Werner Prinz

Hier wird das bisher kaum dargestellte Schicksal der Siebenbürger Sachsen am Ende des 2. Weltkriegs geschildert.

In der Unibibliothek lernen Anna und Max sich kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch die beiden sind wie Hund und Katz: Anna will frei sein, Max sucht die Bindung. Sie liebt das Chaos, er die Ordnung. Während ihre besten Freunde Tillmann und Clarissa heiraten und Kinder bekommen, gehen Anna und Max ihre eigenen Wege. Schließlich erhält Max eine Einladung zu Annas Hochzeit. Sie will den smarten Geschäftsmann Charles ehelichen und hat keine Ahnung, dass Max zur Trauung erscheinen wird. Annas Mutter Shirley, die nach wie vor von der schicksalhaften Verbindung der beiden überzeugt ist, hat das Wiedersehen arrangiert...

Kein Wunder, dass Leopoldines Schwiegertochter Marie keine Chance gegen den Hausdrachen hat. Mutter und Freundin hatten sie allerdings davor gewarnt, mit der Schwiegermutter unter einem Dach zu leben. Tatsächlich mischt sich Leopoldine, in deren Augen Marie nichts taugt, permanent ein. Das reicht vom Ordnen der Kosmetikartikel im Bad (nach der Größe) bis zum Bekochen des Herrn Sohn, den sie am liebsten ebenso mit Schnitzeln mästen möchte wie seinen Vater; den hat die Fleischkur allerdings ins Grab gebracht. Das wiederum eröffnet Marie ganz neue Möglichkeiten, denn der Schwiegervater hatte einst Trost bei Blumenhändlerin Rosa gefunden und mit ihr einen Sohn gezeugt. Der einfühlsame Georg ist das genaue Gegenteil seines Halbbruders, eines Piloten, den Marie auch noch des Seitensprungs überführt. Und da Vater Franz seine Villa mitnichten der Gruselgattin, sondern der Jugendfreundin vermacht hat, sitzt Marie im Konflikt mit Leopoldine am längeren Hebel...

Dieser tief bewegende Spielfilm über ein Stück dunkele Vergangenheit in Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat seit seiner TV- Erstausstrahlung im Jahre 2003 regelmäßig für Aufmerksamkeit gesorgt und ist zu Recht entsprechend ausgezeichnet worden.

In der eigenen Familie nimmt Rosa keiner so richtig ernst. Dabei verfügt die Hausfrau nicht nur über gesunden Menschenverstand, sondern auch eine besondere Gabe: Sie merkt sofort, ob jemand lügt. Aus einem Bauchgefühl heraus folgt sie eines Abends ihrem Schwiegersohn Udo, der angeblich wegen dringender Steuerangelegenheiten in seine Zahnarztpraxis muss.

Den Italiener Salvatore verschlägt es in den 1980er Jahren in ein kleines Dorf in den Alpen. Den Dorfbewohnern erzählt Salvatore, dass er zwei Wochen Urlaub macht. Während dieser Zeit freundet er sich mit der Witwe Frieda an, die immer noch um ihren Mann trauert, der nie aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Auch der 40-jährigen Romy spendet Salvatore Trost, denn ihr Mann ist alkoholabhängig und sitzt im Rollstuhl. Mit Erna geht er sogar eine Beziehung ein. Die Krankenschwester lebt gezwungenermaßen bei ihrem Vater Stockinger der sich zwar gut um ihren Sohn kümmert, selbst aber verbittert geworden ist. Was Erna nicht ahnt, Salvatore hat ein dunkles Geheimnis: Er weiß, dass der Mörder seiner ganzen Familie sich in dem kleinen Dorf niedergelassen hat, und sinnt auf Rache..

Die Siebtelbauern

— Die Siebtelbauern

Mühlviertel, irgendwann in den 30er Jahren: Ein Bauer liegt mit durchgeschnittener Kehle vor dem Stall. Die Mörderin wird schnell gefasst, schweigt aber eisern. Laut Testament geht der Hof an die Knechte, "damit sich die Nichtsnutze gegenseitig erschlagen, wenn sie sich drum streiten." Doch dazu kommt es nicht. Die sieben Knechte und Mägde bewirtschaften den Hof erfolgreich als "Siebtelbauern", was bei den alteingesessenen Bauern Neid und Missgunst hervorruft. Bald schlagen die Feindseligkeiten in offene Gewalt um

Viele Jahre sind vergangen, seit die Unternehmerin Henriette Dietrichstein sich mit ihrer Tochter Luise zerstritten hat, weil die junge Frau auf Studium und Karriere pfiff, um ihrer großen Liebe nach Südamerika zu folgen. Seitdem hat Henriette nie wieder etwas von ihrer Tochter gehört. Umso größer ist die Überraschung, als eines Tages das kleine brasilianische Mädchen Evita vor ihr steht und behauptet, Luises Tochter zu sein. Diese sei bei einem Brand ums Leben gekommen – und Henriette Evitas einzige lebende Verwandte. Nach anfänglicher Ablehnung schließt die strenge Dame das lebensfrohe Kind tief ins Herz. Allerdings hat sie nicht mit der intriganten Ehefrau ihres Neffen gerechnet, die um das Familienerbe fürchtet und alles daransetzt, Evita wieder loszuwerden.

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