Enigma - Das Geheimnis

 USA/GB/D 2001

Enigma

119 min.
6.40
Enigma - Das Geheimnis

"Enigma" ist der erste Film von Mick Jaggers Produktionsfirma, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Robert Harris.

Bletchley Park nördlich von London. In einem streng geheimen Projekt arbeiten Expertenteams aus Mathematikern und Militärs, Kunst- und Sprachwissenschaftlern an der Entschlüsselung feindlicher Funksprüche. Unter ihnen befindet sich auch der brillante junge Mathematiker Tom Jericho (Dougray Scott).

In einem fieberhaften Wettlauf mit der Zeit versucht er, die Codes der feindlichen deutschen U-Boote zu entschlüsseln, um dadurch die lebensnotwendigen Versorgungslinien der Alliierten über den Atlantik aufrecht zu erhalten. Aber unbemerkt von Kollegen und Vorgesetzten sucht er nach der Lösung eines zweiten Rätsels. Denn Claire (Saffron Burrows), die Frau, die er leidenschaftlich liebt, ist spurlos verschwunden - genau zu jenem Zeitpunkt, als man in Bletchley Park einen Spion vermutet.

Gemeinsam mit Claires Mitbewohnerin Hester (Kate Winslet) macht er sich auf die lebensgefährliche Suche nach Claire und den Gründen für ihr mysteriöses Verhalten, dabei stets verfolgt vom britischen Geheimdienst und belauert von einem unsichtbaren Feind.

Schon bald decken die beiden eine brisante Verkettung aus internationaler politischer Verschwörung und persönlicher Rache auf. Denn Claires Geheimnis ist eng verwoben mit dem von "Enigma" - jener legendären Chiffriermaschine der Nazis, die als unentschlüsselbar gilt...

Details

Dougray Scott, Kate Winslet, Saffron Burrows, Martin Glyn Murray, Jeremy Northam, Tom Hollander, u.a.
Michael Apted
John Barry
Seamus McGarvey
Tom Stoppard, Robert Harris

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Intelligente Skrupellosigkeit
    Der Meister des Suspense, Michael Apted hat seinem Namen wieder einmal alle Ehre gemacht. Ein intelligenter Spionage-Thriller, der ohne viel spektakuläre Action auskommt und dennoch spannend ist. Die schauspielerische Leistung von Kate Winslet – mit toller Brille - ist zu Recht preiswürdig. Auch Partner Dougray Scott ist überzeugend. An seinem Gesichtsausdruck kann man mühelos ablesen, ob wir in der Jetzt-Zeit sind, dann ist er etwas antriebsgehemmt und leidend mit roten Augenrändern oder ob wir eine Retro sehen, dann strahlt er und schaut lebhaft in die Welt. Detailversessen werden authentische Requisiten eingesetzt und in ein glaubwürdiges Ambiente gestellt. Erwähnendwert ist noch, dass es um das Massaker von Katyn an polnischen Offizieren geht, dass die Sowjetunion vor Gorbatschow stets totgeschwiegen hat. Brisant, intelligent und spannend.

