Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte über Schneewittchen

 USA 2012

Mirror, Mirror

Drama, Komödie, Fantasy 05.04.2012 ab 6 106 min.
5.60
Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte über Schneewittchen

Julia Roberts verbannt als böse Stiefmutter das junge Schneewittchen in den Wald, wo es auf eine Bande kleinwüchsiger Kleinkrimineller (auch bekannt als die Sieben Zwerge) trifft.

Was bringt eine Königin in den besten Jahren (Julia Roberts) so richtig auf die Palme? Ihr bekümmerlicher Kontostand? Krähenfüße um die Augen? Ja, das auch - vor allem aber, dass ihre junge Stieftochter (Lily Collins) schöner sein soll als sie...! Der alte Zauberspiegel lügt nun einmal nicht, und so verbannt sie Schneewittchen kurzerhand in den Wald. Die trifft dort auf eine Bande kleinwüchsiger Kleinkrimineller (auch bekannt als die Sieben Zwerge). Gemeinsam schmieden sie den Plan, die Königin vom Thron zu stürzen. Zwischen die Fronten gerät Prinz Andrew Alcott von Valencia (Armie Hammer), in den sich Schneewittchen auf den ersten Blick verliebt. Doch auch die Königin hat ein Auge auf den wohlhabenden Schönling geworfen. Schon stehen sich Stiefmutter und Stieftochter in einer doppelten Fehde um Prinz und Königreich gegenüber...

Details

Lily Collins, Julia Roberts, Armie Hammer, Sean Bean, Nathan Lane, Mare Winningham, Robert Emms, Michael Lerner
Tarsem Singh
Alan Menken
Brendan Galvin
Melissa Wallack, Jason Keller
EMW
ab 6

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Märchen und lachen - super, 1
    Tja, jetzt habe ich den direkten Vergleich. 100 Minuten Schneewittchen in einer anderen Verfilmung mit Julia Roberts. Ich muss jetzt schon sagen, einfach herrlich. Lilly Collins die ja das süße Schneewittchen spielt ist natürlich keine gezeichnete Walt Disney Schönheit, aber sie ist so was wie die Reinkarnation einer Judy Garland und sie wirkt auch so. Vor allem am Schluss.

    Die Idee aus Schneewittchen eine Art Piratenbraut mit Errol Flynn Zügen und Kampftechniken zu machen finde ich eine außergewöhnlich gute Idee. Nicht dass ich jetzt sage dass diese lustige Schneewittchen Verfilmung besser ist als Snow White, nein gar nicht, aber fast so gut, auf eine gewisse Weise vielleicht sogar besser.

    Der Schlusssong, I believe in Love, ja der ist auch von Tarsem Singh dem indischen Regisseur mit produziert worden ein herrlicher Song kann ich nur sagen.

    Julia Roberts im direkten Vergleich jetzt mit der Dämonenqueen Charlize Theron zu vergleichen ist natürlich nicht fair. Charlize ist eine wahres Sahnehäubchen und spielte erschreckend gut, Julia Roberts die noch viel von Erin Boskovic in sich hat, ja die ist so was von herrlich sarkastisch, übertrieben und einfach wunderbar ironisch ja ich lach mir echt nen Ast ab.

    Dazu Nathan Lane als Brighton, der oberste Diener und hauseigene Stiefel Speichel Lecker, ja einfach herrlich. Wie er Schneewittchen töten sollte, die im Film eigentlich nur Wittchen gerufen wurde, oder die 7 Zwerge, die früher eigentlich ehrliche Menschen waren und jetzt Räuber im Walde sind ja einfach irre gut.

    Als Vater und König von Schneewittchen und dem Volk sieht man Sean Bean in einer kleinen Rolle, den Baron der wird von Michael Lerner verkörpert, und eine ganze Menge Zwerge gibt es auch, 7 eben.

    Die sind eben 'ne Klasse für sich. Ich hätte nie gedacht dass diesen Film Tarsem Singh gemacht hat, der ja vor kurzem den Film „Krieg der Götter“ gestaltet hat. Man merkt gar nicht dass seine Handschrift hier drinnen ist. In Filmen wie in „The Cell“ oder eben anderen Filmen, ja da merkt man es, aber hie komischerweise nicht. Keine Ahnung wie er das gemacht hat.

