Andreas Schneider

Harri Pinter, Drecksau

— Harri Pinter, Drecksau

Harald 'Harri' Pinter ist Mitte 40 und trotz unaufhaltsam nach hinten fliehendem Haaransatz und kleinem Schwimmreifen um die Mitte immer noch sehr überzeugt von seinem Auftritt. Doch wenn er mit seinen Kumpeln im KAC-Stüberl von den späten 1980-ern und dem Titelgewinn für die Klagenfurter Heimmannschaft im Eishockey schwärmt, an dem er als gefürchteter Ausputzer und 'Drecksau' keinen kleinen Anteil hatte, spürt man: die besten Zeiten hat Harri hinter sich, nicht nur optisch. Heute schiebt er als Fahrschullehrer eine ruhige Kugel und ist der festen Überzeugung, dass seiner Dauerfreundin Ines Pontiller nichts Besseres passieren konnte als eine Beziehung mit der stadtbekannten 'Drecksau', eben ihm ... Als er jedoch Ines mit ihrem Universitätsprofessor, dem Watzlawick-Forscher Herwig Pansi, in flagranti erwischt, gerät sein Selbst- und Weltbild doch gehörig ins Wanken.

Stalingrad 1942. Die 6. Armee der deutschen Wehrmacht ist einmarschiert und beginnt eine gnadenlose Schlacht. Nach anfänglichen Eroberungen werden die Soldaten von der Roten Armee eingekesselt: Auftakt für ein Gemetzel, das für viele die Entscheidungsschlacht des Zweiten Weltkrieges symbolisiert. Für Fritz, "Rollo", "GeGe" und ihre Kameraden nur ein grausamer Kampf ums Überleben.

Im ausgehenden Mittelalter werden zwei Freunde zum Spielball der Kirchenmächtigen. Georg, der Prior, versucht dem Druck der Kirche Stand zu halten. Sein bester Freund Martin aber, der Henker, wird zum Rebellen, der seine Existenz, seine Familie und sein Leben aufs Spiel setzt, um Unschuldige vor der teuflischen Maschinerie Inquisition zu retten. Die Freunde werden zu Todfeinden.