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07.01.2019

Game of Thrones: Was wir über die letzte Staffel bisher wissen

Nicht sehr viel, ist die ehrliche Antwort. Denn HBO hütet Informationen über den Ausgang des TV-Phänomens wie den Heiligen Gral.

Das Warten auf "Game of Thrones" ist noch lange nicht vorbei. Aber das Interesse an der weltweit wohl erfolgreichsten TV-Serie des letzten Jahrzehnts ist ungebrochen hoch. HBO lässt sich Zeit und hütet sämtliche Informationen zur finalen Staffel wie den Heiligen Gral. Wir haben dennoch die wenigen Informationen zusammengefasst, die wir bisher haben.

 

Wann ist es soweit?

Die achte und letzte Staffel wird beim US-Sender HBO ab April 2019 ausgestrahlt. Die achte Staffel wird nur sechs Folgen haben. Allerdings wird erwartet, dass die einzelnen Episoden nun 70 bis 90 statt wie bisher 50 bis 60 Minuten dauern werden.

 

Erste Bilder der achten Staffel

Die ersten offiziellen Bilder der achten Staffel sind im Zuge einer Promotion aufgetaucht, die HBO während dem Finale der Serie "Sharp Objects" ausgestrahlt hat. Darin waren lediglich zwei Sekunden aus der neuen Staffel zu sehen, in denen sich Jon und Sansa in Winterfell umarmen.

Zu Jahresbeginn war die erste Szene aus der finalen Staffel in einer zweiten HBO-Promotion zu sehen: Darin treffen Jon Snow (Kit Harington) und Daenerys (Emilia Clarke) in Winterfell ein. Sansa (Sophie Turner) begrüßt sie mit den Worten: "Winterfell is yours, Your Grace." Keine Sensation, aber immerhin wissen wir dadurch, dass Jon es rechtzeitig vor dem Angriff des Night King zurück nach Winterfell schafft.

Darüber hinaus ist nicht viel bekannt. Um Spoiler zu vermeiden, ließ HBO sogar alternative Handlungsverläufe und finale Szenen filmen. Auch die Schauspieler werden über den Handlungsverlauf der gesamten Staffel soweit es geht im Dunkeln gelassen. Sophie Turner (Sansa) hat von einem "sehr, sehr bittersüßen Ende" gesprochen. Allerdings hat sie damit wohl eher das Ende der Dreharbeiten und die Stimmung bei den Schauspielern und der gesamten Crew nach beinahe zehn Jahren "Game of Thrones" gemeint.

"Es wird nicht so laufen, wie es sich einige Leute wünschen", sagte Isaac Hempstead Wright (Bran) dem Hollywood Reporter. "Wenn sich alles auflöst, ist es das Ende. Da kommt nichts mehr. Diese Gewissheit, dass es vorbei ist, wird die Leute sicher ärgern. Aber insgesamt, glaube ich, werden wir voll ins Schwarze treffen."

Das ist der erste Teaser zum großen Finale:

 

Aber ganz vorbei ist es ja auch nach dem Finale im nächsten Jahr nicht mit "Game of Thrones". Die Geschichte geht zwar nicht weiter, aber HBO plant schon Spin-Off-Serien, die uns in die Vergangenheit von Westeros führen werden.

 

Was zuletzt geschah

Die Auflistung der seit der ersten Staffel getöteten Charaktere würde wohl zu weit führen. Kürzer und wesentlich interessanter ist, wer am Ende der siebenten Staffel immer noch am Leben ist. Hier eine kurze Zusammenfassung im Schnelldurchlauf:

Fangen wir im Süden an. In King's Landing tut Cersei Lannister, was sie am besten kann: Sie fällt ihren Verbündeten in den Rücken, um ihre Macht in Westeros zu sichern. Sie hatte ja (zum Schein) Daenerys und Jon Snow ihre Unterstützung gegen die drohende Gefahr der "White Walkers" zugesagt. Dieser Verrat am Leben selbst ist sogar ihrem inzestuösen Bruder Jaime zu viel. Er verlässt sie endgültig in Richtung Norden.

Da wir gerade dabei sind: Auch Samwell und Gilly reicht es endlich. Sie haben es satt, sinnlos in einer Klosterbibliothek herumzulungern und machen sich auf den Weg – wohl in Richtung Winterfell.

In Winterfell haben Sansa und Arya Stark – endlich – Petyr "Littlefinger" Baelish erledigt. Bis zuletzt glaubte er, die Fäden in der Hand zu haben. Aber da hat er die Rechnung ohne die Stark-Mädels gemacht.

Bran Stark ist jetzt der Seher namens "Three-Eyed-Raven". Er kennt nun Jon Snows Herkunft aus dem Hause Targaryen. Jon ist nämlich Aegon Targaryen, der Sohn von Rhaegar Targaryen und Lyanna Stark. Damit war Ned Stark nicht sein Vater, sondern sein Onkel. Daenerys ist damit seine Tante. Mit ihr befindet sich Jon gerade auf dem Weg nach Winterfell. Über ihre Blutsverwandtschaft wissen sie freilich (noch) nichts. Die beiden Turteltauben springen daher miteinander in die Kiste.

Noch weiter im Norden geht auch der Night King zur Sache, wenn auch auf andere Art: Mit Hilfe des untoten Drachen Viserion bringt der die Mauer zum Einsturz. Die letzte Verteidigungslinie von Westeros gegen die Horden des Night King ist damit gefallen.