    Den Prinzen der sich in Schneewittchen verliebt, den wollten James McAvoy und Alex Pettyfer spielen aber blitzen ab, übrigens als das Drehbuch feststand war als 1. Rolle natürlich die Roberts mit von der Partie, die im echten Leben 'ne absolute Zicke ist, fast so schlimm wie Mariah Carey, dauernd braucht sie was, will was und ist nicht gerade sehr freundlich zu den Filmkollegen, aber egal, mit Ihr kann man einfach Blockbuster machen.

    Dass die hübsche Lily Collins die viel zu blonde Saoirse Ronan ausgestochen hat, finde ich wiederum gut, die hätte eh nicht gepasst. Naja die wäre eh mit 17 zu jung gewesen, wo doch der Prinz 24 ist, übrigens Felicity Jones war auch mit von der Partie anfangs aber Lily war allen doch sympathischer und ich muss sagen, ja sie passt hervorragend.

    Sie wirkt auch so richtig cool, ja so richtig Wittchen mäßig, einfach schön, hübsch, ebenmäßig und als anfangs die Königin Clementianna, die ja Julia Roberts spielt, erklärt wie es damals war, so mit Stimme aus dem Off, als die Leute nach der Geburt des Königs tanzten und singen, erwähnte sie einfach nur kurz die Frage, vielleicht haben die Leute damals nichts zu tun gehabt, dass sie am Tag einfach singen und tanzen konnten, tja das ist schon wahr und ich war vor Lachen am Boden.

    Dass der 85 Mille Film in Amerika nur 120 Mille einspielte lag einfach an der großen Konkurrenz und einfach an dem Thema, naja ist ja auch nicht so der Burner, 'ne alte Story.

    Re:Märchen und lachen - super, 1
    Hast du zu viel Zeit, dass du so elends lange Kritiken schreibst? Lesen tut sie wahrscheinlich keiner, da du von Beistrichsetzung scheinbar noch nichts gehört hast...

    Lg.

    Wirklich nicht übel - 3
    Der Regisseur des Filmes hat natürlich leider hier nicht seine Stärken rein gebracht sonst wäre es ein düsterer Monsterfilm gewesen, dafür ist der Abspann wieder so richtig Tarsem Singh und den sollte man sich unbedingt angucken. Was ich an dem Film so herrlich fand sind auch die Kostüme, meine Güte, lange schöne Kostüme, und dann noch die Idee dass sich die Zwerge bei einem Schlossüberfall in den großen Kostümen der Frauen verstecken meine Güte was habe ich gelacht. Übrigens Lily Collins hat den berühmten Vater Phil, den Sänger.

    Übrigens die Kostüme entwarf Eiko Ishioka, die das auch für Björk schon gemacht hat. Naja Tarsem war ja lange in der Musikbranche. Der kennt 'ne Menge super cooler Leute die viel können. Übrigens der 1,24 Meter Zwerg Martin Klebba der hier ja mitspielt hat bereits in Schneewittchen aus 2001 einen Zwerg gespielt. Dieses Mal Butcher und damals den Friday.

    Übrigens die 7 Zwerge ja genau. Die sind cool, also der Anführer ist glaube ich Napoleon, der war früher Finanzdienstleister oder so, dann Half Pint der gerne trinkt, der war früher Wirt wenn ich mich irre und hat oft betrogen wo er meint das macht doch jeder, dann Grub, der ist der Gräber der Leute und kennt sich mit Erzen aus oder so, dann Grimm der immer böse drein schaut aber ein gutes Herz hat und Schneewittchen am meisten liebt und früher Bäcker war oder so, dann ist da noch Wolf der heult wie ein Wolf und früher Tierpfleger war oder so, keine Ahnung, Butcher, der früher Koch war, Chuckles der früher auch irgendwas war, ja und dann ist im Film noch eben der Männliche Part Prinz Alcott der aus Valenzia kommt und von den Zwergen überfallen wird und der Königin sagt es waren Riesen, die ist wiederum von seinem nackten Körper so geblendet das sie nicht denken kann, zu lange war sie alleine, und dann ist da sein Diener Charles Renbock, der so was wie das Gewissen vom Prinzen ist und dann kommt noch im Film Bäckerin Margaret vor, die ja von Mare Winningham gespielt wird, die ich irgendwo nicht einordnen kann und ja eben die süße Julia Roberts.

