Julián Apezteguía

Ein packender Real-Crime-Thriller über den Fall der vermeintlich ehrenwerten Familie Puccio, die zu Beginn der Achtzigerjahre mit Entführungen ein einträgliches Familienbusiness ins Leben rief.

Eine einfühlsame Studie über lateinamerikanische Melancholie und die moralische Lektion, dass man nicht immer "gut" sein kann, wenn alles gut werden soll.

Nach außen hin scheinen die Puccios eine gewöhnliche, gutbürgerliche Großfamilie zu sein. Im Buenos Aires der frühen 80er Jahre betreiben sie mehrere beliebte Lokalitäten. Doch die sind nur Tarnung für die wahren finsteren Machenschaften der Familie. Das skrupellose Familienoberhaupt Arquímedes ist der Kopf hinter den alltäglichen kriminellen Geschäften, bei denen die Puccios neben Entführungen samt Lösegeld Forderungen auch nicht vor Mord zurückschrecken. Dabei benutzt der Patriarch seinen ältesten Sohn Alejandro und dessen Status als besonders populärer Rugby-Nationalspieler, um entsprechende Opfer auszuwählen. Doch als Alejandro schließlich Zweifel an den Taten seiner Familie bekommt und damit deren gesamte Existenz gefährdet, zieht er den Zorn seines erbarmungslosen Vaters auf sich.