Gudrun Ritter

Der elfjährige Viktor stößt in einer unheimlichen Villa auf das Tagebuch seiner Cousine, die vor etlichen Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist.

Brigitte steht zwischen zwei Männern: Da ist zum einen der ehrgeizige Klaus, der Vater ihrer kleinen Tochter und zum anderen der einfühlsame Wolfgang, ihr Mitbewohner, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Mit tatkräftiger Hilfe der Hausbewohner, allen voran Mutter Klucke, findet sie heraus, für wen ihr Herz wirklich schlägt.

Jonas und Ines, er Arbeiter, sie Studentin, wollen zu zweit in Urlaub fahren, doch die Eltern drängen den beiden einen Familienurlaub mit ihnen in Nessebar auf. Bereits im Zug scheitert das Unternehmen, weil Jonas und Ines Verlobungsringe tragen sollen - der Leute wegen. Jonas steigt aus, Ines bleibt. So trampt der Junge nach Süden, trifft unterwegs seine Kollegen aus seiner Werkstatt und nette Mädchen, trennt sich wieder von ihnen. Mit der Holländerin Shireen reist er dann eine Strecke gemeinsam - bis zur türkischen Grenze. Sie will nach Indien zur Sekte Tantra, er trampt zurück nach Nessebar. Hier trifft er Ines wieder, allein. Deren Eltern kommen jedoch auch noch an. Den Vater hielt ein unterwegs geklauter Koffer auf, die Mutter hat beim Zeitungskauf den Zug verpaßt und ist ebenfalls getrampt. Der gemeinsame Urlaub findet nun doch statt.

Der junge Lehrer Philipp lernt seine Kollegin Tanja nach einem Unfall im Treppenhaus der Schule näher kennen, und die beiden beginnen eine Beziehung. Ein alter Freund Tanjas, Jakob, den sie Redford nennt, entpuppt sich als Jugendliebe Philipps. Philipps Eltern hatten die Beziehung beendet, indem sie Jakob einen Zirkelkasten und ein Fahrrad als Entschädigung schenkten. Durch die Wiederbegegnung gerät Philipp in eine Krise, flüchtet in eine Schwulenbar, aus der er schließlich volltrunken von zwei Barbesuchern nach Hause gebracht wird. Einen dieser für ihn anfangs anonymen Helfer, den jungen Matthias, trifft er bald danach vor dem Schauspielhaus wieder und beginnt eine Beziehung mit diesem.Philipp muss sich mit seiner eigenen sexuellen Orientierung auseinandersetzen, hat aber nicht die Kraft hierzu.

Familie Laroche wohnt in einer alten, unheimlichen Villa. Als die Eltern im Urlaub sind, ist der elfjährige Viktor mit seinen älteren Schwestern Cora und Louise allein zuhause. Beim Streifzug durch die alten Zimmer entdeckt der Junge zwischen verstaubten Umzugskartons und uralten afrikanischen Masken ein kleines, ausgestopftes Krokodil mit leeren Augenhöhlen. Plötzlich erstarrt Viktor mit schreckgeweiteten Augen vor einem großen Spiegel: Hinter ihm huscht eine dunkle Gestalt durch die Wohnung. Ein Einbrecher, ein Geist? Viktor beginnt panisch nach ihm zu suchen. Dabei stößt er im „verbotenen Zimmer" auf das Tagebuch von Cäcilie. Das junge Mädchen ist vor vielen Jahren auf mysteriöse Weise in dem Haus ums Leben gekommen. Fasziniert blättert Viktor durch das Buch und folgt Cäcilies rätselhaften Hinweisen durch die Villa. Viktor spürt, dass er einem großen Geheimnis auf der Spur ist...

Boxhagener Platz

— Boxhagener Platz

1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner Boxhagener Platz erleben Oma Otti und ihr zwölfjähriger Enkel Holger ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch- Winkler und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner erhält. Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit "revolutionären“ Geheimnissen Frauen rumkriegt. Bis Holger einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt...

Kommissarin Louise Boni – Jäger in der Nacht

— Kommissarin Louise Boni – Jäger in der Nacht

Eine Studentin verschwindet in Aachen. Nichts Spektakuläres, vermutet Rolf Bermann, der Leiter des Kommissariats. Er überlässt Louise Bonì den Fall. Louise hat gerade eine Entziehungskur mit Auszeit hinter sich. Doch allmählich mehren sich die Hinweise, dass Nadine, der Studentin, etwas zugestoßen ist. Und dann verschwindet auch noch ein 15-jähriger Junge.

Vor dem Berliner Landgericht schießt eine alte Dame plötzlich auf den Obdachlosen Hans-Jörg Hellmer. Unverletzt kann der erschrockene Mann fliehen. Der zu jenem Zeitpunkt zufällig ebenfalls anwesende Anwalt Joachim Vernau nimmt sich der Frau zur Überraschung der Polizei noch vor Ort an. Daraufhin bittet sie ihn, in ihre Heimatstadt Görlitz zu fahren, um einige ihrer persönlichen Sachen von dort zu holen. Bei Vernaus Rückkehr ist die alte Frau jedoch bereits verstorben. Den Anwalt lassen die Fragen nach dem Motiv hinter ihrer Tat und der Herkunft der Waffe fortan einfach nicht los. Als dann auch noch der Obdachlose Hellmer tot aufgefunden wird, ahnt Vernau, dass mehr an der ganzen Sache dran ist als es zunächst den Anschein hatte. Mit Unterstützung von seiner Studienfreundin Marie-Luise ermittelt er schließlich auf eigene Faust. Dabei führt die Spur zurück in die Vergangenheit, in die Zeit kurz nach der Wende.

Karla Fazius ist Trauerrednerin – also jemand, der bei Beerdigungen salbungsvolle Worte spricht, vor allem, wenn die Beisetzung ohne religiösen Würdenträger abläuft. Als jedoch ihr eigener Mann verstirbt, bleiben ihr die Worte aus – sie verliert ihren Glauben in die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit und die Kontrolle über ihre Familie, ihr Leben. Sie verbeißt sich darin, die Beerdigung ihres Mannes so lange zu verhindern, bis ihr die richtigen Worte kommen.

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