Der Vorleser

 USA/D 2008

The Reader

Drama, Literaturverfilmung 27.02.2009 124 min.
7.60
Der Vorleser

Die Verfilmung von Bernhard Schlinks international erfolgreichem Roman unter der Regie vin Stephen Daldry ( "Billy Elliot" und "The Hours").

Sie ist rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft. Eines Tages ist Hanna (Kate Winslet) spurlos verschwunden. Erst Jahre später trifft Michael (David Kross/ Ralph Fiennes) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin. Am Ende wird er sie durch seine nie verloren gegangene Zuneigung erlösen...

Details

Ralph Fiennes, Kate Winslet, Jeanette Hain, David Kross, Susanne Lothar u.a.
Stephen Daldry
Nico Muhly
Roger Deakins
David Hare
Senator

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Vorleser & Analphabetin
    Die Unterschiede bei diesem eigenartigen Liebespaar könnten größer nicht sein in Bezug auf Alter, Bildung und Herkunft. Aber was sie wirklich trennt, ist ihre Vergangenheit. Er hat noch keine und sie, diese Hanna Schmitz, war KZ Aufseherin. Damit bekommt diese äußerst sensibel erzählte Liebesgeschichte eine weitere Dimension: die Deutschen und die Nazis. Es stellt sich die Frage nach Schuld und Verantwortung, nach dem berühmt berüchtigten ‘Schlussstrich‘ und die beantwortet der Film auf seine Weise.
    Ein hervorragend besetztes Ensemble aus Deutschen und Briten überzeugt bis in kleinste Nebenrollen. Unglaublich vor allem Kate Winslet sowohl als gefühlvolle Verführerin, als auch als barsche Frau, in der immer noch die Aufseherin steckt und die der Welt der Literatur doch so hilflos und unbedarft gegenübersteht. Ebenso großartig der junge, unschuldige Vorleser David Kross. Bruno Ganz bringt als Professor den intellektuellen Überbau (Jaspers ‘Die Schuldfrage‘) ein.
    Erwähnenswert ist auch der Hinweis auf die hervorragende Schnittfolge. Dieser ‘Goldene Schnitt‘ ist handlungsdienlich, informativ und kontrastbildend. Das emotional menschliche Highlight ist das Treffen der beiden nach vielen Jahren im Gefängnis, das schmerzhafteste die Erkenntnis, dass Hanna, wie sie sagt, nichts dazugelernt hat, außer Lesen. Und doch handelt sie anders. Gelungen sind auch die zwei Teile des Epilogs, die die Handlung gekonnt kreisförmig abrunden bzw. den Gedankengang weiterspinnen.
    Großes Gefühlskino mit intellektuellem Überbau anspruchsvoll umgesetzt.

  • Film gegen Buch
    eine insgesamt gelungene Literaturverfilmung. Wie oft verließ man schon enttäuscht den Kinosaal, wenn man das Buch vorher gelesen hat. Hier ist mir das nicht passiert.

    Trotzdem sind gewisse Aspekt aus dem Buch zu kurz gekommen oder falsch beleuchtet worden. Zum Beispiel die Frage warum denn der Student Michael Berg sich nicht dazu aufraffen kann, die Angeklagte Hanna Schmitz zu entlasten, da sie ja als Analphabetin nie und nimmer den Bericht über das Verbrennen der Gefangenen in der Kirche allein geschrieben haben kann. Oder die Frage, warum der Anwalt Michael Berg keinen einzigen Brief der Gefangenen Hanna Schmitz je beantwortet. Der Film vermittelt hier für mich den Eindruck, dass Michael Hanna noch immer liebt, sich aber davor fürchtet sich neuerlich auf sie einzulassen. Im Buch kommt hier viel klarer zum Ausdruck, dass Michael ihr nicht helfen kann, weil er das Gefühl hat von Hanna als "Vorleser" lediglich mißbraucht worden zu sein.

