film nicht zu mögen. Ich will sie keinem absprechen. Aber für mich liegt er im Herzen dessen,
    was Kino sein soll: Eindrucksvolle, epische Bilder, die voll von einem Leben sind, so intensiv,
    wie man es jenseits der Leinwand niemals findet.
    "I am nobody."