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10/28/2021

9 unglaubliche Behind-the-Scenes-Fakten zu Horrorfilmen

Aufregend, witzig oder erschreckend - die Dreharbeiten von Horrorfilmen halten viele überraschende Fakten bereit.

von Franco Schedl

Dass nicht nur Horrorfilme selbst unheimlich spannend sein können, sondern auch all jene Ereignisse, die mit den Dreharbeiten zusammenhängen, beweisen diese 9 Behind-the-Scenes-Fakten.

1. Blutbad in "Carrie"

Wenn sich ein Schwall aus Schweineblut über das Teenager-Mädchen Carrie ergießt, erleben wir die berühmteste Szene aus Brian de Palmas gleichnamiger Stephen-King-Verfilmung. Diese Sequenz wurde laut Hauptdarstellerin Sissy Spacek in nur zwei Takes gedreht, wie sie "Yahoo! Movies" erzählte.

Außerdem verriet sie, dass das Kunstblut eine Mischung aus Sirup und Lebensmittelfarbe gewesen sei und sich auf ihrer Haut "wie eine warme Decke" angefühlt habe.

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2. Anderes Ende für "Get Out"

In Jordan Peels preisgekröntem Horror-Film "Get Out" beugt sich Chris (Daniel Kaluuya) zuletzt über die sterbende, mörderische Rose (Allison Williams), als sich offenbar ein Polizei-Auto nähert, das aber von einem Freund der Hauptfigur gesteuert wird, der für die TSA (Transportation Security Administration) arbeitet.

Ursprünglich sollte tatsächlich ein Polizeiwagen ankommen und Chris festgenommen werden, wie Produzent Sean McKittrick "Vulture" gegenüber enthüllte. Dieses Ende wurde auch gedreht und einem Test-Publikum vorgeführt, doch dann entschied man sich für eine Änderung, da der Film gerade zu einer Zeit entstand, als leider vermehrt rassistisch bedingte Übergriffe an der Tagesordnung waren.

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3. "Psycho" beruht auf einem wahren Fall

Alfred Hitchcock hat uns mit der Figur des Norman Bates einen gewaltigen Schreck eingejagt. Doch wer von uns weiß schon, dass der von Anthony Perkins genial verkörperte Psychopath durch einen echten Mörder inspiriert wurde?

Der Amerikaner Ed Gain wurde in den 60er-Jahren wegen Grabraubes, Mord und Leichenschändung zu einer lebenslangen Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt verurteilt. Sein Fall hat auch "Texas Chainsaw Massacre" und "Das Schweigen der Lämmer" angeregt.

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4. Sexszene in "Midsommar"

In Ari Asters Schweden-Horror "Midsommar" wird Danis (Florence Pugh) Freund Christian (Jack Reynor) unter Drogen gesetzt und zum Sex mit einer Fremden gezwungen.

Darsteller Reynor war es laut einem Interview mit der "Los Angeles Times" wichtig, sich in dieser Szene vollkommen nackt zu präsentieren, um die Verletzlichkeit der Figur zu zeigen.

Das Kalkül ging auf, denn Reynor fühlte sich beim Dreh noch stärker bloßgestellt und verwundbar, als er das zunächst für möglich gehalten hätte.

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5. Lawrences Kadashian-Momente bei "Mother!"

Während Jennifer Lawrence mit Darren Aronofsky an dem Psycho-Horror-Drama "Mother!" arbeitete, ließ sie sich von der Film-Crew ein sogenanntes "Kardashian-Zelt" errichten, wie sie der "Vogue" verriet.

Dieses Zelt diente ihr als Rückzugsort, um sich von den psychisch anstrengenden Szenen zu erholen: Sie schaute sich dort Folgen von "Keeping Up With the Kardashians" an und die Zeltwände waren mit Fotos der Kardashians geschmückt.  

Zum Glück konnte sich die Darstellerin dadurch entspannen, denn für viele andere hätte eine solche Kardashians-Therapie wohl eher den echten Horror bedeutet.

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7. "Nightmare"-Inspiration

Wes Craven sagte in einem "Vulture"-Interview, dass sein Drehbuch zu "A Nightmare on Elm Street" durch eine wahre Geschichte angeregt worden sei.

Er habe einst einen Zeitungsartikel über eine Familie gelesen, die vom Kriegsgrauen in Kambodscha nach Amerika entkommen konnte. Der jüngst Sohn sei dann aber immer öfter von Alpträumen heimgesucht worden und habe eines Nachts laut geschrien. Als die Familienmitglieder an sein Bett stürzten, war er bereits tot – er war während eines Alptraums gestorben.  

Durch diesen traurigen Fall kam Craven also auf die Idee, seinen monströsen Freddy Krueger zu erschaffen.

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8. "Candyman"-Bienen

Schauspieler Tony Todd musste als "Candyman" im gleichnamigen Film von 1992 lebende Bienen aus seinem Mund herausfliegen lassen.  

Gegenüber "The Guardian" macht er publik, wie einträglich diese Szene für ihn geworden ist, denn es gab eine Vereinbarung, die besagte, dass er für jeden Bienenstich einen Bonus von 1000 Dollar erhalten sollte.

Insgesamt wurden ihm dann 23 000 Dollar ausbezahlt, wodurch man sich die Zahl der Stiche leicht ausrechnen kann.

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9. "Exorzist"-Fluch

Beim Dreh des Horror-Klassikers "Der Exorzist" ging man auf Nummer sicher und ließ einen Jesuiten-Pater ans Set holen, der alle segnen sollte, bevor die Aufnahmen begannen. Angeblich lastete ein Fluch über dem Projekt und es war zu seltsamen Ereignissen gekommen.

Falls das mit den dämonischen Einflüssen vielleicht auch nicht stimmt, handelte es sich zumindest um erstklassige Publicity für einen außergewöhnlichen Film.

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