  • nett mehr nicht
    Enigma

    ¿ Duell Enemy at the Gates ¿ oder ¿ Schatten der Vergangenheit ¿ , dazu ein bißchen ¿ U ¿ 571 ¿ und schon fertig ist die Verfilmung des Romanes von Robert Harris, mit den Vorkommnissen in England 1943, im März.
    Bletchley, ein kleines Dorf ¿ 60 Km nördlich von London, da stehen einige Barracken, die Dechiffrierung für Deutsche Wehrmachtscodes werden hier vorangetrieben. Hier lebt auch TOM JERICHO ( Dougray Scott ), der hier seine große Liebe kennenlernt. Die Dame von Welt, etwas extrovertiert, wunderhübsch, und einfach zum anbeißen, und vor allem geheimnisvoll gefährlich. CLAIRE ROMILLY. Er lernt sie kennen, geht mit Ihr fort und lernt sie lieben, doch sie will irgendwas von ihm, er kommt einfach nicht drauf. Er arbeitet als Mathematikgenie wie besessen an einer Lösung der Dechiffrierung der Codes der Nazis. Er arbeitet in einem Lager, richtige Barracken, Männlein und Weiblein sind streng getrennt, so baut man dem Geburtenüberschuß vor. Alle streng nach einer Richtlinie. Jeder Funkspruch wird aufgefangen. Die Maschine, die die Deutschen benutzen nennt sich Enigma, jeder Funkspruch der über Morse gesendet wird, unter den Truppen, wird vorher verschlüsselt. Milliarden Codes ergeben sich dadurch, man kann sie nicht ausfindig machen. Doch die Truppen im Bletchley Park, haben eine Lösung gefunden TOM war dafür verantwortlich. Doch im März 1943 erleben die britischen Kryptoanalytiker einen herben Rückschlag, als die Nazis plötzlich den deutschen U-Boot-Code ändern. Ein Nachschubkonvoi der Alliierten mit 10 000 Passagieren und lebenswichtigen Lebensmittellieferungen an Bord ist damit schutzlos den Angriffen der deutschen Unterwasserflotte im Nordatlantik ausgeliefert. TOM schlägt vor alles geschehen zu lassen, den Konvoi einfach passieren zu lassen, damit sie rausfinden, welche Sprüche die Nazis senden, und welche Bedeutung die haben können.
    In der Zwischenzeit ist seine Liebe zu CLAIRE in reine Abhängigkeit und Hörigkeit geworden, wir beide im Kino saßen die ganze Zeit und überlegten was da noch rauskommt, hatten viele Lösungsvorschläge parat, auch für die Entschlüsselung der 4 Stelligen Buchstabencodes, und Reihen, aber wir wurden besseren belehrt. Nicht rauszufinden. Also wurde still weitergeknutscht in den teilweise langweiligen Szenen. CLAIRE verschwand. Sie ward nicht wieder gesehen, TOM am Boden zerstört. WIGRAM der Polizeikomissair tritt auf TOM zu, er will was von ihm, ihn aushorchen irgendwie sekkieren er hat Angst. Ein halbes Jahr nachdem er sich von CLAIRE getrennt hat, durchsucht er Ihre Barracke, Ihre Herberge wo sie lebte, wo HESTER WILLIAMS ( Kate Winslet ) die Zimmer vergab. Er fand in einem Versteck gestohlene Codes, Buchstabenreihen, und er versucht sich auszutüfteln was das sein kann. Dann passiert es, er braucht auf einmal HESTER´s Hilfe, und sie ist bereit ihm beizustehen. Was sich zwischen den beiden entwickelt paßt gut in diesen Spionagethriller. TOM ist psychisch völlig fertig, weil ihn seine große Liebe Claire sitzen gelassen hat ¿ und spurlos verschwunden ist. Und das ausgerechnet zur selben Zeit, als in Bletchley Park ein Spion vermutet wird. Um das Geheimnis um Claire zu lüften, tun sich deren Mitbewohnerin HESTER und TOM zusammen ¿ überwacht vom britischen Geheimdienst.
    Der Film hat leise Töne, ist ein Mix von Liebesschnulze, langweiliger Romanze, und einschläfernder Technik die keiner kapiert, und so haben wir den Knutschwettbewerb gewonnen, meine Freundin und ich. Hie und da sahen wir auf die Leinwand, Gestalten trabten da herum, und nichts passierte. Erst gegen Schluß wurde es spannend. Die Story ist sicher gut gewesen ,da sie auf realistischen wahren Ereignissen passiert. Sie ist einfach wahr gewesen, bis auf wenige Erlebnisse und die Liebesstory, die war erfunden, aber das macht nichts. So gesehen haben alle gut gepaßt, haben schaugespielert mehr nicht und sind einfach gut gewesen in Ihr

    Re:nett mehr nicht
    Du hast immer noch nicht kapiert, dass alle den Inhalt kennen. Wir brauchen doch keine schlechte Nacherzählung!!!