    Sehe außerdem nicht wirklich worin denn die oskarreife Leistung von Kate Winslet bestehen soll. Für mich eine solide Leistung aber nicht mehr, wobei ich prinzipiell schon ein Fan von Kate Winslet bin. Sicher man erkennt bald, dass das eine Frau ist, deren Selbstsicherheit nur eine Fassade ist und die etwas zu verbergen hat. Ich persönlich fand da die Leistung von David Cross als jungen Michael Berg wesentlich beeindruckender.

    Grundsätzlich kann ich auch nicht nachvollziehen, dass man Analphabetismus als so große Schmach empfindet, dass man dafür sein ganzes Leben opfert. Dies ist aber nicht dem Film anzulasten, sondern bereits eine dem Buch inne wohnende Frage.

  • Eine Glanzleistung - Teil 1
    Uff was für ein Film, bin noch ganz gebannt von der Geschichte. So schön ist die, 120 Minuten die wie im Flug vergehen mit Abspann, produziert von den Weinstein Brüdern, Sydney Pollack und Anthony Minghella vom Englischen Patienten hat auch produziert, Ralph Fiennes in einer guten Rolle, eine hervorragende sehr authentisch wirkende wirklich gut aussehende Kate Winslet. Nun gut aussehende mit Anführungsstrichen weil Frauen in den 50 er Jahren sofern sie kein Pin Up Girl waren nicht unbedingt gut aussahen. Ein hervorragender David Kross, der echt super spielt, sehr authentisch und echt gut in die Rolle passt. Ein Film der einen Gewissen Anspruch vertritt, und zwar einen von denen die dann während des Filmes erst aufkommen.

    Anfangs ist der Film sexy, dann wirkt er traurig, dann wirkt er interessant, dazwischen etwas kleine Längen, dann wiederum mit den Gerichtsszenen interessant. Die Zeitspanne geht von 1958 über 1966, zu 1976, 1978, 1980 glaube ich, 1992, und 1995 oder so, ja eine Menge Zeiträume die ich jetzt grad vergessen habe. Sicher ist es nicht jedermanns Sache eine nackte Kate Winslet zu sehen, die Ihre nicht Schönheitsoperierten Titten in Großaufnahme zeigt, einen David Kross der einen 12 cm Bimmel hat, im ausgerastetem Zustand, kurz nackt zu sehen, alles wirkt aber nie schmutzig sondern oh Wunder ästhetisch natürlich, obwohl diese Szenen wirklich schon hart an der Grenze zu Hardcore waren. Na Ja ist man im Kino eben nicht gewohnt, schließlich will man ja Mainstreamähnliche Filme sehen. Dann David wie er auf Kate liegt, Ihr linkes Bein auf seiner rechten Schulter, oh Schmatz, also da kriegt man Hunger und ja eine Ohrfeige wenn man sich am BH der Freundin vergreift, jedenfalls kann man sich an der behaarten Schulter gut auseinen, blöd nur wenn man vergisst vorher im dunklen Saal zu schauen ob dass deine Freundin ist oder ein ungewaschener Penner der 2 Meter groß ist und sich als Gorilla verkleidet hat, weil seine Freundin ihn ausgesperrt hat.

    Nein der Film ist definitiv zu empfehlen, auch wenn ich ehrlich gesagt die Sexszenen weggelassen hätte und das ganze ein bisschen ästhetischer gezeigt hätte, mit Andeutungen, so wie eben früher, für mich hat das, ich bin nicht prüde, doch etwas zu heftig gewirkt, denn es hat dem Film einen Gewissen Reiz genommen. Den Reiz sich mehr vorzustellen als zu sehen. Der Film ist auch bei den Gerichtsszenen und bei dem was dann Ihr Geheimnis so aufgebaut gewesen dass man sich eher vorstellt als was sieht. Man hat nie Rückblenden gesehen, ich verstehe nicht wieso Ralph Fiennes, der die Rolle von Michael Berg sehr gut gespielt hat, so reagiert hat wie er reagiert hat in dem Film. Ja mehr erkläre ich jetzt nicht, sonst wäre es ein Spoiler Wert und das mache ich sonst nie in meinen Beschreibungen.

