Bruno Pisek

Die Begegnung eines Wiener Museumwärters mit einer rätselhaften Besucherin ist der Beginn einer Freundschaft, die das Kunsthistorische Museum zum Schauplatz hat.

Die Geschichte, um die sich Kurt Palms Regiedebüt rankt, ist alles andere, als leicht erzählt: Ein Schriftsteller berichtet von seinen Bemühungen, einen Roman zu starten. Darin treffen Figuren aufeinander, die nicht recht zusammenpassen und ihrerseits von allem Anfang an ein Eigenleben führen. - Bigger than life, könnte man sagen, ist alles an diesem Film: Harry Rowohlt, der - als Übersetzer O'Briens eine perfekte Wahl - dieser verwirrten Geschichte eine gewisse Monumentalität verleiht; die seltsame Musik des Chrono Popp, die jede triviale Kehrtwendung phantastisch färbt; oder die Ausstattung Ursula Hübners, die gerade in den desolaten Lebensräumen der Protagonisten dieses Films eine Liebe zum bizarren Detail entwickelt, die doch sehenswert ist. Vom Kostümfilm schlingert Palm in einen niederösterreichischen Western, von dort aus, unter anderem, umweglos in das Billig-Splatter-Movie.

Gelbe Kirschen

— Gelbe Kirschen

Rudi, ein junger Gendarm aus der Provinz, geht nach Wien zur Fremdenpolizei. Sein Schwager Otto ist nun sein Vorgesetzter. Durch Zufall lernt er die Tschechin Alena kennen, und sehr schnell sind die beiden ein Paar. Alena ist illegal beschäftigt. Rudi glaubt, Dienst und Privatleben trennen zu können,: nicht eine Sekunde lang denkt er daran, sich deswegen von Alena zu trennen. Er versucht, ihr kurzfristig eine Arbeitserlaubnis zu besorgen und träumt bereits von ihrer gemeinsamen Zukunft. Rudi kann Ottos Drängen, ihm endlich seine neue Freundin vorzustellen, nicht länger standhalten. Er behilft sich mit einer Notlüge und stellt Alena als Studentin vor. Doch Otto lässt sich nur kurzfristig täuschen. Er fürchtet um Rudis Karriere (und viel mehr noch um seine eigene) und setzt seinen Apparat in Gang.

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