Der stille Berg

 A 2014
Drama, Romanze, Abenteuer 14.03.2014 94 min.
5.30
Der stille Berg

"Der stille Berg" ist eine mitreißende Liebesgeschichte zwischen dem fünfzehnjährigen Südtiroler Andreas Gruber und der siebzehnjährigen Italienerin Francesca Calzolari in den Wirren des Gebirgskrieges in den Jahren 1915-1916.

Auf der Hochzeit seiner Schwester Lisl, im Mai 1915, begegnen einander der junge Tiroler Anderl und die hübsche, rebellische Italienerin Francesca. Sie ist verzweifelt, weil sie nach dem Fest an ihre italienische Klosterschule zurückkehren soll. Anderl, einer modernen Südtiroler Hoteliersfamilie entstammend, brennt darauf, von seiner Familie anerkannt und als Erwachsener ernst genommen zu werden.

Zwischen beiden entflammt eine Liebe auf den ersten Blick. Doch die plötzliche Nachricht, dass Italien Österreich-Ungarn den Krieg erklärt hat, zerschlägt die lustige Hochzeitsgesellschaft. Was eben noch eine hoffnungsfrohe europäische Gemeinschaft war, wird von einem Moment auf den anderen in Nationalitäten zerrissen und der schicksalshafte Patriotismus alter Schule erweist sich als bestimmender als die gerade erst geknüpften familiären Bande.

Anderl muss schon am nächsten Tag an die österreichische Seite der Dolomitenfront - sein neuer Schwager Angelo an die italienische. Francesca bleibt, zunächst versteckt, als Krankenpflegerin im Dorf zurück.

Der Erste Weltkrieg rast wie ein Sturm durch die spektakuläre Berglandschaft. Doch auch im Granatenhagel und umgeben von fanatischen Offizieren bewahrt Anderl die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft vereint mit seiner Geliebten. Mitten im Wahnsinn des Krieges kämpft er seinen eigenen Kampf um das Leben und die Liebe seiner Francesca.

Details

William Moseley, Eugenia Costantini, Claudia Cardinale, Fritz Karl, Harald Windisch, Emily Cox
Ernst Gossner
Gregor Narholz
Daniela Knapp
Clemens Aufderklamm
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Rezension: Der Stille Berg
    Eine wirkliche Handlung sucht man in diesem Film vergebens, ebenfalls wie einen Sinn.
    Zu Beginn war der Film ganz nett gemacht: die Hochzeit, gute Musik und Tanz. Bis zu jenem Punkt an dem die Walsche hörte, dass sie wieder ins Kloster solle. Darauf folgte Kitsch und die übertrieben hysterische Flucht der Hochzeitsgesellschaft. Italien hatte Österreich gerade den Krieg erklärt und ein paar Minuten später wurden in Trient schon die Straßen gesperrt und die dortigen Italiener deportiert?
    Die wenigen Kriegsszenen waren kurz und miserabel. Einzig der größenwahnsinnige italienische General wurde gut dargestellt und die Kriegsszene in denen dieser Musik spielen und die eigenen Leute erschießen ließ. Am schlechtesten war jene Szene wo Anderl über das Schlachtfeld rannte, den Stacheldraht eingehend musterte, dann kerzengerade hineingriff, den Soldaten antraf der scheinbar einem feindlichen Soldaten den Finger abgebissen haben soll und wie er dann am MG vom Blitz getroffen wurde.
    Völlig geistlos waren auch jene Szenen mit dem Teekessel-Soldaten, die keinerlei Sinn hatten.
    Und nicht zu vergessen; dieser nervtötende, scheinbar geistig minderbemittelte, blonde Junge, bei dem der gesamte Kinosaal erleichtert aufatmete, als jener endlich, mitten im Schreien, erschossen wurde.
    Es müsste sogar ein Fehler unterlaufen sein: der deutsche General nennt Anderl‘s Vater einmal Hauptmann, doch an dessen Kragen befanden sich nur drei weiße Sterne, wie sie ein Oberjäger zu tragen pflegt, ein Hauptmann trägt drei Goldene. Falls hierbei kein Fehler unterlaufen sein sollte, werde ich demnächst meinen Platz als Hauptmann antreten, mit meinen drei weißen Sternen.
    Wie ich es von Anfang an befürchtet hatte, wurde hier ein interessantes Thema genommen und, wie bei Titanic, total verkitscht und entgeistert. Die Männer damals waren kampferprobte, harte Männer, die den Krieg nicht fürchteten, auf keinen Fall wie diese sentimentalen Memmen heutzutage, dessen Charakterzüge man auch den Charakteren dieses Filmes gegeben hatte.

    David Goller (16)

  • Monumentales Kino
    Unbedingt im Kino ansehen, ist sehr bildgewaltig. Hoffe trotzdem auf eine BluRay....

  • Endlich mal ein richtiger Film
    Super. Heimisches Genre-Kino vom feinsten. Der Film kann mit US Hadern voll mithalten. Sauber!

  • Eher enttäuschend
    Gerade noch die Landschaft reißt den Film etwas 'raus - ziemlich hölzerne Schauspieler, einfach gestrickte, wenig glaubwürdige Handlung, die ganze Atmosphäre voller Stereotypen, total schwarzweiße Charaktere - dagegen kommt einem Luis Trenkers 'Berge in Flammen' geradezu farbig vor; der hatte die Geschichte allerdings auch selbst erlebt, obwohl er den Film in den Kalkkögeln drehen musste... ;)