    Was mir auch gut gefallen hat ist die kühle einfache Art des Make Up das nie aufgesetzt gewirkt hat, der Film kommt eigentlich meiner Meinung nach ohne Effekte aus, er lebt von der Schauspielerischen Leistung der Beteiligten auch wenn das Drehbuch jetzt auf eine Münze passt. Geheimnisvolle Frau hat nen Sommerflirt mit einem Jungen der 21 Jahre jünger ist als sie. Was mir sehr gut gefallen hat ist dass sie immer Jungchen zu ihm gesagt hat, was mir nicht so gut gefiel ist dass es in Deutschland spielte und die Bücher in Englisch waren die er ausgesucht hat Ihr vorzulesen. Dann die Aufdeckung der Geheimnisse um Ihre Person wieso sie verschwunden ist, wieso sie so reagierte immer, was sie eigentlich verbarg, ja leider war das ein bisschen zu wenig, mir hat das CSI ähnliche gefehlt was man im TV sieht, die Aufdeckungen a la Bild Zeitung, der Sensations- Journalismus, dafür war sehr viel an Ehrlichkeit zu sehen, viel an Problemen der damaligen Zeit.

    Obwohl ich ehrlich gesagt gerne David Kross und seine Familie bei der Bewältigung der Alltagsprobleme gesehen hätte.

    Empfehlenswert - Teil 4
    Die Besetzung:
    • Kate Winslet: Hanna Schmitz
    • David Kross: junger Michael Berg
    • Ralph Fiennes: Michael Berg
    • Bruno Ganz: Professor Rohl
    • Hannah Herzsprung: Julia
    • Karoline Herfurth: Marthe
    • Volker Bruch: Dieter Spenz
    • Susanne Lothar: Carla Berg
    • Matthias Habich: Peter Berg
    • Alissa Wilms: Emily Berg
    • Florian Bartholomäi: Thomas Berg
    • Lena Olin: Ilana Mather / Rose Mather
    • Alexandra Maria Lara: junge Ilana Mather

    Definitiv einer der wirklichen Lichtblicke die 90 von 100 verdient haben.

    Alles sehr traurig - Teil 3
    Der ROMAN hat einige Preise gewonnen
    • Hans-Fallada-Preis (1997)
    • Prix Laure Bataillon (bestdotierter Preis für übersetzte Literatur) (1997)
    • WELT-Literaturpreis der Zeitschrift Die Welt (1999)
    • Evangelischer Buchpreis 2000
    • Eeva-Joenpelto-Preis, Finnland 2001
    • Platz 14 auf der Liste der ZDF-Lieblingsbücher 2004
    Und die hat er verdient.

    Und ich bin froh dass der Theater Regisseur Stephen Daldry den Film machte, während sein Landsmann David Hare die Romanvorlage für die Kinoleinwand adaptierte. Die 2 hatten den Film „Tue Hours“ gemacht der mir aber 0 gefallen hat. Daldry war auch in Berlin und nahm an einem Mordprozess am dortigen Kriminalgericht teil. Gedreht wurde in Görlitz und man wollt damals Nicole Kidman. Doch die Schöne war Schwanger. Und so kam man auf Kate Winslet. Die war eh anfangs die richtige Wahl aber hatte Stress wegen dem Film „Zeiten des Aufruhrs“ hatte dann aber eh Zeit. Anfang Für ihre Rolle in dieser Verfilmung erhielt die Schauspielerin Kate Winslet am 11. Januar 2009 einen Golden Globe und am 22. Februar 2009 den Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“. Und den hat sie sich verdient meiner Meinung wie keine andere, obwohl ja dieses Mal wenig Filme waren wo Frauen so stark spielten außer Meryl Streep. Übrigens Anthony Minghella starb am 18.3.2008 in London. Und der hat sich dann entschieden im Herbst 2006, das Projekt an David Hare und Stephen Daldry abzugeben. Die Deutsche Filmförderung schoss 4 Millionen € bei. Ach, ja und weil mir die Musik so imponiert hat bei dem Film der die ganze Geschichte mit getragen hat, muss ich sagen, dass sie aus der Feder des slowenischen Komponisten Ozren K. Glaser, doch die weitere Kompositionsarbeit wurde von Alberto Iglesias und Nico Muhly übernommen.