    Nun von den 2 Schneewittchen kann ich nicht sagen wer mir besser gefallen hat, beide haben mir gut gefallen. Allerdings jetzt habe ich von Märchen genügend. Ich kann nur sagen der Film ist super unterhaltend und hat auf alle Fälle 88 von 100 Punkten verdient.

    Echt lustig - 2
    Die Gebrüder Grimm hatten damals so um 1812 oder so das Märchen vom Schneeweißchen so im Original, als 53. Märchen geschrieben wenn ich mich irre und hatten damals schon ein Faible für die Zahl 7, die sich in verschiedenen Märchen fortgesetzt hat. Übrigens gibt es auch in der Barentssee ein Erdgasfeld mit Namen Schneewittchen, und es gibt mehrere Versionen des Stoffes, das von den Gebrüdern Grimm auch anders geschrieben wurde bis die endgültige Version raus kam.

    Der 102 Minuten Film ist meiner Meinung nach einer der selbständig reagiert, der die Figuren gut gezeichnet hat und teilweise auch ein bisschen auf deren Vorleben eingeht, wo ich mir ehrlich mehr gewünscht hätte, aber da es für mich 'ne K Komödie ist, will ich mal nicht so sein.

    Ich frage mich wieso ich Lily Collins früher noch nie bemerkt habe, aber dieses Mädchen hat zweifelsohne ein großes Talent zu spielen und ich glaube es ist auch so eingesetzt dass Collins die Massen begeistert, sicherlich ist absichtlich Ihre Rolle als leicht kämpferische Natur angelegt, mit erotisch emanzipatorischen Anleihen, noch dazu ein bisschen Kämpfen kann sie ja wie gesagt und ist sich nicht zu feig Ihre Fehler zu zugeben.

    Naja eine Frau wie man sie sich wünscht. Julia Roberts z.B. ist meiner Meinung nach der absolute Glücksgriff in dem Film, sie hat was dass viele nicht vor ihr hatten, sie hat Talent, sie hat ein tolles Aussehen, übrigens ja genau, im Film unterzieht sie sich einer Schönheitskur, und da ist sie z.B. auf so einem Bett und wird mit Schokolade eingerieben, mit Hilfe von Bienen die sie in die Lippen stechen bekommt sie rote wollüstige Lippen, ein Skorpion Stich soll Ihren Po vergrößern, Schlammbäder Ihre Haut säubern, Madenfische Ihre Hautschuppen fressen, Seidenraupen soll ihr das Ohrschmalz aus den Ohren fressen ja und was weiß ich was da noch für Einfälle gelten.

    Ich habe schon viele Märchenfilme gesehen aber diese ist glaube ich die bisher lustigste was ich bisher sah. Ich fragte mich ja schon oft, wieso kann man sich eigentlich nicht generell mehr lustig machen über Märchenfilme, ich wäre sowieso dafür.

    Von der Spannung her ist der Film wie vom Anspruch her, naja nicht viel besonderes, ja er ist einfach da, aber das macht nichts, der Film soll ja unterhalten. Ein Monster kommt im Film vor, das Schloss der bösen Königin ist überhaupt der Burner ohnehin, steht es doch auf einer hohen Spitze und bisher noch nie von dem Felsen abgebrochen, das dachte ich mir die ganze Zeit, wäre sicher der Überschmäh gewesen. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

    Der Film setzt eigentlich auch 'ne andere Story an. Der Chef Speichel Lecker vom Haus, der BRIGHTON soll ja Schneewittchen umbringen, die ist jetzt 18, will dass die Königin mehr für das Volk tut, diese lässt sie in den Wald bringen und BRIGHTON soll sie töten was er nicht über das Herz bringt weil sie ihn zu sehr an den gütigen König erinnert, da hat er die Idee sie laufen zu lassen und als Beweis von der Küche ein paar Innereien der Königin vorlegen der einfach nur schlecht wurde.

    Jetzt kam dann später die Königin drauf und hat den armen Diener in 'ne Kakerlake verwandelt, der dann fliehen mußte und der Angst hatte weil ihn ein Grashüpfer vergewaltigen wollte. Tja, hat er auch. Man habe ich mich abgeschossen vor Lachen als er das erzählt hat.