    Re: nett mehr nicht
    sind einfach gut gewesen in Ihren Rollen. Auch hier wieder nicht mehr. Aber das macht nichts. 115 Min. hat das ganze gedauert, und es war irgendwie zu lange. Hätte man mehr Action reingepackt wäre ein sicher guter spannender Film rausgekommen. So blieb nur etwas Langeweile, ein AHA Effekt über, und einige gute Kameraeinstellungen, Lichteffekte, und eine gute Gegend. Eine Wahre Geschichte nicht zu vergessen. Man sah wenig vom Leid des Krieges, nur gegen Ende hin als alles etwas klarer wurde.

    Hätte besser sein können, war aber doch ein bißchen spannend, der richtige Film um seine Freundin niederzuknutschen.

    68,10 von 100

  • typisch
    Wieder mal typisch - die Realität ist spannender, als der Erguss, denn die Kommerzmaschine daraus macht. Das mathematische Genie war schwul, wurde nach dem Krieg von einem Londoner Gericht zu einer Zwangs-Hormonbehandung verurteilt und hat sich deshalb mit einem strichningetauchten Apfel auch dieser Welt verabschiedet.

    Aber das kann man dem Publikum ja wieder mal nicht zumuten. Schwule sind in solchen Filmen nur die ewig netten Nachbarn, die nur was von Schminken und Konfektion was verstehen - logischer Verstand wird da nicht zugemutet.

  • *gähn*
    Eins vorneweg:
    Ich möchte mich nicht damit auseinandersetzen inwiefern der Film die tatsächlichen historischen Fakten widerspiegelt, sondern eher mal den filmischen Aspekt kritisieren (das ist schon mühsam genug).

    Der Grundgedanke des Drehbuchautors wird zum Schluß klar: Eine Parallele schaffen zwischen Enigma und Claire die ihrerseits ganz im Gegensatz zum Code nicht zu entschlüsseln war.

    Ansich ja ein netter Ansatz nur driftet das fertige Skript und somit der Film meilenweit vom Konzept ab !!!

    Einerseits wird unendlich viel Zeit mit der Liebesgeschichte rund um Claire's Mitbewohnerin Hester vergeudet, andererseits steht plötzlich die Dechiffrierung inkl. kleiner Seeschlacht (spezialeffekte, Geldvergeudung- im Endeffekt für nichts und wieder nichts - es ist für die Story nicht relevant) für eine Weile im Mittelpunkt -die Lovestory wird derweilen fast vergessen- dann plötzlich die Geschichte rund um den Verräter und die 4000 ermordeten Polen, nicht zu vergessen die tragische Vergangenheit von Tom und Claire blablabla... Ausserdem gibts noch diese ständigen unnötigen Rückblenden die die Atmosphäre zerstören.
    Man weiß lange Zeit gar nicht was das eigentlich Thema des Films sein soll. Deshalb findet man auch schwer in den Film rein (zumindest hatte ich das Problem).

    Die Schauspieler alles andere als souverän.
    Motivationen und Emotionen der Charaktere kommen, auch bedingt durch die teils mißlungene Plotkonstruktion nicht zur Geltung.

    Fazit:
    Anfangs ist der Film noch ne durchschnittliche annehmbare Liebestragödie. Leider wird er von Minute zu Minute schwächer und konfuser.
    Schade ! Angesichts des interessanten Hintergrund Szenarios hätte man wirklich mehr rausholen können.

    4/10

  • naja, etwas langweilig
    hab mich anfänglich gefreut als in der Sneak Enigma auf der Leinwand erschien, aber irgendwie hat er mich enttäuscht.
    Die Schauspielr sind zwar nicht schlecht aber der Film zieht sich ein wenig und ist nicht wirklich spannend.
    Wer jedoch nichts besseres zu tun hat soll ihn sich anschauen.
    Mfg