    Ach ja, was sagt der jüdische Journalist Ron Rosenbaum über den Film? Den ich nicht kenne aber den viele andere kennen? Es ist der schlechteste Film über das Hauptthema im 2. Teil des Filmes der je gedreht wurde. Aber ich sage nicht was. Übrigens am 4.7.2008 wurde Kross 18 Jahre alt, vorher würde der Film nicht gemacht, weil er eben nicht 18 ist. 32 Mille hat der Film gekostet, 27 Mille in den USA eingespielt, gedreht in Berlin, Charlottenburg, Köln, Lublin, Luckau und Brandenburg. 1,69 Meter ist Kate klein, und hat für „Titanic“ 2 Mille verdient, aber hier bei dem Film sicher nicht so viel weniger.

    Und welche Auszeichnungen bekam jetzt der Film?:

    • Golden Globe: Beste Nebendarstellerin (Kate Winslet)
    • Oscar – Beste Hauptdarstellerin: Kate Winslet
    Des Weiteren erhielt der Film Golden Globe Nominierungen in den Kategorien Bester Film/Drama, Beste Regie, Bestes Drehbuch.
    Vier weitere Oscar Nominierungen folgten in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera.
    Die Handlung vom Film:

    Der Film beginnt mit einem Anwalt im Jahr 1995. Und was geschieht als wichtige Rahmenhandlung?. MICHAEL BERG (Ralph Fiennes) trifft sich mit seiner Tochter JULIA (Hannah Herzsprung), fährt mit ihr zum Grab seiner ersten Liebe Hanna Schmitz und erzählt ihr, zum ersten Mal überhaupt, von sich und Hanna.

    Die Geschichte beginnt im Jahr 1958 in Neustadt. Der fünfzehnjährige MICHAEL BERG (David Kross) muss kotzen als er nach Hause geht. Die 36-jährige Straßenbahnschaffnerin HANNA SCHMITZ (Kate Winslet), eine Fremde, hilft MICHAE, und kümmert sich um ihn, sie badet ihn sogar einmal. Drei Monate später, nachdem MICHAEL sich vom Scharlach erholt hat, beschließt er, die fremde Frau aufzusuchen und sich mit einem Strauß Blumen bei ihr zu bedanken. Was kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander. Sie Baujahr 1922, er Baujahr 1943. Es entwickelt sich das Ritual, dass MICHAEL HANNA vor dem Sex aus Büchern vorliest. Doch eines Tages verschwindet HANNA plötzlich ohne ein Wort der Erklärung. MICHAEL beginnt ein Jura Studium und ist 1966 fast schon fertig als er HANNAH in einem Gerichtssaal wieder trifft.

    Ein Film um die Ehre - Teil 2
    Was mir leider gefehlt hat denn so konnte man sich zwar auf den Jungen einspielen der den halben Film getragen hat, dafür sein ganzes Umfeld ging wegen der Handlung drauf, und das finde ich wiederum schade. Bei so alten Filmen sehe ich gerne die ganze Umgebung, höre gerne und sehe gerne Erzählungen vom Krieg, habe mich gefreut auch wie Bruno Ganz im Film kurz auftrat der ja damals den Hitler verkörpert hat. Ein auch guter Schauspieler der aber leider zu wenig Drehbuch zugeschrieben bekommen hat, was ich schon ein bisschen bedauert habe. Dann im Gericht, da waren noch einige andere wichtige Beteiligte zu sehen von denen ich auch gerne mehr erfahren hätte, und das wiederum ist meiner Meinung nach ein Manko.

    Hut ab aber vor der guten Regier die so fein das ganze geführt hat, die nie aufdringlich war, nie einen Moralischen Fingerzeig entwickelt hat der dann den ganzen Film trägt, Hochachtung davor wie man die Sexszenen drehte, zu viel der Geschlechtsteile waren zu sehen. Was ich gerne gewusst hätte, hat David Kate wirklich gevögelt oder hat er einen Lendenschurz gehabt. Also ich könnte mir vorstellen als Junger Mann vor dir ne nackte Frau, ab in die gute Stube, andererseits wiederum mit den ganzen Beleuchtern, den heißen Lampen, rundherum die Leute die dir zusehen, ja da kriegst du keinen hoch.

    Zu wenig Handlung am Anfang, weil mir das La Boum mäßige gefehlt hat, die richtige Liebe, der Funke ist nicht so ganz übergesprungen. Ich glaube dass der Film einfach so eintönig wirkt weil es beabsichtigt ist. Die Handlung des Buches ist deutlich auf die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten Michael Berg und Hanna Schmitz zugeschnitten. Sowohl die Haltung beider Personen zueinander als auch ihre Charaktere werden dabei als ambivalent und unentschieden gekennzeichnet. Über Hanna und die restlichen Charaktere erfährt man allerdings nur über den Erzähler, also recht gefiltert.

    Was mir an dem Film gefallen hat, er ist mystisch irgendwie, er ist geheimnisvoll wirkt aber nicht wie ein Akte x Roman, er ist nicht so übertrieben. Nie ist er nicht vorstellbar oder von der Realität weit entfernt. In dem Film geht es viel im Schuld, um Zuweisung, und der Film vermeidet es aber zu verurteilen, viel mehr stellt er die Tat nicht beschönigend dar, sondern versucht sie mit Hilfe einer Vorgeschichte die durchaus plausibel ist zu erklären, so dass man als Zuseher Mitleid und Verständnis für das Opfer bekommt. Da sind dann die Worte von Bruno Ganz, die Erklärungen durchaus verständlich die er zu David Kross im Film sagt. Der spielt ja den Professor ROHL.

    Was kann man wichtiges über den Film wissen?:

    Obwohl der Roman den Namen der Heimatstadt des Beteiligten nicht nennt, gibt es einige wenige Details (Heiligenberg, Philosophenweg, Neuenheimer Feld usw.) und man hat bald draußen dass es sich um Heidelberg und den Rhein-Neckar-Raum als Schauplatz handelt und zwar im ersten Teil des Romanes, wo sich die 2 näher kommen und lieben. Die Beschreibungen am Anfang des Romans lassen ebenfalls eindeutig auf Heidelberg schließen. Die dort beschriebenen Straßen und Häuser existieren genau so im Stadtteil Heidelberg-Weststadt, in dem der Autor Bernhard Schlink tatsächlich aufwuchs. So kommen wir zum Gericht, im 2. Filmteil er spielt sich in einer anderen Stadt ab, laut Roman ca. 1 Std. vom Anfang entfernt, also von der Stadt am Anfang des Romanes. Und die Prozesse im Roman, ja die hat es damals wirklich gegeben. Welche, ja selber lesen.

    Nun wie gesagt ich bin kein Berliner, aber ich denke man kann als Berliner oder als Deutscher schon einige Stadtteile wieder erkennen und da macht dann ein Film schon Freude wenn man sich da wiederfindet, vielleicht in der Nähe eines Schau und Drehortes gewesen ist.